Rezensionen
Mehl, Magie und Machenschaften
Autor: T. Kingfisher
Erschienen 2026 bei Second Chances Verlag
ISBN 978-3-9890609-9-9
Zauberhaft skurril und originell - 5 Sterne
«In der Bäckerei meiner Tante lag ein totes Mädchen.» Mit diesem Satz beginnt die abenteuerliche Geschichte der vierzehnjährigen Teigzauberin Mona, die als Bäckereilehrmädchen in der Backstube ihrer Tante Tabitha arbeitet. Mona kann nicht nur richtig gute Sauerteigbrote und Muffins backen, panische Angst bringt ihre Magie richtig in Schwung und lässt Lebkuchen tanzen. Unter Mordverdacht stehend, wird Mona in die Burg der Herzogin gebracht. Später lernt Spindle kennen, einen klugen Junge mit umfangreichen Fähigkeiten. Beide sehen sich mit einer Übermacht konfrontiert, die strategisch Magiker des Zaubervolkes tötet.
«Lasse dich nicht davon zurückhalten, dass dir etwas albern oder unmöglich erscheint. In der Magie ist Kreativität ebenso wichtig wie Wissen.»
«Mehl, Magie und Machenschaften» ist genau das, was der Titel verspricht und vergisst dabei nicht die Erwartungen der jungen Zielgruppe. Autorin T. Kingfisher hat mich noch nie enttäuscht und mit Mona eine Heldin wider Willen geschaffen, die sehr nahbar ist. Zum ersten Mal ist mir eine Buchfigur begegnet, deren Bedürfnisse thematisiert werden – Bedürfnisse, die sonst oft einfach weggelassen werden, als müssten Figuren in Büchern nie auf die Toilette gehen. Mona ist eine junge Heldin, die viel in kurzer Zeit bewältigen muss, und mit der man sich identifizieren kann. Bildhafte Sprache rund ums Backen, gruselige Momente, Humor, Magie und eine spannend-unerwartete Handlung machen diese Geschichte so originell. Den skurrilen Sauerteigansatz Bob fand ich grandios und mir gefiel, wie am Ende alle roten Fäden zusammenliefen.
«Mehl, Magie und Machenschaften» sticht aus dem Jugend-Fantasy-Bereich hervor und macht einfach Spaß. Ganz besonders, wenn man sich von dem ersten Satz angezogen fühlt und Lust auf eine mittelalterliche Kulisse hat.
«Lasse dich nicht davon zurückhalten, dass dir etwas albern oder unmöglich erscheint. In der Magie ist Kreativität ebenso wichtig wie Wissen.»
«Mehl, Magie und Machenschaften» ist genau das, was der Titel verspricht und vergisst dabei nicht die Erwartungen der jungen Zielgruppe. Autorin T. Kingfisher hat mich noch nie enttäuscht und mit Mona eine Heldin wider Willen geschaffen, die sehr nahbar ist. Zum ersten Mal ist mir eine Buchfigur begegnet, deren Bedürfnisse thematisiert werden – Bedürfnisse, die sonst oft einfach weggelassen werden, als müssten Figuren in Büchern nie auf die Toilette gehen. Mona ist eine junge Heldin, die viel in kurzer Zeit bewältigen muss, und mit der man sich identifizieren kann. Bildhafte Sprache rund ums Backen, gruselige Momente, Humor, Magie und eine spannend-unerwartete Handlung machen diese Geschichte so originell. Den skurrilen Sauerteigansatz Bob fand ich grandios und mir gefiel, wie am Ende alle roten Fäden zusammenliefen.
«Mehl, Magie und Machenschaften» sticht aus dem Jugend-Fantasy-Bereich hervor und macht einfach Spaß. Ganz besonders, wenn man sich von dem ersten Satz angezogen fühlt und Lust auf eine mittelalterliche Kulisse hat.
von La Calavera Catrina - 2026-04-29 18:38:00


