Rezensionen
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry
Roman
Autor: Gabrielle Zevin
Erschienen 2025 bei Eichborn
ISBN 978-3-8479-0226-3
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry - 5 Sterne
„Alles, was du über einen Menschen wissen musst, erfährst du aus der Antwort auf die Frage: Welches ist dein Lieblingsbuch?“
A. J. Fikry, Besitzer von Island Books und damit alleiniger Anbieter ausgesuchter Literatur auf Alice Island, kann vor allem ziemlich genau sagen, welche Art von Literatur er NICHT mag.
Er mag nichts, was über vierhundert und unter hundertfünfzig Seiten hat, es schaudert ihn bei Prominentenbildbänden oder Büchern zu Kinofilmen. Was er außerdem nicht mag, ist Vermanschtes wie literarische Krimis oder literarische Fantasy, und er hat auch keine Lust, seine Regale mit Young-Adult-Kram vollzustopfen; er würde am liebsten keine Serien anbieten, aber der Zustand seines Kontos zwingt ihn dazu. Außerdem mag A. J. Fikry keine Kinderbücher, zumal solche mit Waisen und vor allem, wirklich vor allem wünscht er keine weiteren Besuche mehr von Amelia Loman, Verlagsvertreterin von Knightley Press.
Nach dem tragischen Unfalltod seiner Frau, an dem niemand schuld ist außer sie selbst, hat A. J. nur noch einen Plan: Er will sein Geschäft ruinieren und sich zu Tode saufen.
Dieser Plan wird ihm gründlich vermasselt, als er eines Tages die zweijährige Maya in seinem Buchladen entdeckt, eine Waise – ausgerechnet! –, deren Mutter nichts außer einem Brief hinterlassen hat, in dem sie ihre Bitte zum Ausdruck bringt, ihre Tochter möge in einer Umgebung mit vielen Büchern aufwachsen und unter Menschen, denen solche Dinge wichtig sind.
Und es geschieht, was niemand auf Alice Island für möglich gehalten hätte: Der kalt und arrogant wirkende Mr. Fikry adoptiert das kleine Mädchen und taut langsam wieder auf, und natürlich lässt sich auch Amelia nicht abwimmeln, denn das nächste Verlagsprogramm will schließlich verkauft werden.
„Das erstaunliche Leben des A. J. Fikry“ ist ein wunderbares Buch über einen ehemals einsamen Mann und seine Angst, nicht liebenswert zu sein, und darüber, wie ein Mensch sich verändert, wenn er wieder anfängt, sich auf andere einzulassen. Gabrielle Zevin erzählt davon mit leiser Ironie, aber vor allem mit viel Herz und Wärme – aber auch davon, welche Kraft von Büchern ausgehen kann. Fast schon nebenbei lernen wir nämlich auch noch A.J. Fikrys dreizehn Lieblingsbücher kennen, die den einzelnen Kapiteln mit einer kurzen Empfehlung seinerseits vorangestellt sind.
Für mein Fazit mache ich es mir leicht, indem ich einfach diesen sehr speziellen und äußerst liebenswerten Buchhändler zitiere:
„Jedes Wort stimmt und sitzt genau da, wo es sitzen soll. Das ist im Grunde das höchste Lob, das ich vergeben kann. Ich bedauere nur, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe.“
A. J. Fikry, Besitzer von Island Books und damit alleiniger Anbieter ausgesuchter Literatur auf Alice Island, kann vor allem ziemlich genau sagen, welche Art von Literatur er NICHT mag.
Er mag nichts, was über vierhundert und unter hundertfünfzig Seiten hat, es schaudert ihn bei Prominentenbildbänden oder Büchern zu Kinofilmen. Was er außerdem nicht mag, ist Vermanschtes wie literarische Krimis oder literarische Fantasy, und er hat auch keine Lust, seine Regale mit Young-Adult-Kram vollzustopfen; er würde am liebsten keine Serien anbieten, aber der Zustand seines Kontos zwingt ihn dazu. Außerdem mag A. J. Fikry keine Kinderbücher, zumal solche mit Waisen und vor allem, wirklich vor allem wünscht er keine weiteren Besuche mehr von Amelia Loman, Verlagsvertreterin von Knightley Press.
Nach dem tragischen Unfalltod seiner Frau, an dem niemand schuld ist außer sie selbst, hat A. J. nur noch einen Plan: Er will sein Geschäft ruinieren und sich zu Tode saufen.
Dieser Plan wird ihm gründlich vermasselt, als er eines Tages die zweijährige Maya in seinem Buchladen entdeckt, eine Waise – ausgerechnet! –, deren Mutter nichts außer einem Brief hinterlassen hat, in dem sie ihre Bitte zum Ausdruck bringt, ihre Tochter möge in einer Umgebung mit vielen Büchern aufwachsen und unter Menschen, denen solche Dinge wichtig sind.
Und es geschieht, was niemand auf Alice Island für möglich gehalten hätte: Der kalt und arrogant wirkende Mr. Fikry adoptiert das kleine Mädchen und taut langsam wieder auf, und natürlich lässt sich auch Amelia nicht abwimmeln, denn das nächste Verlagsprogramm will schließlich verkauft werden.
„Das erstaunliche Leben des A. J. Fikry“ ist ein wunderbares Buch über einen ehemals einsamen Mann und seine Angst, nicht liebenswert zu sein, und darüber, wie ein Mensch sich verändert, wenn er wieder anfängt, sich auf andere einzulassen. Gabrielle Zevin erzählt davon mit leiser Ironie, aber vor allem mit viel Herz und Wärme – aber auch davon, welche Kraft von Büchern ausgehen kann. Fast schon nebenbei lernen wir nämlich auch noch A.J. Fikrys dreizehn Lieblingsbücher kennen, die den einzelnen Kapiteln mit einer kurzen Empfehlung seinerseits vorangestellt sind.
Für mein Fazit mache ich es mir leicht, indem ich einfach diesen sehr speziellen und äußerst liebenswerten Buchhändler zitiere:
„Jedes Wort stimmt und sitzt genau da, wo es sitzen soll. Das ist im Grunde das höchste Lob, das ich vergeben kann. Ich bedauere nur, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe.“
von Maxie Bantleon aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck - 2025-11-10 20:49:43
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry - 5 Sterne
A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, durchlebt eine schwere Zeit: Seit dem Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück, der Buchladen läuft schlechter denn je, und zu allem Überfluss wurde auch noch sein wertvollster Besitz, eine seltene Erstausgabe von Edgar Allan Poe, gestohlen. Doch als A.J. eines Tages eine überraschende Entdeckung im Laden macht, löst das eine Kette von Ereignissen aus, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen - und ihn die Welt noch einmal mit ganz neuen Augen sehen lassen. So unterhaltsam wie berührend: eine unvergessliche Geschichte über Neuanfänge und zweite Chancen.
von Sandra Weigel - 2025-10-10 11:29:51
eine herzerwärmende Geschichte über zweite Chancen- garniert mit Büchern - 5 Sterne
A.J.Fikry ist Buchhändler auf einer kleinen Insel, Alice Island. Nach dem Unfalltod seiner Frau, schlittert er so durchs Leben geprägt vom Verlust und schlecht laufenden Geschäften. Er ist sehr rüpelig auch zur Vertreterin eines Verlages, Amelia. Nach einer durchzechten Nacht, ist sein wertvollster Besitz- eine Ausgabe eines seltenen Buches verschwunden. Im Gegenzug findet er etwas anderes, überraschendes in seinem Laden, das sein Leben über den Kopf wirft.
Selten fiel mir eine Rezension zu einem Buch so schwer wie zu diesem, vor allem den Inhalt betreffend. Denn mit jeder Information nimmt man schon zu viel vorneweg. Also um es oberflächlich zu halten, wir folgen A.J. Fikrys Leben auch nach der Veränderung.
Vielen wird, so wie mir auch, gleich die gestalterische Ähnlichkeit des Covers zu „Morgen, morgen und wieder morgen“ auffallen, das von der gleichen Autorin Gabrielle Zevin stammt. Dieses ist ein früheres Werk der Autorin und dem bekannteren ähnlich, aber irgendwie auch wieder nicht, schon allein auf Grund des Umfanges. Es fühlt sich leichter und humorvoller an.
Der Länge oder kürze der Geschichte geschuldet, ergibt sich auch der Kritikpunkt, dass die Geschichte viele zum Teil große Zeitsprünge enthält. Es wäre sicher schöner gewesen, manche Situationen detaillierter geschildert zu bekommen, irgendwie macht dies aber auch den Charakter des Buches aus. Denn ist es nicht auch eine Kunst mit wenigen Worten, auf den Punkt gebracht zu arbeiten.
Ich fand die Charaktere grundsätzlich sehr gut gezeichnet. Es gibt skurrile Kunden und einen Polizisten der einen Polizisten-Leseclub gründet. Und so viele mehr.
Besonders schön, und passend zum Thema Bücher, waren auch die Kapiteleinleitungen – geschrieben von A.J.Fikry zu bekannten Werken und seiner Meinung bzw. Quintessenz daraus. Als spezieller Kunstgriff, da Zevin damit auch Hinweise auf die künftige Handlung streut.
Allgemein also ein Buch, das die Liebe zu Büchern zeigt und zweite Chancen, Verlust und die Wichtigkeit von Gemeinschaft thematisiert.
Selten fiel mir eine Rezension zu einem Buch so schwer wie zu diesem, vor allem den Inhalt betreffend. Denn mit jeder Information nimmt man schon zu viel vorneweg. Also um es oberflächlich zu halten, wir folgen A.J. Fikrys Leben auch nach der Veränderung.
Vielen wird, so wie mir auch, gleich die gestalterische Ähnlichkeit des Covers zu „Morgen, morgen und wieder morgen“ auffallen, das von der gleichen Autorin Gabrielle Zevin stammt. Dieses ist ein früheres Werk der Autorin und dem bekannteren ähnlich, aber irgendwie auch wieder nicht, schon allein auf Grund des Umfanges. Es fühlt sich leichter und humorvoller an.
Der Länge oder kürze der Geschichte geschuldet, ergibt sich auch der Kritikpunkt, dass die Geschichte viele zum Teil große Zeitsprünge enthält. Es wäre sicher schöner gewesen, manche Situationen detaillierter geschildert zu bekommen, irgendwie macht dies aber auch den Charakter des Buches aus. Denn ist es nicht auch eine Kunst mit wenigen Worten, auf den Punkt gebracht zu arbeiten.
Ich fand die Charaktere grundsätzlich sehr gut gezeichnet. Es gibt skurrile Kunden und einen Polizisten der einen Polizisten-Leseclub gründet. Und so viele mehr.
Besonders schön, und passend zum Thema Bücher, waren auch die Kapiteleinleitungen – geschrieben von A.J.Fikry zu bekannten Werken und seiner Meinung bzw. Quintessenz daraus. Als spezieller Kunstgriff, da Zevin damit auch Hinweise auf die künftige Handlung streut.
Allgemein also ein Buch, das die Liebe zu Büchern zeigt und zweite Chancen, Verlust und die Wichtigkeit von Gemeinschaft thematisiert.
von verhei - 2025-09-09 20:00:00
Gabrielle Zevin ist für mich ein literarisches Genie - 5 Sterne
„Morgen, morgen und wieder morgen“ ist ein unantastbares Highlight für mich, sodass ich mich EXTREM auf diesen Roman von Gabrielle Zevin gefreut habe, um es mal vorsichtig auszudrücken. Wie ich dann gemerkt habe, handelt es sich um die Neuauflage eines bereits 2014 erschienenen Romans und damit um ein frühes Werk der Autorin.
Umso begeisterter bleibe ich zurück. Ja, die Geschichte kann als sprunghaft bezeichnet werden und sie geht auf Figurenebene nicht annähernd so tief wie andere Bücher. Doch es muss meiner Meinung nach einfach anerkannt werden, wie Zevin mit präzisen und wenigen Worten eine maximal dichte, emotionale Geschichte schrieben kann.
Zum Inhalt kann ich kaum etwas sagen, ohne zu spoilern. Deshalb beschränke ich mich auf meine Lobpreisung von Sprache und Stil. Zevin kann einfach Figuren schreiben! Ob nun super tiefgründig oder eher oberflächlich - trotz meiner üblichen Ansprüche an Figurenzeichnungen bin ich hier vollends zufrieden. Die Figuren vereinen Liebenswürdigkeit mit trockenem Humor und klaren Kanten. Sie sind auf ihre Art besonders und herzensgut, erinnern schemenhaft an die Figuren Mariana Lekys, treffen meinen persönlichen Geschmack aber deutlich besser.
Die Geschichte verdient ein aufmerksames Lesen, wenngleich sie so gut geschrieben ist, dass mensch schlicht durchrauscht. Denn Zevin bindet die Details am laufenden Band ein und bedient sich über Kurzrezensionen des Protagonisten A.J. zu Beginn jedes Kapitels wiederholt eines Foreshadowings, das sie einfach auf beeindruckende Art zu meistern weiß. Alle Hints werden zuverlässig verwendet und ergänzen die Geschichte im Voraus oder Rückblick.
Es kann sicherlich kritisiert werden, dass viele Handlungselemente nicht ausgedehnt untersucht werden und bestimmte Umstände einfach so zu entstehen scheinen. Gleichzeitig erkenne ich hier aber die Liebe A.J.s zu Kurzgeschichten wieder. Auch, wenn Zevins Roman natürlich keine ist, greift sie stilistisch auf bestimmte Elemente zurück und schreibt so eine detailbepackte Geschichte auf 250 Seiten, die mich lachend und weinend zurückgelassen haben.
Zevin bleibt für mich eine literarische Queen. Sie hat mit dieser Geschichte gezeigt, dass sie sowohl bündige als auch umfangreiche Bücher mit äquivalenter Emotions- und Detailsdichte versehen kann. „Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry“ ist inspirierend auf eine völlig pathoslose Art und neben einer Liebeserklärung an Literatur sowie Buchläden für mich einfach eine ganz, ganz feste Umarmung.
Umso begeisterter bleibe ich zurück. Ja, die Geschichte kann als sprunghaft bezeichnet werden und sie geht auf Figurenebene nicht annähernd so tief wie andere Bücher. Doch es muss meiner Meinung nach einfach anerkannt werden, wie Zevin mit präzisen und wenigen Worten eine maximal dichte, emotionale Geschichte schrieben kann.
Zum Inhalt kann ich kaum etwas sagen, ohne zu spoilern. Deshalb beschränke ich mich auf meine Lobpreisung von Sprache und Stil. Zevin kann einfach Figuren schreiben! Ob nun super tiefgründig oder eher oberflächlich - trotz meiner üblichen Ansprüche an Figurenzeichnungen bin ich hier vollends zufrieden. Die Figuren vereinen Liebenswürdigkeit mit trockenem Humor und klaren Kanten. Sie sind auf ihre Art besonders und herzensgut, erinnern schemenhaft an die Figuren Mariana Lekys, treffen meinen persönlichen Geschmack aber deutlich besser.
Die Geschichte verdient ein aufmerksames Lesen, wenngleich sie so gut geschrieben ist, dass mensch schlicht durchrauscht. Denn Zevin bindet die Details am laufenden Band ein und bedient sich über Kurzrezensionen des Protagonisten A.J. zu Beginn jedes Kapitels wiederholt eines Foreshadowings, das sie einfach auf beeindruckende Art zu meistern weiß. Alle Hints werden zuverlässig verwendet und ergänzen die Geschichte im Voraus oder Rückblick.
Es kann sicherlich kritisiert werden, dass viele Handlungselemente nicht ausgedehnt untersucht werden und bestimmte Umstände einfach so zu entstehen scheinen. Gleichzeitig erkenne ich hier aber die Liebe A.J.s zu Kurzgeschichten wieder. Auch, wenn Zevins Roman natürlich keine ist, greift sie stilistisch auf bestimmte Elemente zurück und schreibt so eine detailbepackte Geschichte auf 250 Seiten, die mich lachend und weinend zurückgelassen haben.
Zevin bleibt für mich eine literarische Queen. Sie hat mit dieser Geschichte gezeigt, dass sie sowohl bündige als auch umfangreiche Bücher mit äquivalenter Emotions- und Detailsdichte versehen kann. „Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry“ ist inspirierend auf eine völlig pathoslose Art und neben einer Liebeserklärung an Literatur sowie Buchläden für mich einfach eine ganz, ganz feste Umarmung.
von nessabo - 2025-09-05 21:39:00
Eine herzerwärmende Geschichte - 4 Sterne
„Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry“ ist die Neuauflage des bereits 2016 erschienenen Buches „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ der in Los Angeles lebenden Autorin Gabrielle Zevin.
A.J.Fikry ist Inhaber eines kleinen Buchlandens auf der malerischen Insel Alice. Seit dem dem Unfalltod seiner Frau Nic lässt er niemanden so richtig an sich heran und begegnet weder seinen Kunden noch der Verlagsvertreterin Amelia, die ihm das neue Programm ihres Verlags vorstellen möchte besonders entgegenkommend. Als er eines Tages in seiner Buchhandlung inmitten von Bücher die kleine Maya findet, ändert sich sein Leben komplett.
Ein Großteil der Handlung findet in A.J.s Buchladen statt und wie das bei diesem Setting sein muss, spielen Bücher immer wieder eine große Rolle. Allein das hat mir richtig gut gefallen, ein Buch über Bücher, eine Buchhandlung, eine Verlagsmitarbeitern, Autoren und deren Lesungen, das begeistert mich als Buchliebhaber einfach.
A.J. ist ein schwieriger Charakter, ein wenig grummelig, durch seine Trauer in sich gekehrt und keineswegs immer nett zu seinen Mitmenschen. Dennoch hat er etwas Liebeswertes an sich und seine Entwicklung, die er im Verlauf der Handlung durchmacht, hat mir gut gefallen. Gleichzeitig liegt hierin auch ein kleiner Kritikpunkt. Auch wenn deutlich wird warum und wodurch seine Veränderung zustande kommt, gibt es große Zeitsprünge. Ich hätte hier gerne mehr Details gelesen.
Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kurze Einschübe - ganz persönliche Zusammenfassungen - des Protagonisten über Bücher, die mich nachdenklich gemacht und mich berührt haben.
Im gesamten Buch ist die Liebe zu Büchern spürbar. Das in Kombination mit den liebenswerten Charakteren hat das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht und für mich hätte es wirklich gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen.
Es ist eine herzerwärmende Geschichte über die Bewältigung der Vergangenheit und Neuanfänge, mit amüsanten und berührenden Momenten.
A.J.Fikry ist Inhaber eines kleinen Buchlandens auf der malerischen Insel Alice. Seit dem dem Unfalltod seiner Frau Nic lässt er niemanden so richtig an sich heran und begegnet weder seinen Kunden noch der Verlagsvertreterin Amelia, die ihm das neue Programm ihres Verlags vorstellen möchte besonders entgegenkommend. Als er eines Tages in seiner Buchhandlung inmitten von Bücher die kleine Maya findet, ändert sich sein Leben komplett.
Ein Großteil der Handlung findet in A.J.s Buchladen statt und wie das bei diesem Setting sein muss, spielen Bücher immer wieder eine große Rolle. Allein das hat mir richtig gut gefallen, ein Buch über Bücher, eine Buchhandlung, eine Verlagsmitarbeitern, Autoren und deren Lesungen, das begeistert mich als Buchliebhaber einfach.
A.J. ist ein schwieriger Charakter, ein wenig grummelig, durch seine Trauer in sich gekehrt und keineswegs immer nett zu seinen Mitmenschen. Dennoch hat er etwas Liebeswertes an sich und seine Entwicklung, die er im Verlauf der Handlung durchmacht, hat mir gut gefallen. Gleichzeitig liegt hierin auch ein kleiner Kritikpunkt. Auch wenn deutlich wird warum und wodurch seine Veränderung zustande kommt, gibt es große Zeitsprünge. Ich hätte hier gerne mehr Details gelesen.
Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kurze Einschübe - ganz persönliche Zusammenfassungen - des Protagonisten über Bücher, die mich nachdenklich gemacht und mich berührt haben.
Im gesamten Buch ist die Liebe zu Büchern spürbar. Das in Kombination mit den liebenswerten Charakteren hat das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht und für mich hätte es wirklich gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen.
Es ist eine herzerwärmende Geschichte über die Bewältigung der Vergangenheit und Neuanfänge, mit amüsanten und berührenden Momenten.
von Tara - 2025-08-30 22:43:00
Eine herzerwärmende Geschichte - 4 Sterne
„Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry“ ist die Neuauflage des bereits 2016 erschienenen Buches „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ der in Los Angeles lebenden Autorin Gabrielle Zevin.
A.J.Fikry ist Inhaber eines kleinen Buchlandens auf der malerischen Insel Alice. Seit dem dem Unfalltod seiner Frau Nic lässt er niemanden so richtig an sich heran und begegnet weder seinen Kunden noch der Verlagsvertreterin Amelia, die ihm das neue Programm ihres Verlags vorstellen möchte besonders entgegenkommend. Als er eines Tages in seiner Buchhandlung inmitten von Bücher die kleine Maya findet, ändert sich sein Leben komplett.
Ein Großteil der Handlung findet in A.J.s Buchladen statt und wie das bei diesem Setting sein muss, spielen Bücher immer wieder eine große Rolle. Allein das hat mir richtig gut gefallen, ein Buch über Bücher, eine Buchhandlung, eine Verlagsmitarbeitern, Autoren und deren Lesungen, das begeistert mich als Buchliebhaber einfach.
A.J. ist ein schwieriger Charakter, ein wenig grummelig, durch seine Trauer in sich gekehrt und keineswegs immer nett zu seinen Mitmenschen. Dennoch hat er etwas Liebeswertes an sich und seine Entwicklung, die er im Verlauf der Handlung durchmacht, hat mir gut gefallen. Gleichzeitig liegt hierin auch ein kleiner Kritikpunkt. Auch wenn deutlich wird warum und wodurch seine Veränderung zustande kommt, gibt es große Zeitsprünge. Ich hätte hier gerne mehr Details gelesen.
Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kurze Einschübe - ganz persönliche Zusammenfassungen - des Protagonisten über Bücher, die mich nachdenklich gemacht und mich berührt haben.
Im gesamten Buch ist die Liebe zu Büchern spürbar. Das in Kombination mit den liebenswerten Charakteren hat das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht und für mich hätte es wirklich gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen.
Es ist eine herzerwärmende Geschichte über die Bewältigung der Vergangenheit und Neuanfänge, mit amüsanten und berührenden Momenten.
A.J.Fikry ist Inhaber eines kleinen Buchlandens auf der malerischen Insel Alice. Seit dem dem Unfalltod seiner Frau Nic lässt er niemanden so richtig an sich heran und begegnet weder seinen Kunden noch der Verlagsvertreterin Amelia, die ihm das neue Programm ihres Verlags vorstellen möchte besonders entgegenkommend. Als er eines Tages in seiner Buchhandlung inmitten von Bücher die kleine Maya findet, ändert sich sein Leben komplett.
Ein Großteil der Handlung findet in A.J.s Buchladen statt und wie das bei diesem Setting sein muss, spielen Bücher immer wieder eine große Rolle. Allein das hat mir richtig gut gefallen, ein Buch über Bücher, eine Buchhandlung, eine Verlagsmitarbeitern, Autoren und deren Lesungen, das begeistert mich als Buchliebhaber einfach.
A.J. ist ein schwieriger Charakter, ein wenig grummelig, durch seine Trauer in sich gekehrt und keineswegs immer nett zu seinen Mitmenschen. Dennoch hat er etwas Liebeswertes an sich und seine Entwicklung, die er im Verlauf der Handlung durchmacht, hat mir gut gefallen. Gleichzeitig liegt hierin auch ein kleiner Kritikpunkt. Auch wenn deutlich wird warum und wodurch seine Veränderung zustande kommt, gibt es große Zeitsprünge. Ich hätte hier gerne mehr Details gelesen.
Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kurze Einschübe - ganz persönliche Zusammenfassungen - des Protagonisten über Bücher, die mich nachdenklich gemacht und mich berührt haben.
Im gesamten Buch ist die Liebe zu Büchern spürbar. Das in Kombination mit den liebenswerten Charakteren hat das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht und für mich hätte es wirklich gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen.
Es ist eine herzerwärmende Geschichte über die Bewältigung der Vergangenheit und Neuanfänge, mit amüsanten und berührenden Momenten.
von Tara - 2025-08-30 22:42:00


