Rezensionen
Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel
Ein warmherziger Wohlfühlroman über die Liebe, Bücher und unerschütterliche Freundschaft
Autor: Marie Bernstein
Erschienen 2026 bei Bastei Lübbe;beHEARTBEAT
ISBN 978-3-7517-8678-2
Herzried - 3 Sterne
Die letzte (inhabergeführte) Buchhandlung im schweizerischen Herzried steht vor dem Aus, nachdem schon zwei Kettenfilialen geschlossen haben. Als letzten Ausweg sieht Mitarbeiterin Aurora – von Freunden Ro genannt – ein großes Bücherfestival, um Gäste und Leser anzulocken. Leider stößt sie damit nicht nur auf Wohlwollen im Ort, insbesondere der Bürgermeister ist mehr als skeptisch.
Aus Sicht der 27jährigen Aurora erleben wir die Handlung im Roman rund um die Planung der Festivitäten, welche den kleinen Bücherladen im letzten Moment retten sollen. Gemeinsam mit ihren beiden engsten Freundinnen und ihrem Kollegen Christian sammelt sie Ideen, welche recht schnell in die Tat umgesetzt werden müssen. Wäre im Buch das Alter der Protagonistin nicht genannt, hätte ich sie zehn Jahre jünger eingeschätzt, so wie sie sich verhält. Ihre Naivität und die nicht ganz glaubwürdige Lösung sämtlicher Probleme, welche im Vorfeld natürlich zwangsläufig auftreten, spielen da eine ähnlich große Rolle wie die recht oberflächliche Liebesgeschichte, die ruhig mehr Knistern und Emotion vertragen hätten. Die Freundschaft zwischen den jungen Frauen und deren Unerschütterlichkeit hingegen sind Pluspunkte, die Buchhandlung als Ausgangspunkt des Geschehens und der Einsatz für dessen Erhalt gleichen die genannten Defizite zumindest teilweise aus. Zudem gibt es am Ende eine deutliche Entwicklung der Charaktere, was ebenfalls positiv stimmt.
Fazit: ein lockerer Sommerroman, den man gemütlich zum Abschalten lesen kann.
Aus Sicht der 27jährigen Aurora erleben wir die Handlung im Roman rund um die Planung der Festivitäten, welche den kleinen Bücherladen im letzten Moment retten sollen. Gemeinsam mit ihren beiden engsten Freundinnen und ihrem Kollegen Christian sammelt sie Ideen, welche recht schnell in die Tat umgesetzt werden müssen. Wäre im Buch das Alter der Protagonistin nicht genannt, hätte ich sie zehn Jahre jünger eingeschätzt, so wie sie sich verhält. Ihre Naivität und die nicht ganz glaubwürdige Lösung sämtlicher Probleme, welche im Vorfeld natürlich zwangsläufig auftreten, spielen da eine ähnlich große Rolle wie die recht oberflächliche Liebesgeschichte, die ruhig mehr Knistern und Emotion vertragen hätten. Die Freundschaft zwischen den jungen Frauen und deren Unerschütterlichkeit hingegen sind Pluspunkte, die Buchhandlung als Ausgangspunkt des Geschehens und der Einsatz für dessen Erhalt gleichen die genannten Defizite zumindest teilweise aus. Zudem gibt es am Ende eine deutliche Entwicklung der Charaktere, was ebenfalls positiv stimmt.
Fazit: ein lockerer Sommerroman, den man gemütlich zum Abschalten lesen kann.
von clematis - 2026-06-13 16:42:00
Nette leichte Liebesgeschichte - 3 Sterne
Ein Ort der sich gefühlt um Bücher dreht und doch gibt es gerade beim Verkauf dieser Probleme. Aber zum Glück hat Aurora eine Idee den kleinen Buchladen zu retten, doch dazu braucht sie die Hilfe von Lukas - ihrem „Erzfeind“ seit der Schulzeit. In allem stehen ihr ihre Freundinnen zur Seite.
Ich muss gestehen, am meisten hat mir die Freundschaft der drei Mädels gefallen. Wie sie füreinander da sind und sich für die jeweils andere freuen. Genau so wünscht man es sich und es passt einfach perfekt zum Buchreihennamen. Christoph finde ich irgendwie auch ganz interessant, sein Umgang mit der Kundschaft ist schon einzigartig. Ich bin trotzdem der Überzeugung, er könnte mir keinen Thriller aufschwatzen. Lukas fand ich eigentlich von Anfang an okay, irgendwie glaube ich stellt ihn Aurora viel schlechter da, als er eigentlich ist.
Mein größtes Manko ist eigentlich der Schreibstil. Zum Teil lag es sicher daran, dass einige Begriffe und ähnliches aus der Schweiz verwendet werden und man so immer wieder auf kleine Diskrepanzen stößt. Außerdem werden immer Gegebenheiten eingebaut, die nicht 100%ig notwendig wären und meiner Meinung nach weggelassen werden hätten können. Ein flüssiger und runder Stil wären sicher eine Verbesserung und hätten zumindest mir geholfen, schneller voranzukommen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.
Gleichzeitig fehlte mir immer wieder die emotionale Tiefe, die ja gerade super in einen Liebesroman passen würde. Die Vorhersehbarkeit war irgendwie zu erwarten, gleichzeitig hab ich irgendwie gehofft, die Autorin schafft es noch eine unerwartete Wendung einzubauen.
Alles in allem ein netter Liebesroman, mit einem großen Fokus auf die Liebe zu Büchern (was gerade mein Interesse am Buch wecken konnte). Aber es gibt noch Luft nach Oben, was gerade den Schreibstil angeht.
Ich muss gestehen, am meisten hat mir die Freundschaft der drei Mädels gefallen. Wie sie füreinander da sind und sich für die jeweils andere freuen. Genau so wünscht man es sich und es passt einfach perfekt zum Buchreihennamen. Christoph finde ich irgendwie auch ganz interessant, sein Umgang mit der Kundschaft ist schon einzigartig. Ich bin trotzdem der Überzeugung, er könnte mir keinen Thriller aufschwatzen. Lukas fand ich eigentlich von Anfang an okay, irgendwie glaube ich stellt ihn Aurora viel schlechter da, als er eigentlich ist.
Mein größtes Manko ist eigentlich der Schreibstil. Zum Teil lag es sicher daran, dass einige Begriffe und ähnliches aus der Schweiz verwendet werden und man so immer wieder auf kleine Diskrepanzen stößt. Außerdem werden immer Gegebenheiten eingebaut, die nicht 100%ig notwendig wären und meiner Meinung nach weggelassen werden hätten können. Ein flüssiger und runder Stil wären sicher eine Verbesserung und hätten zumindest mir geholfen, schneller voranzukommen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können.
Gleichzeitig fehlte mir immer wieder die emotionale Tiefe, die ja gerade super in einen Liebesroman passen würde. Die Vorhersehbarkeit war irgendwie zu erwarten, gleichzeitig hab ich irgendwie gehofft, die Autorin schafft es noch eine unerwartete Wendung einzubauen.
Alles in allem ein netter Liebesroman, mit einem großen Fokus auf die Liebe zu Büchern (was gerade mein Interesse am Buch wecken konnte). Aber es gibt noch Luft nach Oben, was gerade den Schreibstil angeht.
von Aileen - 2026-06-05 09:28:00
Leider nur 2 Sterne, schade - 2 Sterne
Die Bücherfreundinnen, Band 1: Aurora Bernardi ist durch und durch ein Bücherfan. Sie liebt es, in der kleinen Buchhandlung im ostschweizerischen Herzried andere Lesefreudige zu beraten. Wie die Chefin ihr eröffnet, ist die finanzielle Situation jedoch prekär und eine Entlassung ist nicht auszuschliessen. Aurora und ihre beiden Freundinnen schmieden einen Plan: Ein grosses Bücherfestival soll die Buchhandlung retten! Die amtliche Bewilligung zu erhalten, ist schwierig. Der Sohn des Zuständigen will ihr helfen und fordert als Gegenleistung die Begleitung als sein Fake-Date zu einer Hochzeit…
Erster Eindruck: Ein buntes, auffälliges Cover – gestalterisch nicht ganz mein Geschmack. Es erstaunt mich, dass der Reihentitel grösser als der Buchtitel geschrieben ist.
Ich bin ein kleines-bisschen-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig. Daher habe ich gleich zu diesem Buch gegriffen und mich sehr auf die Lektüre gefreut. Leider folgte meiner Euphorie bald die Ernüchterung:
Die Autorin ist gemäss Bio aus der Schweiz und die Geschichte spielt in der Schweiz. Es ist komisch, dass sie dann von „Bürgermeister“ spricht, obwohl das oberste politische Amt in der Schweiz ein Gemeinde- oder Stadtpräsident ist (mit Varianten je nach Kanton). Hat sie dies gemacht, um die Zielgruppe, die wohl hauptsächlich in Deutschland lebt, besser anzusprechen? Es wurden zig schweizerische Begriffe benutzt, die zum Teil nicht erklärt wurden (z.B. Twint oder Mundartwörter). Weshalb wurde kein Glossar erstellt? Nebst diesen Dingen fand ich störend, über zig Zeilen das gewählte Outfit erörtert zu erhalten, was überhaupt keinen Mehrwert für die Geschichte bot. Aurora stampft kurz ein Festival aus dem Boden, um die Buchhandlung zu retten, obwohl die Chefin gar nicht dafür war und dies erst noch ohne Geld, um in Vorleistung zu gehen. Das fand ich naiv. Aurora kam mir zuweilen wie ein Teenager vor, und nicht wie eine 27-jährige Frau. Wenn ihr Angebeteter sich nicht umgehend meldete, war das schon Ghosting – kann sie nicht selbst Kontakt aufnehmen? Seufz…
Was mir jedoch gut gefallen hat, ist einerseits die Freundschaft der drei Frauen – es ist schön, solche Menschen an seiner Seite zu wissen – und andererseits die Liebe zu den Büchern. Diese Punkte konnten es jedoch nicht mehr rausreissen, so dass ich leider nur 2 Sterne vergeben kann, schade.
Erster Eindruck: Ein buntes, auffälliges Cover – gestalterisch nicht ganz mein Geschmack. Es erstaunt mich, dass der Reihentitel grösser als der Buchtitel geschrieben ist.
Ich bin ein kleines-bisschen-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig. Daher habe ich gleich zu diesem Buch gegriffen und mich sehr auf die Lektüre gefreut. Leider folgte meiner Euphorie bald die Ernüchterung:
Die Autorin ist gemäss Bio aus der Schweiz und die Geschichte spielt in der Schweiz. Es ist komisch, dass sie dann von „Bürgermeister“ spricht, obwohl das oberste politische Amt in der Schweiz ein Gemeinde- oder Stadtpräsident ist (mit Varianten je nach Kanton). Hat sie dies gemacht, um die Zielgruppe, die wohl hauptsächlich in Deutschland lebt, besser anzusprechen? Es wurden zig schweizerische Begriffe benutzt, die zum Teil nicht erklärt wurden (z.B. Twint oder Mundartwörter). Weshalb wurde kein Glossar erstellt? Nebst diesen Dingen fand ich störend, über zig Zeilen das gewählte Outfit erörtert zu erhalten, was überhaupt keinen Mehrwert für die Geschichte bot. Aurora stampft kurz ein Festival aus dem Boden, um die Buchhandlung zu retten, obwohl die Chefin gar nicht dafür war und dies erst noch ohne Geld, um in Vorleistung zu gehen. Das fand ich naiv. Aurora kam mir zuweilen wie ein Teenager vor, und nicht wie eine 27-jährige Frau. Wenn ihr Angebeteter sich nicht umgehend meldete, war das schon Ghosting – kann sie nicht selbst Kontakt aufnehmen? Seufz…
Was mir jedoch gut gefallen hat, ist einerseits die Freundschaft der drei Frauen – es ist schön, solche Menschen an seiner Seite zu wissen – und andererseits die Liebe zu den Büchern. Diese Punkte konnten es jedoch nicht mehr rausreissen, so dass ich leider nur 2 Sterne vergeben kann, schade.
von peedee - 2026-05-23 13:38:00
Zwischen Bücherliebe, Schweizer Charme und Herzklopfen - 5 Sterne
Die Bücherfreundinnen von Marie Bernstein spielt in der Schweiz und erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichte – und genau das machte das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem. Vor allem die Schweizer Sprache und der Dialekt verleihen der Geschichte einen ganz eigenen, charmanten Zauber.
Im Mittelpunkt steht Aurora, die von ihren engsten Freunden nur Ro genannt wird. Nach ihrem Urlaub erfährt sie von ihrer Chefin Susanne, dass es der Buchhandlung, in der sie arbeitet, finanziell schlecht geht. Noch muss der Laden nicht schließen, aber die Zukunft ist ungewiss. Gemeinsam mit ihren Freundinnen versucht Ro fieberhaft, Ideen zu finden, um die Buchhandlung zu retten.
Auch Lukas, der Sohn des Bürgermeisters und ein Freund aus alten Schultagen, möchte ihr helfen – und zwar nicht nur freundschaftlich. Doch genau darin liegt das Problem: Sein Vater hält überhaupt nichts von Auroras Ideen und findet, dass Lukas lieber im Familienbetrieb mitarbeiten sollte, statt seinen eigenen Traum von einer Fahrradreparaturwerkstatt zu verfolgen.
Ros Idee, ein Bücherfestival zu veranstalten, läuft zunächst richtig gut. Doch irgendjemand scheint das Fest sabotieren zu wollen. Zum Glück ist Lukas immer zur Stelle, wenn Ro Hilfe braucht. Die Liebesgeschichte zwischen Aurora und Lukas ist einfach herzerwärmend und lässt sich wunderbar flüssig lesen. Natürlich gibt es einige Hindernisse, doch am Ende fügt sich alles zum Guten.
Ich habe die Geschichte sehr genossen. Sie hat mir richtig gut gefallen, und inzwischen habe ich gesehen, dass es noch weitere Bände gibt. Für mich war es eine schöne, leichte Liebesgeschichte für zwischendurch
Im Mittelpunkt steht Aurora, die von ihren engsten Freunden nur Ro genannt wird. Nach ihrem Urlaub erfährt sie von ihrer Chefin Susanne, dass es der Buchhandlung, in der sie arbeitet, finanziell schlecht geht. Noch muss der Laden nicht schließen, aber die Zukunft ist ungewiss. Gemeinsam mit ihren Freundinnen versucht Ro fieberhaft, Ideen zu finden, um die Buchhandlung zu retten.
Auch Lukas, der Sohn des Bürgermeisters und ein Freund aus alten Schultagen, möchte ihr helfen – und zwar nicht nur freundschaftlich. Doch genau darin liegt das Problem: Sein Vater hält überhaupt nichts von Auroras Ideen und findet, dass Lukas lieber im Familienbetrieb mitarbeiten sollte, statt seinen eigenen Traum von einer Fahrradreparaturwerkstatt zu verfolgen.
Ros Idee, ein Bücherfestival zu veranstalten, läuft zunächst richtig gut. Doch irgendjemand scheint das Fest sabotieren zu wollen. Zum Glück ist Lukas immer zur Stelle, wenn Ro Hilfe braucht. Die Liebesgeschichte zwischen Aurora und Lukas ist einfach herzerwärmend und lässt sich wunderbar flüssig lesen. Natürlich gibt es einige Hindernisse, doch am Ende fügt sich alles zum Guten.
Ich habe die Geschichte sehr genossen. Sie hat mir richtig gut gefallen, und inzwischen habe ich gesehen, dass es noch weitere Bände gibt. Für mich war es eine schöne, leichte Liebesgeschichte für zwischendurch
von Schlafmurmel - 2026-05-18 12:43:00


