Rezensionen
Avorrit
Das Spiel der Schlüssel
Autor: Katrina Lähn
Erschienen 2023 bei Nova MD
ISBN 978-3-9859545-9-9
Spannende Schnitzeljagd mit magischen Elementen - 4 Sterne
Um einen schrecklichen Fluch zu brechen und Ruhm sowie Reichtum zu erlangen, stellen sich jedes Jahr von neuem zahlreiche Bewohner Brillars erfolglos dem Spiel der Schlüssel und den damit verbundenen lebensbedrohlichen Aufgaben. Zumindest erzählt man sich davon in Avorrit. Denn so richtig an Flüche und Magie glauben möchte in dem kleinen Dörfchen niemand - und am Spiel teilnehmen erst recht nicht. Bis sich eines Tages Marley und ihre beste Freundin Jo gezwungen sehen, sich dem Spiel der Schlüssel zu stellen. Doch schon bald sind die beiden sich nicht mehr ganz so sicher, ob die Bewohner Avorrits sich nicht doch getäuscht haben...
Wer "Avorrit" das erste Mal in den Händen hält, wird sicherlich genauso wie ich von der einzigartigen Gestaltung begeistert sein. Denn hier besticht nicht nur das hübsche Cover. Im Innenteil erwarten den Leser eine detaillierte Karte zu jedem einzelnen Handlungsort sowie liebevoll ausgewählte Seitenzierden, welche sich ebenfalls dem jeweiligen Handlungsort anpassen und einen ersten Eindruck davon vermitteln, in welche Richtung sich die Geschehnisse auf den folgenden Seiten bewegen könnten. Es muss sicherlich unheimlich viel Arbeit gewesen sein, diese Gestaltung so zu verwirklichen - denn das Spiel der Schlüssel ist vom Grundprinzip her eine magische Schnitzeljagd. Und Schnitzeljagden leben bekanntlich von häufigen Ortswechseln.
Diese Grundidee hat mich neben dem Design sofort begeistern können. Ich habe es während des Lesens geliebt, wie viel Abwechslung dem Leser in dieser Hinsicht geboten wird. Von gruseligen Wäldern bis hin zu vertrockneten, brennend heißen Wüstengegenden ist hier wirklich alles dabei. Die zahlreichen unterschiedlichen Settings sorgen dabei in Kombination mit dem lockeren, dynamischen Schreibstil der Autorin für reichlich Spannung und dadurch auch für einen tollen Lesefluss.
Gleichzeitig sehe ich in diesem Punkt aber auch die größte Schwäche des Buches. Durch die Hülle an Schauplätzen werden einige Settings und Aufgaben der Schnitzeljagd - gerade gegen Ende hin - nur recht oberflächlich angerissen, sodass immer wieder Fragen oder der Wunsch nach mehr Tiefgang offen bleiben. Das ist wirklich schade, denn im Gespräch mit der Autorin wird direkt deutlich, wie durchdacht und in sich stimmig die Welt Brillars tatsächlich ist. Mit ein paar Seiten und Informationen mehr wäre das innerhalb der Geschichte sicherlich ebenfalls toll rübergekommen.
Recht neutral stehe ich den Charakteren aus "Avorrit" entgegen. Hier sind grundsätzlich durchaus spannende Figuren vertreten, die teils auch die ein oder andere Überraschung bereithalten. Für mich waren sie im Allgemeinen aber eher Mittel zum Zweck. Die Beziehungen untereinander ebenso wie die Charakterentwicklungen sind zwar nett zu lesen, allerdings nicht besonders tiefgründig oder einzigartig. Für mich persönlich liegen der Fokus und die Stärken dieses Buches primär auf dem Setting sowie dem Plot.
Wer folglich lieber auf Spannung, Kurzweiligkeit und Abwechslung in Büchern wert legt, wird mit "Avorrit" mit Sicherheit genauso viel Freude wie ich haben. Wer scharfsinnige, tiefgründige Charaktere braucht, für den ist dieses Buch vermutlich nicht ganz die richtige Wahl.
4/5 Sterne
Wer "Avorrit" das erste Mal in den Händen hält, wird sicherlich genauso wie ich von der einzigartigen Gestaltung begeistert sein. Denn hier besticht nicht nur das hübsche Cover. Im Innenteil erwarten den Leser eine detaillierte Karte zu jedem einzelnen Handlungsort sowie liebevoll ausgewählte Seitenzierden, welche sich ebenfalls dem jeweiligen Handlungsort anpassen und einen ersten Eindruck davon vermitteln, in welche Richtung sich die Geschehnisse auf den folgenden Seiten bewegen könnten. Es muss sicherlich unheimlich viel Arbeit gewesen sein, diese Gestaltung so zu verwirklichen - denn das Spiel der Schlüssel ist vom Grundprinzip her eine magische Schnitzeljagd. Und Schnitzeljagden leben bekanntlich von häufigen Ortswechseln.
Diese Grundidee hat mich neben dem Design sofort begeistern können. Ich habe es während des Lesens geliebt, wie viel Abwechslung dem Leser in dieser Hinsicht geboten wird. Von gruseligen Wäldern bis hin zu vertrockneten, brennend heißen Wüstengegenden ist hier wirklich alles dabei. Die zahlreichen unterschiedlichen Settings sorgen dabei in Kombination mit dem lockeren, dynamischen Schreibstil der Autorin für reichlich Spannung und dadurch auch für einen tollen Lesefluss.
Gleichzeitig sehe ich in diesem Punkt aber auch die größte Schwäche des Buches. Durch die Hülle an Schauplätzen werden einige Settings und Aufgaben der Schnitzeljagd - gerade gegen Ende hin - nur recht oberflächlich angerissen, sodass immer wieder Fragen oder der Wunsch nach mehr Tiefgang offen bleiben. Das ist wirklich schade, denn im Gespräch mit der Autorin wird direkt deutlich, wie durchdacht und in sich stimmig die Welt Brillars tatsächlich ist. Mit ein paar Seiten und Informationen mehr wäre das innerhalb der Geschichte sicherlich ebenfalls toll rübergekommen.
Recht neutral stehe ich den Charakteren aus "Avorrit" entgegen. Hier sind grundsätzlich durchaus spannende Figuren vertreten, die teils auch die ein oder andere Überraschung bereithalten. Für mich waren sie im Allgemeinen aber eher Mittel zum Zweck. Die Beziehungen untereinander ebenso wie die Charakterentwicklungen sind zwar nett zu lesen, allerdings nicht besonders tiefgründig oder einzigartig. Für mich persönlich liegen der Fokus und die Stärken dieses Buches primär auf dem Setting sowie dem Plot.
Wer folglich lieber auf Spannung, Kurzweiligkeit und Abwechslung in Büchern wert legt, wird mit "Avorrit" mit Sicherheit genauso viel Freude wie ich haben. Wer scharfsinnige, tiefgründige Charaktere braucht, für den ist dieses Buch vermutlich nicht ganz die richtige Wahl.
4/5 Sterne
von gletscherwoelfchen - 2026-05-21 17:49:00
Schlüssel Jagd - 4 Sterne
Klappentext / Inhalt:
Wie weit wirst du gehen, um zu gewinnen?
Das entstellte Dorfmädchen Marley und ihre beste Freundin Jo sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass Magie auf Brillar eine Lüge ist.
Aus finanzieller Not heraus nehmen die Mädchen am gefährlichen Spiel der Schlüssel teil. Sie ahnen jedoch nicht, dass der Tod an jeder Ecke auf sie lauert.
Zudem bringt der attraktive Baron Mortimer die Gefühle der schüchternen Marley gehörig durcheinander.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll und das Anweisen sehr groß und eindrucksvoll und der Blick auf dieses ist sehr schön umgesetzt. Es ist in einem tollen Grünton gehalten und bekommt so einen naturnahe Atmosphäre. Optisch und farblich finde ich das Ganze sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Eine zauberhafte und fantasievolle Geschichte mit der Jagd nach Schlüsseln. Die Idee an sich finde ich sehr gut und auch das Drumherum ist toll ausgearbeitet und umgesetzt. Der Weltenbau fasziniert und die Idee dahinter ist vielversprechend. Das Spiel um die Schlüssel kommt dann aber doch an einigen Stellen zu kurz und weist einige Längen auf, auch wenn die Suche an sich spannend und interessant gestaltet ist.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch auch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und man findet sehr schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Es wird bildlich und detailreich beschrieben und man kann sich das Ganze sehr gut vorstellen. Auch die Emotionen und Gedanken der Charaktere kommen gut vorstellbar und nahbar herüber.
Die Kapitel selbst haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Durch die Ich Perspektive findet man sich sehr gut in die Gedanken und Emotionen der Charaktere hinein und kann diese sehr gut nachempfinden. Die Ich-Perspektive hat mich Marley und ihrer Lage und den Situationen und Emotionen näher gebracht.
Die Kapitelanfänge sind sehr gut und deutlich erkennbar. Toll fand ich auch die verschiedenen Silhouetten am unteren Buchrand, auch diese sind sehr schön gestaltet und toll umgesetzt. Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Karte am Beginn ist toll umgesetzt und hilfreich.
Die Geschichte ist fantasievoll und kreativ umgesetzt und sorgt für gute Unterhaltung. Kleinere Längen fallen nicht weiter ins Gewicht und im Gesamten macht es eine herrliche Stimmung aus und sorgt für tolle Lesemomente.
Fazit:
Eine zauberhafte und fantasievolle Geschichte, die mit der Jagd um Schlüssel, für Aufmerksamkeit und Unterhaltung sorgt.
Wie weit wirst du gehen, um zu gewinnen?
Das entstellte Dorfmädchen Marley und ihre beste Freundin Jo sind mit dem Wissen aufgewachsen, dass Magie auf Brillar eine Lüge ist.
Aus finanzieller Not heraus nehmen die Mädchen am gefährlichen Spiel der Schlüssel teil. Sie ahnen jedoch nicht, dass der Tod an jeder Ecke auf sie lauert.
Zudem bringt der attraktive Baron Mortimer die Gefühle der schüchternen Marley gehörig durcheinander.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll und das Anweisen sehr groß und eindrucksvoll und der Blick auf dieses ist sehr schön umgesetzt. Es ist in einem tollen Grünton gehalten und bekommt so einen naturnahe Atmosphäre. Optisch und farblich finde ich das Ganze sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Eine zauberhafte und fantasievolle Geschichte mit der Jagd nach Schlüsseln. Die Idee an sich finde ich sehr gut und auch das Drumherum ist toll ausgearbeitet und umgesetzt. Der Weltenbau fasziniert und die Idee dahinter ist vielversprechend. Das Spiel um die Schlüssel kommt dann aber doch an einigen Stellen zu kurz und weist einige Längen auf, auch wenn die Suche an sich spannend und interessant gestaltet ist.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch auch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und man findet sehr schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Es wird bildlich und detailreich beschrieben und man kann sich das Ganze sehr gut vorstellen. Auch die Emotionen und Gedanken der Charaktere kommen gut vorstellbar und nahbar herüber.
Die Kapitel selbst haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Durch die Ich Perspektive findet man sich sehr gut in die Gedanken und Emotionen der Charaktere hinein und kann diese sehr gut nachempfinden. Die Ich-Perspektive hat mich Marley und ihrer Lage und den Situationen und Emotionen näher gebracht.
Die Kapitelanfänge sind sehr gut und deutlich erkennbar. Toll fand ich auch die verschiedenen Silhouetten am unteren Buchrand, auch diese sind sehr schön gestaltet und toll umgesetzt. Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Karte am Beginn ist toll umgesetzt und hilfreich.
Die Geschichte ist fantasievoll und kreativ umgesetzt und sorgt für gute Unterhaltung. Kleinere Längen fallen nicht weiter ins Gewicht und im Gesamten macht es eine herrliche Stimmung aus und sorgt für tolle Lesemomente.
Fazit:
Eine zauberhafte und fantasievolle Geschichte, die mit der Jagd um Schlüssel, für Aufmerksamkeit und Unterhaltung sorgt.
von Claudia R. - 2026-04-19 13:27:00
Ein toller Auftakt der Fantasy-Dilogie - 5 Sterne
Die Königsfamilie Brillars wurde vor vielen Jahren von einer Priesterin verflucht. 100 Jahre hat sie ihnen Zeit gegeben, alle Schlüssel, die sie in Brillar versteckt hat, zurückzubringen, sonst wird sie ihre Welt in Dunkelheit versinken lassen und die Königsfamilie töten.
Mittlerweile sind 98 Jahre vergangen und in Avorrit wird, wie in jedem Jahr das Schlüsselfest gefeiert, auch wenn niemand mehr an Magie glaubt.
Die sechzehnjährige Marley hat ein entstelles Gesicht und wird im Dorf behandelt wie eine Aussätzige. Deshalb freut sie sich darauf, Avorrit bald gemeinsam mit ihrer Freundin Jo zu verlassen und in Madur ihre Ausbildung zu starten.
Doch ihr Onkel hat andere Pläne. Marley soll weiter bei ihm im Schlachthaus arbeiten und im Dorf bleiben.
Jo will das nicht so einfach hinnehmen und beschließt am Spiel der Schlüssel teilzunehmen, denn mit dem Preisgeld, dass dem Gewinner zusteht, könnten sie sich ihren gemeinsamen Traum erfüllen.
Allerdings ahnen die beiden Mädchen nicht, auf was sie sich da einlassen und welche Gefahren noch auf sie warten werden.
Was soll ich sagen? Wow!
Diese Geschichte ist einfach genial und von der ersten Seite an packend und mitreißend.
Aber als Erstes muss ich ein paar Worte zu diesem wunderschönen Cover sagen. Es ist einfach traumhaft schön und spiegelt die Geschichte, in der es um eine Königsfamilie und einen bösen Fluch geht, perfekt wider.
Die Autorin schreibt wunderbar leicht, modern und sehr flüssig. Mit ihrer eloquenten Ausdrucksweise hat sie eine emotionale und magische Atmosphäre erschaffen und mich schon nach wenigen Seiten gepackt.
Die einzelnen Schauplätze sind wunderbar detailliert beschrieben und ich hatte sie zu jeder Zeit bildhaft vor Augen. So fiel es mir leicht, mich ganz in die Geschichte fallen zu lassen.
Wie in einem Sog wurde ich durch die Story gezogen. Ich garantiere euch, dass ihr das Buch nicht wieder zur Seite legen werdet, wenn ihr erst einmal damit begonnen habt.
Nach dem Prolog finden wir eine Karte von Avorrit, dem Ort, an dem Marley und Jo leben.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Marley und es fiel mir leicht, mich in ihre Gedankengänge und Gefühle hinein zu versetzten. Sie ist zu Beginn ein etwas scheues und schüchternes junges Mädchen. Das ist jedoch kein Wunder, denn in ihrem bisherigen Leben hat sie es nicht leicht gehabt. Ihr entstelltes Gesicht, das sie vor den Blicken, der anderen mit einer Maske schützt, bereitet ihr immer wieder starke Schmerzen. Die Dorfbewohner demütigen sie und betiteln sie als Missgeburt oder Bestie.
Ihre Freundin Jo ist hingegen alles andere als scheu und handelt ab und zu etwas unüberlegt. Doch die beiden ergänzen sich auf eine wunderbare Art.
Ich mochte die Mädchen von Anfang an und habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen.
Aber auch Baron Mortimer, dessen Schwester Karla und alle anderen Charaktere haben mir sehr gefallen, denn sie sind unglaublich authentisch, facettenreich und individuell gestaltet. Mortimer zum Beispiel sorgt bei Marley für ein ziemliches Gefühlschaos.
Mein absoluter Liebling im ersten Teil der Dilogie ist aber ohne Frage Tristan. Ich will aber nicht Spoilern. Am besten lest die Geschichte einfach selbst.
„Avorrit – Das Spiel der Schlüssel“ punktet mit einer spannenden und abenteuerlichen Story, voller Emotionen, Action und Magie. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Reise von Marley, Jo, Mortimer und Karla weitergeht und kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen.
Schon der erste Teil der Dilogie hat mich begeistert und gehört zu meinen Highlights des Jahres 2023. Dafür gibt es hochverdiente 5 Sterne
Mittlerweile sind 98 Jahre vergangen und in Avorrit wird, wie in jedem Jahr das Schlüsselfest gefeiert, auch wenn niemand mehr an Magie glaubt.
Die sechzehnjährige Marley hat ein entstelles Gesicht und wird im Dorf behandelt wie eine Aussätzige. Deshalb freut sie sich darauf, Avorrit bald gemeinsam mit ihrer Freundin Jo zu verlassen und in Madur ihre Ausbildung zu starten.
Doch ihr Onkel hat andere Pläne. Marley soll weiter bei ihm im Schlachthaus arbeiten und im Dorf bleiben.
Jo will das nicht so einfach hinnehmen und beschließt am Spiel der Schlüssel teilzunehmen, denn mit dem Preisgeld, dass dem Gewinner zusteht, könnten sie sich ihren gemeinsamen Traum erfüllen.
Allerdings ahnen die beiden Mädchen nicht, auf was sie sich da einlassen und welche Gefahren noch auf sie warten werden.
Was soll ich sagen? Wow!
Diese Geschichte ist einfach genial und von der ersten Seite an packend und mitreißend.
Aber als Erstes muss ich ein paar Worte zu diesem wunderschönen Cover sagen. Es ist einfach traumhaft schön und spiegelt die Geschichte, in der es um eine Königsfamilie und einen bösen Fluch geht, perfekt wider.
Die Autorin schreibt wunderbar leicht, modern und sehr flüssig. Mit ihrer eloquenten Ausdrucksweise hat sie eine emotionale und magische Atmosphäre erschaffen und mich schon nach wenigen Seiten gepackt.
Die einzelnen Schauplätze sind wunderbar detailliert beschrieben und ich hatte sie zu jeder Zeit bildhaft vor Augen. So fiel es mir leicht, mich ganz in die Geschichte fallen zu lassen.
Wie in einem Sog wurde ich durch die Story gezogen. Ich garantiere euch, dass ihr das Buch nicht wieder zur Seite legen werdet, wenn ihr erst einmal damit begonnen habt.
Nach dem Prolog finden wir eine Karte von Avorrit, dem Ort, an dem Marley und Jo leben.
Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von Marley und es fiel mir leicht, mich in ihre Gedankengänge und Gefühle hinein zu versetzten. Sie ist zu Beginn ein etwas scheues und schüchternes junges Mädchen. Das ist jedoch kein Wunder, denn in ihrem bisherigen Leben hat sie es nicht leicht gehabt. Ihr entstelltes Gesicht, das sie vor den Blicken, der anderen mit einer Maske schützt, bereitet ihr immer wieder starke Schmerzen. Die Dorfbewohner demütigen sie und betiteln sie als Missgeburt oder Bestie.
Ihre Freundin Jo ist hingegen alles andere als scheu und handelt ab und zu etwas unüberlegt. Doch die beiden ergänzen sich auf eine wunderbare Art.
Ich mochte die Mädchen von Anfang an und habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen.
Aber auch Baron Mortimer, dessen Schwester Karla und alle anderen Charaktere haben mir sehr gefallen, denn sie sind unglaublich authentisch, facettenreich und individuell gestaltet. Mortimer zum Beispiel sorgt bei Marley für ein ziemliches Gefühlschaos.
Mein absoluter Liebling im ersten Teil der Dilogie ist aber ohne Frage Tristan. Ich will aber nicht Spoilern. Am besten lest die Geschichte einfach selbst.
„Avorrit – Das Spiel der Schlüssel“ punktet mit einer spannenden und abenteuerlichen Story, voller Emotionen, Action und Magie. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Reise von Marley, Jo, Mortimer und Karla weitergeht und kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen.
Schon der erste Teil der Dilogie hat mich begeistert und gehört zu meinen Highlights des Jahres 2023. Dafür gibt es hochverdiente 5 Sterne
von Gilasbuecherstube - 2023-10-10 20:47:00


