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Rezensionen

Kala
Sie war unser Zentrum, mit ihr waren wir unbesiegbar. Bis sie nach dem Sommer verschwand. | Der internationale Bestseller – »Ein unwiderstehlicher Krimi« Deutschlandfunk Kultur

Autor: Colin Walsh

Erschienen 2026 bei Gutkind Verlag
ISBN 978-3-9894113-1-9
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andere Erwartung - 4 Sterne

Mit "Kala" hat Colin Walch ein Debüt geschrieben, welches mich von Beginn an gepackt hat. Im Mittelpunkt steht das Verschwinden von Kala, die im Sommer 2003 spurlos verschwunden ist. Sie schien der Mittelpunkt ihrer Clique zu sein, doch deren Leben geht nach dem anfänglichen weiter.

Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen, der Zeit 2003 und 15 Jahre später, als die Freunde sich wieder sehen. Da ist Helen, mittlerweile Journalistin und in Kanada zu Hause, Mesh, der es niemals aus dem kleinen Ort Kinlough heraus geschafft hat und hinter dem Tresen der Kneipe seiner Mutter arbeitet und nicht zuletzt Joe, der nun auf den großen Bühnen der Welt zu Hause ist.

Genau zu dieser Zeit, als sie wieder in Kinlough aufeinandertreffen, wird das Skelett von Kala gefunden und es verschwinden wieder zwei Mädchen. Dies lässt beim Lesen einen großen Raum für Spekulationen zu, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei geht Welch durch den eigenwilligen, aber dennoch literarischen Schreibstil sehr auf die Perspektiven und Empfindungen der einzelnen Protagonisten ein. Die Strukturen des irischen Dorfes erscheinen teils sehr klischeehaft, aber sind dennoch überzeugend.
Insgesamt werden hier viele Vorurteile und Klischees bedient, die sich teilweise doch sehr in die Länge ziehen.

Im letzten Drittel kommt dann so richtig die erwartete Spannung auf. Auch wenn ich die Auflösung schon so erwartet hatte konnte sie mich überzeugen.

Meine Erwartungen waren nach dem Klappentext eine andere, dennoch konnte mich Colin Welch mit seinem Debüt überzeugen.


von Nele33 - 2026-05-05 11:02:00

Wahnsinnig gut - 5 Sterne

Zum Inhalt:
Helen, Joe und Mush gehörten zu einer unzertrennlichen Clique und Mittelpunkt dieser war Kala, das ungestüme Mädchen, aber auch strahlender Mittelpunktder Gruppe. Doch eines Tages war sie spurlos verschwunden. 15 Jahre später treffen die drei wieder zusammen, denn Helen reist, wenn auch unwillig, zu einer Hochzeit an. Joe ist ebenfalls in der Stadt und Mush war immer dort. Dann werden menschliche Überreste im Wald gefunden.
Meine Meinung:
Es gibt so Bücher für die man sich die Nacht um die Ohren schlägt und Kala ist genauso ein Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil es eine faszinierende, hoch spannende aber auch komplexe Handlung hat. Man kann kaum glauben, dass es ein Erstlingswerk ist. Die Protagonisten werden gut dargestellt und der Schreibstil ist sehr einnehmend. Durch unterschiedliche Zeiten und unterschiedliche Sichten wird das Buch für mich ein richtiges Highlight-Buch. Ich kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Wahnsinnig gut
von brauneye29 - 2026-02-28 18:00:00