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Rezensionen

Kein Sommer ohne August
Roman. Die perfekte Lektüre für einen unvergesslichen Sommer

Autor: Lucy Astner

Erschienen 2026 bei Lübbe
ISBN 978-3-7577-0222-9
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Wunderschöne leichte Sommerlektüre - 5 Sterne

Charlie Henderson wohnt in London. Als sie unerwartet eine Erbschaft bekommt, muss sie zurück nach Liberty Beach, ihr Heimatort. Dort trifft sie August, ihr bester Freund und ihre große Liebe aus der Jugend. Charlie und August verbindet auch die Liebe zu Büchern, sie schreiben zusammen Geschichten und dabei schreiben sie zusammen auch ihre eigene Geschichte, die über mehrere Sommer geht.

Das Buch ist sehr schön gestaltet und macht schon Lust auf Sommer. Ist definitiv ein Genuss das Buch in die Hände zu halten.

Der Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen, genau passend für eine Sommerlektüre. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebene erzählt. In der Gegenwart kehrt Charlie nach Liebrty Beach und dabei erfahren wir mehr über Charlies Leben, ihre alleinerziehende Mutter, die schwierigen Verhältnisse mit der Mutter, die warmherzige Molly, die ihr die Buchhandlung One Last Chapter überlassen hat und vor allem über August und ihrer Freundschaft, die im Laufe der Jahre ständig gewachsen ist und irgendwann in Liebe umgewandelt ist.

„Kein Sommer ohne August“ ist ein Roman über Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie und die erste Liebe – eine perfekte Lektüre für den Sommer.
von Niko - 2026-06-12 14:09:00

Ein Sommer, der sich für immer ins Herz schreibt - 5 Sterne

WORUM GEHT ES?
Es gibt Orte, die man nie wirklich verlässt.
Und Menschen, die man nie wirklich vergisst.
Charlie und August kennen sich seit Kindertagen, verbunden durch einen kleinen Buchladen am Meer und die Sommer, die sie Jahr für Jahr dorthin zurückbringen.
Zwölf Sommer lang wachsen sie aneinander, teilen Bücher, Geheimnisse und eine Nähe, die sich schwer in Worte fassen lässt.
Dann ist plötzlich alles vorbei, und zwischen den beiden herrscht Funkstille.
Zehn Jahre später wird Charlie von der Vergangenheit eingeholt und findet sich unvermittelt wieder an dem Ort, den sie längst hinter sich gelassen hatte, und vor dem Menschen, den sie am meisten zu vergessen versucht hat.
Was damals geschah, enthüllt sich erst nach und nach.
Und mit jeder Seite stellt sich eine Frage immer drängender:
Gibt es Dinge, die man wirklich hinter sich lassen kann, oder holen sie uns irgendwann alle ein?

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Das Erzählprinzip aus zwei Zeitebenen: Die Kapitelwechsel zwischen Damals und Jetzt sind ein echter Pageturner, mit jedem Rückblick setzt sich das Puzzle ein kleines Stück mehr zusammen, und man kann gar nicht aufhören zu lesen.
- Charlies Stimme: Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt, und das fühlt sich an, als würde eine alte Freundin am Tisch sitzen und einem ihr Herz ausschütten.
- August: Wie kann ein Buchcharakter so liebenswert sein? Wer ihn nicht ins Herz schließt, hat vermutlich keins.
- Molly: Die weise Buchladenbesitzerin ist weit mehr als eine Nebenfigur. Sie verbindet die beiden, und ist weit mehr als eine Kulissenfigur. Diese Frau hat etwas Magisches, das sich schwer greifen lässt, und hinterlässt einen noch lange nach der letzten Seite nachdenklich.
- Atmosphäre pur: Die kleine Sommerstadt, der Buchladen, das Rauschen des Meeres, alles ist so bildhaft und sinnlich beschrieben, dass man förmlich die warme Sommerluft spürt.
- Das Äußere des Buches: Das Buch sieht aus wie ein Aquarellgemälde mit traumhaftem Farbschnitt. Es ist ein echtes Schmuckstück und bekommt zurecht einen Ehrenplatz im Regal.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Misskommunikation als Motor: Manchmal hätten Charlie und August einfach miteinander reden können, und dann wäre vieles anders gelaufen. Wer dieses Stilmittel nicht mag, braucht starke Nerven.
- Vereinzelte ruhige Passagen: Zwischendurch dreht sich die Geschichte leicht im Kreis, bevor sie wieder Fahrt aufnimmt. Wer schnelle Plots gewöhnt ist, braucht ein bisschen Geduld.

FAZIT:
"Kein Sommer ohne August" ist eine bittersüße, atmosphärisch dichte Liebesgeschichte über Verlust, zweite Chancen und die Frage, ob das Herz wirklich vergisst.
Wer gefühlvolle Romane mit Sommervibes liebt, sich in Charaktere verliebt die man nicht mehr loswird und am liebsten Bücher liest die von Büchern handeln, dem sei dieses hier wärmstens empfohlen.
Am besten mit einer Taschentuchbox in Griffweite.
von libraryoflaura - 2026-06-02 18:56:00

Lucy Astner kann auch Erwachsenen-Bücher - 5 Sterne

Lucy Astner kannte ich bislang nur als Autorin für Kinderbücher und da waren sowohl Kind als auch in großer Fan. Von Polly Schlottermotz haben wir alle Bände gelesen.
Auf den Sommerroman für Erwachsene war ich deshalb sehr gespannt.

Ich nehme es gleich mal vorweg: auch das kann Lucy Astner ganz ausgezeichnet.
Ich mag schon den Titel, der ist ein hübsches Wortspiel, weil eine der beiden Hauptpersonen August heißt und August immer den Sommer bei seiner Oma in Liberty Beach verbringt. Den Rest der Jahres lebt er bei seinen Eltern in New York.


Charlie hingegen lebt immer in Liberty Beach und ihr Leben mit einer depressiven, alkoholabhängigen Mutter ist so gar nicht Beach-Life.
Aber eines Tages stolpert sie in die örtliche Buchhandlung und trifft auf die Eigentümerin, Molly, die in ihr die Liebe zu Büchern weckt. Und auf den Enkel August, mit dem sie diese Bücherleidenschaft teilt - und der zu ihrem allerbesten Freund wird.
Sowohl August als auch Charly fiebern dem Sommer immer sehr entgegen, damit sie sich endlich wiedersehen können.
Wir begleiten sie zwölf Sommer lang, bis sie erwachsen sind. Und bis sie viele dumme Fehler machen, die sie schließlich auseinandertreiben.

Das Buch ist eine zuckersüße und bittere Love-Story mit den typischen Irrungen und Wirrungen, die natürlich nicht so ganz realistisch sind. Im echten Leben hätten die Zwei vielleicht mal früher miteinander gesprochen. Aber wer weiß, vielleicht ja auch nicht. Für die Handlung war das aber auf jeden Fall so passend und ich habe einen richtig schönen Sommer-Roman gelesen. Eine Liebesschnulze der guten Art, die mich mit fiebern hat lassen und zudem noch meine Sehnsucht nach Sommerfrische in den USA bedient hat. Und natürlich das Thema Bücherliebe super spielt. Hach.

Ich fand die Charaktere alle so schön ausformuliert, sie hüpften quicklebendig in meinem Kopf herum und ich bin fast ein wenig traurig, dass ich das Buch nun ausgelesen habe und mich von ihnen verabschieden muss.

Richtig schöne Sommerlektüre, leicht, aber nicht doof-seicht.
von Marie aus E. - 2026-06-02 08:15:00

Noch ein Sommer mit August - 5 Sterne

- Diese gefühlvolle und emotionale Sommerlektüre muss man lesen –

Wow, das war mein erstes Buch von Lucy Astner und ich habe mich so in ihren Schreibstil verliebt. Sie schreibt gefühlvoll und die Geschichte war nicht nur in der Romanze emotional und heilsam, sodass ich ein paar mal Tränen in den Augen hatte. Das absolute Highlight der Geschichte war für mich die gelungene Umsetzung von den 12 Sommern, die nach jedem Sommer in die Gegenwart wechselten, und natürlich das traumhafte Setting. Die Geschehnisse werden im darauffolgenden Kapitel weiter aufgegriffen und das Bild wird immer klarer. Deshalb hatte ich trotz des Wechsels nicht das Gefühl, aus der Geschichte gerissen zu werden, was manchmal bei Zeitsprüngen passieren kann.

Charlie schreibt beruflich Geschichten für andere, doch nachdem sie erfährt, dass sie die alte Buchhandlung, in der sie früher ausgeholfen hat, vererbt bekommen hat, muss sie anfangen, ihre eigene zu schreiben. Bei der ersten Interaktion mit August war ich überrascht, wie harmonisch und vertraut die beiden miteinander waren, trotz der noch unbekannten Schwierigkeiten. Ich hatte da die typische Zoffnummer erwartet, wo sich die beiden absolut nicht mehr ausstehen können. Das war mal ein frischer Wind und hat mich ehrlicherweise nur noch neugieriger gemacht, was da vorgefallen sein muss. Bei Charlie hatte ich das Gefühl, dass sie oft zwei Schritte vor und dann wieder einen zurückging, aber genau das macht sie zu einer sehr menschlichen Protagonistin, mit der ich mitgefühlt habe. Die Dynamik zu ihrer Mutter ging mir besonders nah

Ich glaube, jeder auf dieser Welt hat seinen eigenen August verdient. Was für ein liebevoller und toller Mensch. August lebt das Leben, das Charlie schon immer für sich und ihre Mutter erträumt hat. Er lebt in New York und seine Familie ist wohlhabend. August sieht das ganz anders, er kann es gar nicht abwarten, zu seiner Oma nach Liberty in die kleine Buchhandlung zu kommen, denn er weiß, sein Leben ist alles aber nicht perfekt. Das größte Problem zwischen den beiden ist, dass sie lange nicht wirklich kommunizieren und vor allem Charlie sehr eilig ihre eigenen Schlüsse über Augusts Leben zieht. Genau darum geht es in der Beziehungsentwicklung, zu lernen, nicht die eigenen Gefühle auf den anderen zu projizieren, sondern zuzuhören. Ich habe jeden Dialog und jede Neckerei der beiden genossen. Ich war so erleichtert, dass die Autorin keine megalange Spice-Szene eingebaut hat, denn die hätte einfach überhaupt nicht zu der emotionalen Stimmung gepasst. Natürlich gab es knisternde Szenen, aber wie sie beschrieben wurden, war nicht vulgär, sondern einfach romantisch und voller Gefühl.

Fazit: Eine emotionale und tiefgründige Liebesgeschichte, die man diesen Sommer nicht verpassen sollte. Auch wer Bücher über Bücher liebt, wird sich hier auf die vielen klassischen Erwähnungen und das Setting im Buchladen freuen. Lucy Aster hat mit diesem Werk jedenfalls eine neue Leserin hinzugewonnen.
von Peachybookdreams - 2026-05-31 10:11:00

Ein Jahres-Highlight! - 5 Sterne

Das Buch handelt von Charlie Henderson, die aufgrund einer Erbschaft zurück in ihren Heimatort kommt. Dort trifft sie wieder auf August Green, ihr bester Freund aus der Kindheit. Die Kapitel begleiten die Leser dabei, die Geschichte von Charlie und August mitzuerleben. Dabei haben mir die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut gefallen. Durch den leicht verständlichen Schreibstil und die beschrifteten Kapitelnamen, verliert man nicht den Überblick. Stattdessen bin ich in einen Lesefluss geraten und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Protas, aber auch die Nebencharaktere, werden lebendig beschrieben und wir lernen sie über das Buch hinweg immer besser kennen, sodass sie mir auch ans Herz gewachsen sind. Gäbe es die Aussicht auf einen zweiten Teil, würde ich mir diesen sofort besorgen. Ich bin in der Geschichte förmlich versunken, durch das Setting und Worldbuilding hat sie eine Comfort-Athmosphäre, die perfekt für den Sommer ist. Ich habe sämtliche Emotionen während des Lesens verspürt, doch keine einzige hat sich erzwungen angefühlt; Die Geschichte berührt das eigene Herz. Das Buch hat diesen natürlichen Charakter, der mir sehr gut gefallen hat.
Ich konnte die Motive und Handlungen der Protas gut nachvollziehen. Über die Kapitel hinweg, konnten wir die Entwicklung der beiden miterleben und das, was sie über sich und das Leben gelernt haben, kann man durchaus auch auf das eigene Leben beziehen. Ich hatte das Gefühl, dass sich Lucy Astner viele Gedanken darüber gemacht hat, wie sie diese Geschichte präsentieren möchte, und was sie mit ihr vermitteln möchte, daher kann ich sagen, dass sie mich letztlich voll und ganz überzeugt hat. Dass sie auch Drehbücher schreibt, wundert mich kein bisschen, da sich das Buch unglaublich lebendig angefühlt hat. Während dem Lesen, hatte ich stets Bilder im Kopf, was das beiseite Legen des Buches nur noch umso schwerer machte.
Die Geschichte, kombiniert mit dem farbenfrohen Cover und Farbschnitt ist definitiv ideal für den Sommer und ein must-read. Für mich war es ein 5-Sterne Erlebnis und auch ein Jahreshighlight, somit empfehle ich es auch an alle, die diese Rezension lesen. Es ist einfach ein Buch, das im Kopf bleibt.
von Nina_xx - 2026-05-31 01:40:00