Rezensionen
New-York-Trilogie
Stadt aus Glas • Schlagschatten • Hinter verschlossenen Türen
Autor: Paul Auster; Paul Karasik; Lorenzo Mattotti; David Mazzucchelli
Erschienen 2025 bei Reprodukt
ISBN 978-3-95640-487-0
Sehr gelungene Graphic Novel Adaption - 5 Sterne
Habe gerade die Ghost Stories von Siri Hustvedt gelesen und da hatte es sich angeboten, Paul Austers New York Trilogie wieder zu lesen. Als “Prosa“-Lektüre habe ich mir die Trilogie schon vor ca 20 Jahren zu Gemüte geführt, wobei ich heute wenig Erinnerung daran habe, außer dass es ein absolut geniales Buch war. Diese Graphic Novel-Adaption von „Stadt aus Glas“, „Schlagseiten“ und „Hinter verschlossenen Türen“ ist aber jedenfalls bestens geeignet den Inhalt wieder aufzufrischen.
Alle drei Detektivgeschichten sind so anders und gerade deshalb so besonders – jede einzeln inhaltlich zu beschreiben, würde hier den Rahmen sprengen. Nur so viel: jede Geschichte ist genial, surreal und unglaublich gut durchdacht. Die Stimmung ist düster und irgendwie unheimlich, weil die Protagonisten verstricken sich in Obsessionen einerseits und sind andererseits immer einsam. Dabei steigern sie sich gedanklich rein und schon nehmen die Dinge ihren Lauf.
Die Zeichnungen sind alle in schwarz-weiß gehalten, jedoch hat jede der drei Geschichten einen eigenen Stil.
Paul Karasik und David Mazzucchelli ist eine großartige Adaption gelungen, die gut mit dem Original mithalten kann.
Der Standard schreibt in seiner Kritik: „[…] Die literarischen Vorlagen werden in der Comicinszinierung der New-York-Trilogie niemals nur abgebildet, sondern erweitert und in einem ästhetischen Dialog in visuelle Allegorien und eine neue bildliche Sprache übersetzt“ – ich könnte keine besseren Worte zur Charakterisierung dieser Graphic Novel-Adaption finden.
Große Empfehlung!
Aus dem Englischen von Joachim A. Frank
Alle drei Detektivgeschichten sind so anders und gerade deshalb so besonders – jede einzeln inhaltlich zu beschreiben, würde hier den Rahmen sprengen. Nur so viel: jede Geschichte ist genial, surreal und unglaublich gut durchdacht. Die Stimmung ist düster und irgendwie unheimlich, weil die Protagonisten verstricken sich in Obsessionen einerseits und sind andererseits immer einsam. Dabei steigern sie sich gedanklich rein und schon nehmen die Dinge ihren Lauf.
Die Zeichnungen sind alle in schwarz-weiß gehalten, jedoch hat jede der drei Geschichten einen eigenen Stil.
Paul Karasik und David Mazzucchelli ist eine großartige Adaption gelungen, die gut mit dem Original mithalten kann.
Der Standard schreibt in seiner Kritik: „[…] Die literarischen Vorlagen werden in der Comicinszinierung der New-York-Trilogie niemals nur abgebildet, sondern erweitert und in einem ästhetischen Dialog in visuelle Allegorien und eine neue bildliche Sprache übersetzt“ – ich könnte keine besseren Worte zur Charakterisierung dieser Graphic Novel-Adaption finden.
Große Empfehlung!
Aus dem Englischen von Joachim A. Frank
von Nicole Koppandi - 2026-06-18 05:31:00


