Rezensionen
Summer Heat
Nicht alle werden überleben | Der Sommerthriller für alle Fans von The White Lotus und Leserinnen von Ruth Ware
Autor: Solveig-Marie Kastner
Erschienen 2026 bei Ullstein extra
ISBN 978-3-86493-373-8
Eine Animateurin gefangen in einem Alptraum - 4 Sterne
Ein nobles Ferienhotel an der Algarve. Mia macht dort mit den Gästen Yoga. Ihr Einstieg in die Animateur-Welt war nicht gerade einfach. Die Chefin ist nicht gerade nett zu Mia und auch im Team findet sie schwer Anschluss. Alle verhalte sich ihr gegenüber total komisch, und irgendwie scheint es, als ob jeder ein Geheimnis hätte. Einer ihrer neuen Kollegen stalkt Mia sogar und wird zudringlich. Dann wird er tot aufgefunden! Wer ist der Täter? Was geht auf dieser Insel vor?
Ihr einziger Lichtblick: Yanis ein Barkeeper, Mia ist sofort von ihm verzaubert. Im ersten Teil plätschert es meiner Meinung nach so dahin. Es wird viel über das Hotel und die strengen Regeln erzählt. Aber dann, in Teil II und III geht es richtig zur Sache. Es kommen auch andere Personenerzählstrange dazu und die Geschichte nimmt Fahr auf und wird richtig spannend. Ich konnte ab dem II. Teil das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Dramen, Schicksale, Urlaubsflair und unvorhersehbare Wendungen. Ein sehr spannender Thriller für die Urlaubszeit und somit eine klare Leseempfehlung.
Ihr einziger Lichtblick: Yanis ein Barkeeper, Mia ist sofort von ihm verzaubert. Im ersten Teil plätschert es meiner Meinung nach so dahin. Es wird viel über das Hotel und die strengen Regeln erzählt. Aber dann, in Teil II und III geht es richtig zur Sache. Es kommen auch andere Personenerzählstrange dazu und die Geschichte nimmt Fahr auf und wird richtig spannend. Ich konnte ab dem II. Teil das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Dramen, Schicksale, Urlaubsflair und unvorhersehbare Wendungen. Ein sehr spannender Thriller für die Urlaubszeit und somit eine klare Leseempfehlung.
von Lesebegeisterte - 2026-06-19 11:27:00
Zwischen Sommerflair und leiser Unruhe - 4 Sterne
Mit Summer Heat von Solveig Marie Kastner habe ich ein Buch gelesen, das sich nicht sofort festlegen lässt – und genau das macht seinen Reiz aus.
Schon optisch vermittelt das Cover dieses typische Gefühl von Sonne, Leichtigkeit und ein bisschen Luxus. Man erwartet fast eine unbeschwerte Sommergeschichte – bekommt aber deutlich mehr als das.
Der Einstieg gelingt mühelos: Die Sprache ist klar, ruhig und sehr zugänglich. Man gleitet förmlich durch die Seiten und ist schnell mitten im Geschehen. Dabei entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, als würde man ihnen beim Denken über die Schulter schauen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Die Geschichte setzt nicht auf Tempo oder große Knalleffekte. Stattdessen entwickelt sich alles eher unterschwellig. Es ist diese leise, manchmal fast träge wirkende Erzählweise, die aber genau dadurch eine ganz eigene Sogwirkung entfaltet. Man bleibt dran, nicht weil ständig etwas explodiert – sondern weil sich Stück für Stück etwas zusammenbraut.
Auch die Atmosphäre spielt dabei eine große Rolle. Hinter der sommerlichen Fassade liegt spürbar etwas Unangenehmes, das sich immer mehr bemerkbar macht. Diese unterschwellige Spannung hat mir gut gefallen.
Die Hauptfigur ist dabei kein klassischer Sympathieträger. Sie wirkt in manchen Momenten sehr klar und stark, in anderen eher impulsiv und schwer einzuordnen. Gerade das macht sie interessant, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen komplett nachvollziehen konnte.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt die Geschichte zusätzliche Tiefe, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Nach und nach fügen sich die einzelnen Eindrücke zu einem Gesamtbild zusammen, das durchaus Eindruck hinterlässt.
Wer hier einen actionreichen Thriller erwartet, wird vermutlich nicht ganz abgeholt. Wer sich aber auf eine ruhig erzählte, atmosphärische Geschichte mit emotionalen und auch unangenehmen Zwischentönen einlässt, wird einiges daraus mitnehmen.
Schon optisch vermittelt das Cover dieses typische Gefühl von Sonne, Leichtigkeit und ein bisschen Luxus. Man erwartet fast eine unbeschwerte Sommergeschichte – bekommt aber deutlich mehr als das.
Der Einstieg gelingt mühelos: Die Sprache ist klar, ruhig und sehr zugänglich. Man gleitet förmlich durch die Seiten und ist schnell mitten im Geschehen. Dabei entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, als würde man ihnen beim Denken über die Schulter schauen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Die Geschichte setzt nicht auf Tempo oder große Knalleffekte. Stattdessen entwickelt sich alles eher unterschwellig. Es ist diese leise, manchmal fast träge wirkende Erzählweise, die aber genau dadurch eine ganz eigene Sogwirkung entfaltet. Man bleibt dran, nicht weil ständig etwas explodiert – sondern weil sich Stück für Stück etwas zusammenbraut.
Auch die Atmosphäre spielt dabei eine große Rolle. Hinter der sommerlichen Fassade liegt spürbar etwas Unangenehmes, das sich immer mehr bemerkbar macht. Diese unterschwellige Spannung hat mir gut gefallen.
Die Hauptfigur ist dabei kein klassischer Sympathieträger. Sie wirkt in manchen Momenten sehr klar und stark, in anderen eher impulsiv und schwer einzuordnen. Gerade das macht sie interessant, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen komplett nachvollziehen konnte.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt die Geschichte zusätzliche Tiefe, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Nach und nach fügen sich die einzelnen Eindrücke zu einem Gesamtbild zusammen, das durchaus Eindruck hinterlässt.
Wer hier einen actionreichen Thriller erwartet, wird vermutlich nicht ganz abgeholt. Wer sich aber auf eine ruhig erzählte, atmosphärische Geschichte mit emotionalen und auch unangenehmen Zwischentönen einlässt, wird einiges daraus mitnehmen.
von ravenmoon - 2026-06-18 23:27:00
Spannungsroman mit Urlaubsfeeling - 3 Sterne
Mia tritt ihren neuen Job als Jogalehrerin in dem Luxusresort Platô Beach in Portugal an. In ihren Kollegen Yanis verliebt sie sich vom ersten Blick an. Doch wieso sind ihre anderen Kollegen abweisend, fast feindselig? Und welchen Grund hat Mia, ihren Job in Deutschland zu kündigen? Dann gibt es einen Toten und die Stimmung wird drückend.
"Summer Heat" hörte sich vielversprechend an, die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht. Allerdings hat der Thriller meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt, zu wenig Thrill, zu wenig Spannung.
Was man bekommt: Viel Lovestory, Urlaubsfeeling, Mobbing, die Atmosphäre eines luxuriösen Resorts vor idyllischer Kulisse. Von Anfang ist klar, dass Mia ein Geheimnis hat, einen Grund weswegen sie im Resort den Job abgenommen hat und dass es im Resort Geheimnisse gibt. Spannungsroman wäre für mich die Einordnung, für einen Thriller fehlt mir die Hochspannung, denn leider kommt Spannung erst gegen Ende auf.
Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen, erzeugt Atmosphäre und ist bildhaft. die Figurenzeichnung ist gelungen, auch wenn mir Mia nicht wirklich sympathisch war.
Fazit: Für mich kein Thriller, eher ein Spannungsroman über viele Geheimnisse.
"Summer Heat" hörte sich vielversprechend an, die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht. Allerdings hat der Thriller meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt, zu wenig Thrill, zu wenig Spannung.
Was man bekommt: Viel Lovestory, Urlaubsfeeling, Mobbing, die Atmosphäre eines luxuriösen Resorts vor idyllischer Kulisse. Von Anfang ist klar, dass Mia ein Geheimnis hat, einen Grund weswegen sie im Resort den Job abgenommen hat und dass es im Resort Geheimnisse gibt. Spannungsroman wäre für mich die Einordnung, für einen Thriller fehlt mir die Hochspannung, denn leider kommt Spannung erst gegen Ende auf.
Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen, erzeugt Atmosphäre und ist bildhaft. die Figurenzeichnung ist gelungen, auch wenn mir Mia nicht wirklich sympathisch war.
Fazit: Für mich kein Thriller, eher ein Spannungsroman über viele Geheimnisse.
von readpassion9 - 2026-06-15 10:37:00
Sommerfeeling! - 4 Sterne
Mia Hoffmann hat ihren sicheren Job in Deutschland gekündigt und hat eine Stelle an der Algarve angenommen. In Portugal wird sie in dem luxuriösen Plâto Beach Resort als Yogalehrerin arbeiten.
Doch die Traumstelle entpuppt sich für Mia als weniger glamourös als gedacht. Die junge Frau findet nur schwer Anschluss. Die anderen Animationsmitglieder benehmen sich seltsam. Nur Barkeeper Yanis ist freundlich und sie verliebt sich Hals über Kopf.
Doch nicht nur Yanis verbirgt etwas, auch Mia verheimlicht den Grund für ihren Aufenthalt in dem Luxusresort. Als eine Leiche an die Bucht des Hotels gespült wird, verdichten sich die Verdächtigungen...auch zwischen Mia und Yannis.
Ideal, wenn man diesen Sommerthriller an einem Strand lesen kann. Ich denke mit dem entsprechenden Urlaubsfeeling im Rücken kann dieses Buch punkten. Ein Luxus - Resort am Meer, Sommerpartys am Strand, Yogastunden, gutes Essen und Sonne bilden die Grundlage dieser Geschichte.
Es dauert hingegen eine Weile bis sich die Thriller - Seite zeigt. Erst mal geht es um die Ankunft Mias in dem Resort, ihr Einleben und die Versuche in der Crew der Animateure Anschluss zu finden. Das stellt sich als sehr schwierig heraus und die junge Frau ist kurz davor aufzugeben. Wenn da nicht ihre kurzen Gedanken wären, die sie den Lesern offenbart. Sehr schnell begreift man, dass noch eine andere Motivation sie antreibt, in dem Resort zu bleiben. Das und die unterschwellig unheimliche Stimmung hat mich dran bleiben lassen. Auch wenn ich mich durch Flirts, Sommerliebe und eifersüchtige Mitkollegen lesen musste.
Die auf dem Klappentext versprochene Leiche lässt sich Zeit, hat jedoch meine Vermutungen angekurbelt. Wer musste sterben und wer ist verantwortlich für diese Leiche? War es ein Unfall oder Mord?
Die Geschichte wird aus Sicht von Mia, von Yanis und einer weiteren Figur geführt. Da jede Figur in Ich Perspektive erzählt, sieht man Beziehungen, Geschehnisse und Erlebnisse jeweils in einem andern Licht. Etwas, was Tiefe in die Story bringt, denn die Sichten unterscheiden sich oft sehr.
Einige brenzlige Situationen retten diese Geschichte über die manchmal langatmigen Beschreibungen von Beziehungen hinweg. Erst gegen Schluss zeigt sich, dass dieses Buch eben doch ein Psychothriller ist. Über einige Klischees, die die Gäste des Hotels betreffen, musste ich schmunzeln. Der Schreibstil ist gut. Einzig das Wort "klebrig", das die Örtlichkeiten des Personals immer wieder mal beschreibt, hätte sparsamer eingesetzt werden dürfen.
Doch die Traumstelle entpuppt sich für Mia als weniger glamourös als gedacht. Die junge Frau findet nur schwer Anschluss. Die anderen Animationsmitglieder benehmen sich seltsam. Nur Barkeeper Yanis ist freundlich und sie verliebt sich Hals über Kopf.
Doch nicht nur Yanis verbirgt etwas, auch Mia verheimlicht den Grund für ihren Aufenthalt in dem Luxusresort. Als eine Leiche an die Bucht des Hotels gespült wird, verdichten sich die Verdächtigungen...auch zwischen Mia und Yannis.
Ideal, wenn man diesen Sommerthriller an einem Strand lesen kann. Ich denke mit dem entsprechenden Urlaubsfeeling im Rücken kann dieses Buch punkten. Ein Luxus - Resort am Meer, Sommerpartys am Strand, Yogastunden, gutes Essen und Sonne bilden die Grundlage dieser Geschichte.
Es dauert hingegen eine Weile bis sich die Thriller - Seite zeigt. Erst mal geht es um die Ankunft Mias in dem Resort, ihr Einleben und die Versuche in der Crew der Animateure Anschluss zu finden. Das stellt sich als sehr schwierig heraus und die junge Frau ist kurz davor aufzugeben. Wenn da nicht ihre kurzen Gedanken wären, die sie den Lesern offenbart. Sehr schnell begreift man, dass noch eine andere Motivation sie antreibt, in dem Resort zu bleiben. Das und die unterschwellig unheimliche Stimmung hat mich dran bleiben lassen. Auch wenn ich mich durch Flirts, Sommerliebe und eifersüchtige Mitkollegen lesen musste.
Die auf dem Klappentext versprochene Leiche lässt sich Zeit, hat jedoch meine Vermutungen angekurbelt. Wer musste sterben und wer ist verantwortlich für diese Leiche? War es ein Unfall oder Mord?
Die Geschichte wird aus Sicht von Mia, von Yanis und einer weiteren Figur geführt. Da jede Figur in Ich Perspektive erzählt, sieht man Beziehungen, Geschehnisse und Erlebnisse jeweils in einem andern Licht. Etwas, was Tiefe in die Story bringt, denn die Sichten unterscheiden sich oft sehr.
Einige brenzlige Situationen retten diese Geschichte über die manchmal langatmigen Beschreibungen von Beziehungen hinweg. Erst gegen Schluss zeigt sich, dass dieses Buch eben doch ein Psychothriller ist. Über einige Klischees, die die Gäste des Hotels betreffen, musste ich schmunzeln. Der Schreibstil ist gut. Einzig das Wort "klebrig", das die Örtlichkeiten des Personals immer wieder mal beschreibt, hätte sparsamer eingesetzt werden dürfen.
von Igela - 2026-06-07 11:34:00
Durchwachsen - 3 Sterne
Durchwachsen
Nein, „durchwachsen“ trifft es eigentlich nicht. Es ist eher ein mageres Stück mit einem Fettrand. Wenn ich es noch einmal lesen würde, würde ich die ersten 300 Seiten querlesen und dann richtig einsteigen, denn erst dann kommt die Handlung in Fahrt und Spannung auf. Die ersten zwei Drittel der Geschichte ziehen sich, sind durchzogen von detaillierten Beschreibungen des Luxus-Resorts an der Algarve, von den Arbeitsbedingungen und der wiederholten Erwähnung, dass die Protagonistin Mia zu einem ganz bestimmten mysteriösen Zweck dort ist. Dies wird so oft gesagt, dass ich mir irgendwann nur noch dachte: Entweder erfahre ich das jetzt auf der Stelle oder es kann mir den Buckel runter rutschen.
Dabei war mir Mia nicht sonderlich sympathisch. Sie wirkte auf mich auch nicht nahbar, was ich sehr schade fand, denn eigentlich ist ihre Vorgeschichte sehr berührend. Doch das habe ich ja erst gegen Ende erfahren. Mir war Mia auch viel zu naiv. Wer reist schon Tausende Kilometer zu einem Saisonjob, ohne sich vorher mal anzusehen, wo der Ort überhaupt liegt und was da drumherum ist? Dass man in Portugal nicht in Meilen, sondern in Kilometern rechnet, sollte sie auch wissen.
Leider bleiben die Nebenfiguren ziemlich blass und ich konnte bis zum Schluss ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen. Sie verhielten sich Mia gegenüber meines Erachtens grundlos gemein. Dies hatte wohl nur den Zweck, die Spannung zu erhöhen, da unsere Protagonistin so auf sich allein gestellt war.
Der Schreibstil ist ein Pluspunkt. Das Buch ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Mit den relativ kurzen Kapiteln kann man sich schnell durch die knapp 500 Seiten arbeiten. Anfangs lesen wir nur Mias Ich-Perspektive, später kommen auch andere Charaktere zu Wort, was ich sehr gut fand, da mir Mia mit ihrer Paranoia zunehmend auf die Nerven ging. Wobei ja nicht gesagt ist, dass Menschen mit Paranoia nicht wirklich verfolgt werden. ????
Triggerwarnung (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
GNIBBOM NEGORD HCUARBSSIM RELLEUXES TLAWEG EHCILSUÄH
Nein, „durchwachsen“ trifft es eigentlich nicht. Es ist eher ein mageres Stück mit einem Fettrand. Wenn ich es noch einmal lesen würde, würde ich die ersten 300 Seiten querlesen und dann richtig einsteigen, denn erst dann kommt die Handlung in Fahrt und Spannung auf. Die ersten zwei Drittel der Geschichte ziehen sich, sind durchzogen von detaillierten Beschreibungen des Luxus-Resorts an der Algarve, von den Arbeitsbedingungen und der wiederholten Erwähnung, dass die Protagonistin Mia zu einem ganz bestimmten mysteriösen Zweck dort ist. Dies wird so oft gesagt, dass ich mir irgendwann nur noch dachte: Entweder erfahre ich das jetzt auf der Stelle oder es kann mir den Buckel runter rutschen.
Dabei war mir Mia nicht sonderlich sympathisch. Sie wirkte auf mich auch nicht nahbar, was ich sehr schade fand, denn eigentlich ist ihre Vorgeschichte sehr berührend. Doch das habe ich ja erst gegen Ende erfahren. Mir war Mia auch viel zu naiv. Wer reist schon Tausende Kilometer zu einem Saisonjob, ohne sich vorher mal anzusehen, wo der Ort überhaupt liegt und was da drumherum ist? Dass man in Portugal nicht in Meilen, sondern in Kilometern rechnet, sollte sie auch wissen.
Leider bleiben die Nebenfiguren ziemlich blass und ich konnte bis zum Schluss ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen. Sie verhielten sich Mia gegenüber meines Erachtens grundlos gemein. Dies hatte wohl nur den Zweck, die Spannung zu erhöhen, da unsere Protagonistin so auf sich allein gestellt war.
Der Schreibstil ist ein Pluspunkt. Das Buch ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Mit den relativ kurzen Kapiteln kann man sich schnell durch die knapp 500 Seiten arbeiten. Anfangs lesen wir nur Mias Ich-Perspektive, später kommen auch andere Charaktere zu Wort, was ich sehr gut fand, da mir Mia mit ihrer Paranoia zunehmend auf die Nerven ging. Wobei ja nicht gesagt ist, dass Menschen mit Paranoia nicht wirklich verfolgt werden. ????
Triggerwarnung (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
GNIBBOM NEGORD HCUARBSSIM RELLEUXES TLAWEG EHCILSUÄH
von Lilli33 - 2026-05-05 13:23:00
Sommer trifft Spannung - 5 Sterne
Ich habe "Summer Heat" gelesen und war direkt von der ersten Seite an gefesselt. Schon beim ersten Eindruck ist mir das Cover aufgefallen: Es wirkt hell und sommerlich, eine spürbare Hitze, hat aber gleichzeitig etwas leicht Bedrohliches. Genau dieser Kontrast zieht sich für mich durch das ganze Buch, nach außen wirkt alles wie ein luxuriöser Traumurlaub, aber darunter liegt etwas Dunkles und Unruhiges.
Im Mittelpunkt steht Mia, die in einem exklusiven Resort an der Algarve zu arbeiten beginnt, allerdings nicht ohne eigene Absichten. Schon früh wird deutlich, dass sie einen persönlichen Plan verfolgt, was mich direkt neugierig gemacht hat. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre: Statt entspannter Urlaubsstimmung begleitet einen ständig dieses unterschwellige Gefühl, dass etwas nicht stimmt.
Der Schreibstil ist flüssig und direkt, und durch die Ich-Perspektive war ich Mia besonders nah. Ihre Gedanken, Unsicherheiten und innere Anspannung wirken authentisch und machen die Geschichte intensiv, ohne überladen zu sein.
Insgesamt ist Summer Heat für mich kein klassischer leichter Sommerroman, sondern ein spannungsgeladener Psychothriller mit Urlaubssetting. Atmosphärisch dicht, fesselnd und genau das Richtige für alle, die Sommerfeeling mit einer dunkleren Note mögen.
Im Mittelpunkt steht Mia, die in einem exklusiven Resort an der Algarve zu arbeiten beginnt, allerdings nicht ohne eigene Absichten. Schon früh wird deutlich, dass sie einen persönlichen Plan verfolgt, was mich direkt neugierig gemacht hat. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre: Statt entspannter Urlaubsstimmung begleitet einen ständig dieses unterschwellige Gefühl, dass etwas nicht stimmt.
Der Schreibstil ist flüssig und direkt, und durch die Ich-Perspektive war ich Mia besonders nah. Ihre Gedanken, Unsicherheiten und innere Anspannung wirken authentisch und machen die Geschichte intensiv, ohne überladen zu sein.
Insgesamt ist Summer Heat für mich kein klassischer leichter Sommerroman, sondern ein spannungsgeladener Psychothriller mit Urlaubssetting. Atmosphärisch dicht, fesselnd und genau das Richtige für alle, die Sommerfeeling mit einer dunkleren Note mögen.
von Tina - 2026-04-26 18:36:00
Anders als erwartet, aber gut - 4 Sterne
Mia beginnt einen Job in einer exklusiven Ferienanlage in Portugal als Animateurin. Dort verliebt sie sich in Yanis, der als Barkeeper arbeitet. Doch die Idylle trügt.
Die Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt wie es um Buch wohl weitergehen wird. Es war dann noch anders als ich erwartet habe, aber im Großen und Ganzen hat mir die Story gut gefallen. Den Anfang fand ich etwas langweilig, da bin ich erst mal nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Mia war mir auch nicht so sympathisch. Aber es hat dann doch an Spannung zugenommen und ich war dann auch wirklich neugierig wie es ausgehen wird und vor allem in welche Richtung es sich entwickelt. Und das fand ich dann doch überraschend und hat mir gut gefallen. Es hat sich dann auch recht flüssig gelesen, anders als am Anfang des Buches. Mir hat auch gefallen, dass die einzelnen Kapitel immer aus Sicht einer anderen Person geschrieben waren, fand ich gut.
Das Cover des Thrillers finde ich ansprechend gestaltet.
Fazit: Nach etwas zähem Anfang ein gutes spannendes Buch.
Die Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt wie es um Buch wohl weitergehen wird. Es war dann noch anders als ich erwartet habe, aber im Großen und Ganzen hat mir die Story gut gefallen. Den Anfang fand ich etwas langweilig, da bin ich erst mal nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Mia war mir auch nicht so sympathisch. Aber es hat dann doch an Spannung zugenommen und ich war dann auch wirklich neugierig wie es ausgehen wird und vor allem in welche Richtung es sich entwickelt. Und das fand ich dann doch überraschend und hat mir gut gefallen. Es hat sich dann auch recht flüssig gelesen, anders als am Anfang des Buches. Mir hat auch gefallen, dass die einzelnen Kapitel immer aus Sicht einer anderen Person geschrieben waren, fand ich gut.
Das Cover des Thrillers finde ich ansprechend gestaltet.
Fazit: Nach etwas zähem Anfang ein gutes spannendes Buch.
von Bücherwurm78 - 2026-04-22 10:43:00
Tödliche Summer-Vibes - 4 Sterne
Mia hat einen Plan. Dafür hat sie sich als Animateurin im exklusiven Platô Beach Resort an der Algarve beworben. Doch bereits an ihren ersten Tagen bemerkt sie die teilweise frostige und beklommene Stimmung, welche zwischen den Angestellten herrscht. Nichts davon darf jedoch zu den Gästen dringen. Mit Yanis, einem der Barkeeper, scheint Mia einen Vertrauten gefunden zu haben. Aber auch hier trügt der Schein und Mia verliert dabei nicht nur fast ihr eigentliches Ziel vor Augen…
Beim Lesen hat man sofor das luxuriöse Resort vor Augen, spürt die Sonne im Gesucht und richt das Meer - ein tolles Setting. Im starken Kontrast dazu wird immer mehr ein mulmiges Gefühl bemerkbar, welches der Leser vor allem durch Mias Sichtweise mitverfolgen kann. Lange ist jedoch auch unklar, welches Ziel Mia tatsächlich verfolgt, außer dass es jedenfalls mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Das hält den Spannungsbogen durchwegs konstant, gut eingebaute Wendungen und auch das Verhalten der anderen Protagonisten vervollständigen dies. Mia selbst als Hauptcharakter war mir ehrlicherweise nicht soo sympathisch, auch wenn man schlussendlich erfährt, was ihr widerfahren ist. Zum Schluss nimmt das Buch nochmal Fahrt auf und endet im großen Finale. Davor plätschert es wie das Meer so dahin, was ich aber nicht negativ sehe, sondern durchaus passend zum Plot. Solider Thriller mit Summer-Vibes.
Beim Lesen hat man sofor das luxuriöse Resort vor Augen, spürt die Sonne im Gesucht und richt das Meer - ein tolles Setting. Im starken Kontrast dazu wird immer mehr ein mulmiges Gefühl bemerkbar, welches der Leser vor allem durch Mias Sichtweise mitverfolgen kann. Lange ist jedoch auch unklar, welches Ziel Mia tatsächlich verfolgt, außer dass es jedenfalls mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Das hält den Spannungsbogen durchwegs konstant, gut eingebaute Wendungen und auch das Verhalten der anderen Protagonisten vervollständigen dies. Mia selbst als Hauptcharakter war mir ehrlicherweise nicht soo sympathisch, auch wenn man schlussendlich erfährt, was ihr widerfahren ist. Zum Schluss nimmt das Buch nochmal Fahrt auf und endet im großen Finale. Davor plätschert es wie das Meer so dahin, was ich aber nicht negativ sehe, sondern durchaus passend zum Plot. Solider Thriller mit Summer-Vibes.
von Natalie - 2026-04-13 19:30:00


