Rezensionen
Summer Tides
Roman | Sommer, Strand, Meer: eine cozy Slow-Burn-Romance in Cornwall
Autor: Sarah Fulmar
Erschienen 2026 bei Lübbe
ISBN 978-3-7517-9211-0
Zwischen Küstenromantik und vorhersehbarer Handlung - 3 Sterne
Sarah Fulmars Auftaktroman ihrer St. Ives Serie ist ein etwas flacher, aber dennoch unterhaltsamer Liebesroman. Das Buch ist perfekt für einen Strandtag an dem man seinen Kopf abschalten und dennoch etwas lesen möchte.
Das Cover des Buches ist ansprechend und passt hervorragend zum Handlungsort des Romans. Da es sich um den Start einer Reihe handelt, habe ich damit gerechnet, dass sehr viele Personen vorgestellt werden, die dann in weiterer Folge die Hauptpersonen sein werden. Mit dieser Vermutung hatte ich Recht und die ersten Kapitel widmen sich vornehmlich der Personenvorstellung und -beschreibung.
Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen sehr angenehm. Besonders genossen habe ich die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Umgebung von St. Ives. Obwohl ich Cornwall bis dato noch nicht bereist habe, ist mir bewusst, dass dies landschaftlich ein besonders schöner Fleck ist. Weniger gut gefallen hat mir die Einflechtung von zu vielen englischen Begriffen, an Stellen, an denen dies nicht notwendig ist.
Mit der weiblichen Hauptperson, Scarlett, hatte ich von Anfang an so meine Schwierigkeiten. Viele ihrer Unsicherheiten und Probleme habe ich nachvollziehen und verstehen können. Dennoch war sie für ihr Alter und ihre Berufserfahrung dann für meinen Geschmack doch ein wenig zu naiv. Ich hatte gehofft, dass Scarlett im Laufe des Buches eine ordentliche Charakterentwicklung durchmachen wird. Diese war zwar vorhanden, aber nicht in dem notwendigen oder erwarteten Ausmaß.
Jonah war mir deutlich sympathischer als Scarlett, aber auch mit ihm hatte ich so meine Probleme. Sein innerer Konflikt wurde von der Autorin zunächst überdramatisiert, nur um ihn wenig später recht schnell wieder aufzulösen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass sie Jonah diese Schwierigkeiten nur gegeben hat, damit sie das Thema Therapie und mentale Gesundheit einbinden kann.
Ein Spannungsbogen ist kaum vorhanden und recht schnell ist klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Der Weg dahin hätte ein wenig spannender und fesselnder sein können. Der Roman ließ sich zügig lesen und hat mich phasenweise gut unterhalten. Es gibt aber deutlich stärkere Bücher in diesem Genre.
Trotz vieler kleiner Mängel und Schwächen hat die Autorin es geschafft mich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen. Ich möchte die Reihe all jenen empfehlen, die einen leicht lesbaren Liebesroman suchen.
Das Cover des Buches ist ansprechend und passt hervorragend zum Handlungsort des Romans. Da es sich um den Start einer Reihe handelt, habe ich damit gerechnet, dass sehr viele Personen vorgestellt werden, die dann in weiterer Folge die Hauptpersonen sein werden. Mit dieser Vermutung hatte ich Recht und die ersten Kapitel widmen sich vornehmlich der Personenvorstellung und -beschreibung.
Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen sehr angenehm. Besonders genossen habe ich die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Umgebung von St. Ives. Obwohl ich Cornwall bis dato noch nicht bereist habe, ist mir bewusst, dass dies landschaftlich ein besonders schöner Fleck ist. Weniger gut gefallen hat mir die Einflechtung von zu vielen englischen Begriffen, an Stellen, an denen dies nicht notwendig ist.
Mit der weiblichen Hauptperson, Scarlett, hatte ich von Anfang an so meine Schwierigkeiten. Viele ihrer Unsicherheiten und Probleme habe ich nachvollziehen und verstehen können. Dennoch war sie für ihr Alter und ihre Berufserfahrung dann für meinen Geschmack doch ein wenig zu naiv. Ich hatte gehofft, dass Scarlett im Laufe des Buches eine ordentliche Charakterentwicklung durchmachen wird. Diese war zwar vorhanden, aber nicht in dem notwendigen oder erwarteten Ausmaß.
Jonah war mir deutlich sympathischer als Scarlett, aber auch mit ihm hatte ich so meine Probleme. Sein innerer Konflikt wurde von der Autorin zunächst überdramatisiert, nur um ihn wenig später recht schnell wieder aufzulösen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass sie Jonah diese Schwierigkeiten nur gegeben hat, damit sie das Thema Therapie und mentale Gesundheit einbinden kann.
Ein Spannungsbogen ist kaum vorhanden und recht schnell ist klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Der Weg dahin hätte ein wenig spannender und fesselnder sein können. Der Roman ließ sich zügig lesen und hat mich phasenweise gut unterhalten. Es gibt aber deutlich stärkere Bücher in diesem Genre.
Trotz vieler kleiner Mängel und Schwächen hat die Autorin es geschafft mich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen. Ich möchte die Reihe all jenen empfehlen, die einen leicht lesbaren Liebesroman suchen.
von ReiShimura - 2026-06-22 08:54:00


