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Rezensionen

Das Licht in den Birken
Eine berührende Geschichte über Mut und Zusammenhalt | SPIEGEL-Bestsellerautorin von "Die Rückkehr der Kraniche"

Autor: Romy Fölck

Erschienen 2024 bei ROWOHLT Wunderlich
ISBN 978-3-8052-0111-7
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Eine starke Geschichte - 5 Sterne

Mit Mitte fünfzig und zwei Ziegen kommt Thea aus Portugal zurück in ihre alte Heimat. Dort findet sie auf einem alten Hof bei dem Eigenbrödler Benno eine Wohngelegenheit.
Thea bringt Bennos Leben ganz schön durcheinander, erst recht als auch noch Juli auf dem Weg nach Amsterdam bei ihnen strandet.


Ich las schon den ersten Roman der Autorin, die eher für ihre Krimis bekannt ist, sehr gerne, auch wenn das Alter der Protagonisten weit von meinem entfernt ist.
Eine ruhige, aber umso stärkere Geschichte, die mich so sehr berühren konnte. Ein wunderschöner Schreisbtil, Chataktere, die im Leben stehen oder auch nicht, sie finden aber gemeinsam wieder zurück. Jeder hat sein Paket zu tragen, aber gemeinsam schaffen sie es, auch wen Benno zu Beginn schon sehr mit seinemSchicksal hadert.
Mich hat es schon sehr berührt, wie sehr Thea und Juli helfen wollten seinen Hif zu retten, wie ihre Freundschaft sich entwickelte und wie lebensbejahend die Story sich entwickelte. Ein wunderschönes Buch mit Tiefgang.
von _ich.lese_ - 2024-08-14 19:52:00

Das Licht in den Birken - 4 Sterne

Thea kehrt nach zwanzig Jahren in Portugal nach Deutschland zurück. Auf dem Hof von Benno findet sie eine Unterkunft für sich und ihre Tiere. Benno hat den Hof seiner Eltern zu einem Gnadenhof für Tiere gemacht, denn zwischen seinen Tieren fühlt er sich wohl. Mit Menschen kann er nicht so gut umgehen, was leider dazu beiträgt, dass es zwischen Thea und ihm immer wieder zu Missverständnissen kommt. Als dann auch noch eine junge Frau, Julia, auf dem Hof strandet, ist es mit Bennos Ruhe endgültig vorbei. Doch als Benno fast seinen Hof verliert, merkt er, dass er in den beiden Frauen Freunde gefunden hat.
Der Zufall hat drei Menschen zusammengebracht, die lieber für sich alleine bleiben und doch aufeinander angewiesen sind. Sie werden lernen, wie wichtig Freundschaft und ein Zuhause sind und dass niemand alleine auf dieser Welt bestehen muss. Aber bis dahin ist es ein steiniger Weg für die drei. Romy Fölck hat mit Thea, Benno und Julia drei eigenwillige Charaktere geschaffen, die man erst lernen muss zu mögen. Dabei ist eine Geschichte entstanden, die den Leser immer wieder überrascht, bewegt und amüsiert.
von Barbara Pernter aus der Athesia-Filiale in Bozen - 2024-06-25 08:52:50

wohlgefühlt - 4 Sterne

Nach über 20 Jahren will die Mittfünfzigerin Thea ihr Auswandererleben in Portugal aufgeben und wieder zurück in ihre norddeutsche Heimat. Dort landet sich als Mieterin bei dem zurückgezogen lebenden Benno auf dessen Lebenshof für Tiere in der Lüneburger Heide. Durch Zufall kommt noch die junge Juli hinzu, nachdem Benno sie mit verletztem Fuß im Wald aufgefunden hat und sie für die nächsten Wochen der Genesung auf dem Hof bleiben kann. Alle drei haben Lebenskrisen mit Verletzungen und Enttäuschungen hinter sich und die vergangenen Jahre mit der Corona Pandemie hat zusätzlich vieles schwerer gemacht.

Ich fand alle Figuren detailliert und stimmig beschrieben. Vom Wesen her sehr unterschiedlich aber insgesamt begegnen sie sich auf einer verbundenen, mitfühlenden Art.

Ja es stimmt das in den wenigen beschriebenen Wochen wirklich viel passiert und irgendwie ins Positive gedreht wird. Aber dies hat mich nicht gestört, es war interessant was sich wie in welche Richtung entwickelt. Ich habe mich wohlgefühlt mit diesem Roman.
von BR - 2024-06-13 11:07:00

Rückkehr in die Heimat - 4 Sterne

Zum Buch:

Thea kehrt nach fast fünfundzwanzig Jahren Portugal den Rücken und kehrt zurück in ihre Heimat. In der Lüneburger Heide will sie mit ihren zwei Ziegen neuanfangen, zur Ruhe kommen. Doch Benno, ihr Vermieter macht es ihr nicht leicht. Er hat zwar ein Händchen für Tier und Natur, aber das zwischenmenschliche ist nicht seins.
Dann kommt noch eine junge Frau auf den Hof. Juli hat sich beim Wandern verletzt und bleibt erstmal bei Thea.


Meine Meinung:

Schon der erste Roman der Autorin hat mir sehr gefallen. Ihre Krimis las ich immer noch nicht, aber ihre Romane entsprechen genau meinem Lesegeschmack. Ruhig erzählt, die Protagonisten haben ihre Jugend schön länger hinter sich gelassen, das Setting ist schön gewählt, da fühlt man sich wohl. Ein richtiger Wohlfühlroman, den ich sehr gerne gelesen habe. Jeder der drei Charaltere hat sein Päckchen zu tragen, nach und nach wird man mit ihnen vertraut, kommt ihnen näher. Mich hat es berührt und emotional sehr getroffen. Gerade das unaufgeregte, leise erzählen machte das Buch zu einem Lesehighlight. Ich hoffe wir dürfen noch viele Romane in dem Stil lesen.
von Lesemama - 2024-05-30 12:03:00

Die Dämonen der Vergangenheit - 4 Sterne

Drei Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen auf einem alten Bauernhof aufeinander und stellen sich mit gegenseitiger Unterstützung Ihren Dämonen der Vergangenheit.

Romy Fölck ist ja für mich immer ein Garant für sehr viel Lesefreude, liebe ich doch ihre Elbmarsch-Krimireihe und auch ihr Romandebüt "Die Rückkehr der Kraniche" lies mich in ihrer Literatur versinken. So war die Vorfreude auch auf diesen Roman sehr groß.

Benno lebt einsam und zurück gezogen auf seinem alten Bauernhof und kümmert sich um den Lebensabend von Tieren, die niemand mehr haben mag. Seine Vergangenheit machte ihn zu einem verbitterten Mann, der sich selbst und auch den Hof aufgegeben hat, Mahnungen und Androhungen zur Vollstreckung werden gar nicht mehr geöffnet, was man nicht sieht, ist schließlich nicht da.

Thea, eine Aussteigerin aus Portugal, wohin sie Ende zwanzig nach einer schmerzhaften Trennung geflüchtet ist, verspürt über 20 Jahre später Heimweh und stößt auf das Mietangebot einer kleinen Wohnung auf Bennos Hof. Sie nimmt allen Mut zusammen und gibt ihrem Heimweh nach, weil sie merkt: vor den Schmerzen der Vergangenheit kann man auch nach Jahrzehnten nicht weglaufen. Mit ihren zwei Ziegen im Gepäck macht sie sich auf zurück nach Deutschland.

Juli, ein junges Mädchen auf Wanderschaft, ist auf der Suche nach sich selbst, oder auch der Nähe zu ihrem verstorbenen Großvater oder auch auf der Flucht vor ihrer Mutter...vielleicht auch von jedem ein bisschen. Ein Unfall auf ihrer Wanderung nach Amsterdam verschlägt sie zwangsweise auf Bennos Hof, kommt sie mit ihrem verletzten Fuß doch keinen Meter weiter mehr voran.

Diese drei unterschiedlichen Charaktere haben anfangs so ihre Schwierigkeiten zueinander zu finden, hat doch jeder andere Vorstellungen vom Zusammenleben und von der Art, wie der Hof denn gestaltet sein sollte. Nach dem Bennos finanzielle Probleme zu Tage treten, schmieden die beiden Frauen einen Plan, wie man Benno aus dieser Misere helfen könnte. Doch will der das überhaupt?

Das Buch liest sich wie alles von Romy Fölck super flüssig und kurzweilig, leider trifft das Wort "kurz" in diesem Roman etwas mehr zu, so dass mir die ganze Geschichte eigentlich zu schnell ging. Der Moment von Theas Ankunft zu einem engen Verhältnis aller Beteiligten und den Lösungen aller Probleme vergeht doch etwas sehr wenig Zeit und ich hätte die Geschichte gern ein wenig länger und tiefer gelesen, als sie in dem Buch schlussendlich zu Tage tritt.

Nichtsdestotrotz wieder ein gelungenes Buch dieser Autorin, ich freue mich weiter hin auf Nachschub!
von CS - 2024-05-22 13:18:00

Eine Geschichte über Freundschaft zum Wohlfühlen - 5 Sterne

Dieser schöne Roman löst das Versprechen ein, das der wohlklingende Titel und das verheißungsvolle Cover machen. Erzählt wird aus drei Blickwinkeln in der dritten Person. Die gesellige Thea, die viele Jahre nach Portugal ausgewandert ist und nun mit zwei Ziegen in die Lüneburger Heide, auf einen Moorhof, zurückkehrt. Dort trifft sie auf ihren Vermieter, den nordisch kühlen Tierflüsterer Benno, der aus finanzieller Not vermietet und eigentlich wenig Lust auf Gesellschaft hat. Juli nimmt eine Auszeit und wandert nach Amsterdam, um ihren verstorbenen Großvater zu ehren. Die beiden Frauen bringen frischen Wind in Bennos Einsiedlertum, der seinen Problemen nicht mehr allein gewachsen ist, davor aber die Augen verschließt. Jeder von ihnen hat ein Sorgenpacket, aber zusammen ist alles leichter, oder?

Die Charaktere haben eine lebendige und tolle Dynamik, die mit zunehmender Seitenzahl immer mehr Raum einnimmt. Denn es geht um Freundschaft, Familie, Solidarität und den Neustart. Thea hat ihre ganz eigene gefühlvolle Art und Juli ist mutig und einfühlsam. Ich mochte auch die Feinheiten, die Wortwahl und klugen Sätze, oder das traumhafte Lokalkolorit und den „Soundtrack des Hofmorgens“, was vor allem in der ersten Hälfte zum Träumen einlädt. „Es war das pure Glück, hier zu sitzen.“ Das spürt man beim Lesen und es ist toll, durch die bildliche und nahe Schreibweise an diesen Ort zu reisen und mitzuverfolgen, wie drei Unbekannte zu Freunden werden und sich gegenseitig helfen. Dabei gibt es einige Überraschungen und ich empfand den Roman als angenehm mitreißend und vielseitig, ohne zu überfrachtet zu sein. Ein bisschen aus dem Leben gegriffen, ein bisschen dramatisch, zu Herzen gehend und durchweg unterhaltsam. Empfehlenswert, für eine wohlige Lesezeit.
von La Calavera Catrina - 2024-05-19 15:56:00

A vida é bela - das Leben ist schön - 5 Sterne

Ein alter, etwas heruntergekommener Bauernhof in der Lüneburger Heide.
Dort treffen drei Menschen aufeinander, die alle ihr Päckchen zu tragen haben:

Benno der Hofeigentümer, der einen Gnadenhof für Tiere führt und große finanzielle Sorgen hat. Ein Eigenbrötler, wie er ich Buche steht, verschlossen und kauzig.
Dann seine neue Mieterin Thea, die in jungen Jahren nach Portugal ausgewandert ist und nun zurück in die Heimat wollte. Auch um mit dem damaligen Grund der Auswanderung ihren Frieden zu machen.
Und zuletzt die junge Juli, die nach einem kleinen Wanderunfall bei ihnen strandet und auch ihre Sorgen hat.

Es ist ein Buch der leisen Töne, das mir sehr gut gefallen hat.
Der Gnadenhof in der wunderschönen Natur, aber auch die drei starken Charaktere wurden so gekonnt (sprachlich) gezeichnet, dass sie vor meinem Lese-Auge lebendig wurden. Fast so, als ob ich sie tatsächlich kennen würde.
All die Sorgen, Nöte und Verletzungen, aber auch all die schönen Momente des Augenblicks, die es auch gibt und die man nicht aus den Augen verlieren darf.
Ich hätte mich gerne dazu gesetzt, mit einer Tasse Kaffee auf die Bank vor dem Haus.

Beim Lesen hatte ich allerdings ein starkes Déjà-vu. Das Buch erinnert mich total an "Alte Sorten" - aber weil ich das so sehr mochte, umso besser.
Das war beim Vergeben der finalen Sterne allerdings dann etwas mein Problem. An eines meiner absoluten Lieblingsbücher kommt es nicht ganz heran, wenn ich den direkten Vergleich nicht ziehen würde, dann würde ich die fünf Sterne jedoch uneingeschränkt vergeben. Das habe ich nun letztendlich auch getan.
von Marie aus E. - 2024-05-19 08:55:00

Ein Wohlfühlroman - 3 Sterne

Ein Wohlfühlroman

Inhalt:
Thea, Mitte 50, hat die letzten Jahrzehnte in Portugal verbracht. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kehrt sie nach Deutschland zurück. Hier zieht sie mit ihren beiden Ziegen auf dem tief verschuldeten Gnadenhof des griesgrämigen Benno ein. Und bald gesellt sich die junge Juli zu den beiden, die sich beim Wandern verletzt hat und nicht weiter kann. Zu dritt versuchen sie, den Hof zu retten und nebenbei noch ihre ganz privaten Probleme zu lösen.

Meine Meinung:
Mit ihren Kriminalromanen um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn konnte mich Romy Fölck regelmäßig begeistern. Deshalb wollte ich es auch einmal mit einem ihrer Bücher aus einem anderen Genre versuchen. Leider war dies für mich ein relativer Fehlversuch.

Der Schreibstil ist sehr gefällig, und die Perspektivwechsel zwischen Thea, Benno und Juli gut gelungen. Wir lernen alle drei einigermaßen kennen, allerdings geht die Charakterisierung nicht wirklich in die Tiefe. Ich hätte gerne noch viel mehr über diese drei Personen erfahren.

Die Story empfand ich als ziemlich unrealistisch: Es treffen zufällig drei Menschen aufeinander, die alle von ihrem Kind bzw. als Kind von einem Elternteil getrennt wurden. Daneben gibt es natürlich auch noch weitere Probleme, um die Handlung ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten.

Unsere drei Protagonist*innen sind zunächst einmal so grundverschieden, dass die Fetzen fliegen. Sie raufen sich jedoch ganz schnell zusammen und ziehen dann an einem Strang. Die Geschichte ist leider absolut vorhersehbar, daran ändern auch die kleinen Stolpersteine, die Thea, Benno und Juli in den Weg gelegt werden, nichts. Und am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf. Mit einem tiefen Seufzer und einem wohlwollenden Lächeln im Gesicht klappte ich das Buch nach dem Lesen zu. Und trotz einiger Denkanstöße, die die Autorin mit dieser Geschichte gibt, wird das Buch bei mir wohl leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

von Lilli33 - 2024-05-13 20:16:00

Ein absoluter Wohlfühlroman - 5 Sterne

Benno Findeisen betreibt nach einem Unfall von vor 20 Jahren in einem Waldstück in der Lüneburger Heide einen Gnadenhof für alte, ausgesetzte Tiere. Jetzt ist er pleite und der Hof steht vor der Zwangsversteigerung. Als er in der Früh beim Holz sammeln ist, hört er die Schmerzenslaute der jungen Juli. Sie ist zu Fuß auf dem Weg nach Amsterdam und findet sich mit verletztem Fuß und Auge in Auge mit einem Wolf in einem Waldstück in der Lüneburger Heide wieder. Natürlich nimmt Benno die Verletzte mit nachhause.
Thea Lorenz hat vor 20 Jahren ihre Heimat Deutschland verlassen und sich zuerst in Lissabon mit Aushilfsjobs, dann im portugiesischen Alentejo als Wanderhirtin mit ihren Ziegen ein neues Leben aufgebaut. Nun zieht sie das Heimweh zurück in die Lüneburger Heide, wo sie durch eine Kleinanzeige eine Wohnung auf dem Findeisenhof gefunden hat.

Was die drei so unterschiedlichen Menschen auf dem Gnadenhof alles erleben und wie sich ihr Zusammenleben gestaltet, das hat Romy Fölck in diesem Buch sehr eindrücklich und lesenswert beschrieben.
Abwechselnd erzählen der menschenscheue, knurrige Benno, dem Tiere näher sind als Menschen und dem die Schulden schon weit über den Kopf gewachsen sind, er diesen aber einfach in den Sand steckt; die lebenslustige, aufgeschlossene Thea, die mit ihren beiden Ziegen Clara und Aurélia nun in Deutschland angekommen ist und plötzlich ihrer Ziehtochter Annika gegenübersteht; und Juli, die in einem Dauerzoff mit ihrer Mutter steckt; ihre Geschichten. Ich tauche immer weiter in ihre Leben ein und lerne sie besser kennen. Jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen und ein Zusammenleben muss erst gelernt werden. Aber Thea und Juli schaffen es die harte Schale von Benno zu knacken.
Durch Romy Fölcks leichten, bildhaften und eindrucksvollen Erzählstil komme ich mir vor, als säße ich auf dem Gnadenhof auf einer Bank, würde einen Chili-Kaffee und ein Maisbrot genießen und dem Leben der drei Menschen zusehen. Ich bin dabei, wie sie Pläne schmieden, ihre Ideen langsam verwirklichen und lernen miteinander aus zu kommen. Das Zwischenmenschliche hat die Autorin sehr gut heraus gearbeitet und mir nahe gebracht.
Durch Thea blitzt die portugiesische Sprache immer wieder mal durch, was mir sehr gut gefällt. Durch die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen kommt der Wunsch nach einem Besuch der Heide auf.

Ich hatte wunderbare Lesestunden mit einem beeindruckenden Buch voller Herzenswärme und Menschlichkeit. Ich war mit drei Menschen zusammen, die ich gerne als Freunde hätte. Und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
von Gaby 2707 - 2024-05-13 10:10:00

Roman übers Landleben - 3 Sterne

Das Buch ist optisch einfach wunderschön und auch der Klappentext ist sehr ansprechend.

Es geht es um drei Menschen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und die der Zufall zueinander führt. Das alles findet auf einem Hof statt, auf dem Tiere leben, die teilweise auch irgendwo nicht mehr erwünscht waren.

Romy Fölck beschreibt die Natur ganz wunderbar bildlich. Man hat hier das Gefühl man sieht alles mit den eigenen Augen. Das war für mich tatsächlich das Highlight dieses Buchs.

Mit den Protagonisten bin ich einfach nicht warm geworden. Sie sind mir alle zu klischeehaft und eine richtig Tiefe entstand da für mich auch nicht. Auch die Geschichte war mir zu vorhersehbar und es fügte sich fast alles viel zu schnell und viel zu leicht zusammen. Das wirkte auf mich nicht sehr realistisch und etwas konstruiert.

Wer aber Freude an tollen Naturbeschreibungen hat sollte das Buch ganz unbedingt lesen.
von Anja S - 2024-05-12 14:39:00