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Rezensionen

Rezensionen von Ameland

Autor: Anna Hartwig

Detektivgeschichte mit Superhelden - 4 Sterne

Bewertet mit 3,5 **

Die Teenager Ben, Mia und Furkan wollen eigentlich nur Bens Mutter helfen, geraten dann aber selbst in ein Abenteuer, das ihr Leben verändern wird.

Diese Mischung aus Krimi und Detektivgeschichte mit Zeichnungen im Comic-Style ist bestimmt ganz nach dem Geschmack junger Leser. Einfache Sprache, kurze Kapitel und große Schrift kommen auch nicht so versierten Lesern und Lesemuffeln entgegen. Positiv fand ich, dass schwierige Wörter direkt in der Geschichte erklärt werden und nicht mit Sternchen außerhalb des Textes. Die Quizfrage am Ende jedes Kapitels ist für die Kinder ein zusätzlicher Anreiz.

Was mir persönlich nicht so gefallen hat, ist das teilweise verantwortungslose Verhalten von Bens Mutter. Kinder fallen in eine noch nicht erprobte medizinische Substanz werden aber nicht zur Untersuchung oder Überwachung ins Krankenhaus gebracht oder der Sohn wird stundenlang allein im Auto gelassen. Auch wenn Benn 12 Jahre alt ist, so ist ein Auto doch kein Aufbewahrungsort. Die Kinder werden solche Sachverhalte wahrscheinlich nicht hinterfragen oder als falsch empfinden, aber für mich gehören solche verantwortungslosen Szenen nicht in ein Kinderbuch, daher der Punktabzug.
von Ameland - 2026-06-24 10:47:00
Autor: Cay Rademacher

Schreckliche Morde in idyllischer Landschaft - 5 Sterne

Capitaine Roger Blanc wird zum Leiter einer neuen Ermittlungseinheit, die cold cases bearbeiten soll. Direkt der erste ihnen zugeordnete Fall hat es in sich und ist nichts für schwache Nerven. Dem Team bleibt kaum Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen, da stecken sie schon tief in den wieder aufgenommenen Ermittlungen.

Ich finde es ja immer wieder spannend und auch erstaunlich wie sich auch noch nach Jahren neue Spuren ergeben und was durch technischen Fortschritt an neuen Erkenntnissen erzielt werden kann. Auch Capitaine Blanc und seine Mitstreiter lesen alte Protokolle, die Ergebnisse der Rechtsmedizin, Zeugenaussagen und hoffen auf eine neue Spur zum Täter. Einig sind sie sich darin, dass der Mörder von damals aus Eyguières oder Aureille stammen muss und wahrscheinlich auch dort noch lebt. Immer wieder decken sie Lügen sowohl von heute als auch von damals auf. Es gibt einige Verdächtige, aber immer passt ein Puzzleteil nicht und so wird weiter in der Vergangenheit der Beteiligten gegraben.

Mir gefällt bei dieser Reihe die gelungene Mischung aus Spannung, Ermittlungsarbeit, Privatleben der Ermittler und den reizvollen landschaftlichen Beschreibungen. Letztere machen immer wieder Lust auf einen Urlaub in der Provence.

Genau wie Capitaine Blanc bin ich ganz zufrieden mit seinem Wechsel von aktuellen Morden zu dieser neuen Einheit für cold cases. Neue Teammitglieder sorgen für Abwechslung und bringen neuen Schwung in die Reihe.
von Ameland - 2026-06-19 17:11:00
Autor: Carine Bernard

Spannend und ganz viel Provence-Flair - 5 Sterne

Eigentlich sollte sich die Kommissarin Lilou Braque um ihre in ein paar Tagen stattfindende Hochzeit kümmern. Aber ausgerechnet jetzt fordert eine verzwickte Mordermittlung ihren ganzen Einsatz.

Lilou schien die Jagd nach dem Täter wichtiger als die eigene Hochzeit zu sein und mir tat ihr Verlobter Simon schon ziemlich leid, der mit den kompletten Vorbereitungen allein gelassen wurde. Aber Lilou ist nun mal mit Leib und Seele Polizistin. Ich sah die Hochzeit schon ins Wasser fallen.

Die überraschenden Wendungen waren aber auch zum verrückt werden. Und es hat lange gedauert bis ich den richtigen Verdacht hatte. Aber mit diesem irrsinnigen Motiv konnte man auch nicht unbedingt rechnen und das wäre Lilou bald zum Verhängnis geworden.

Neben aller Spannung bietet uns Carine Bernard aber wieder jede Menge Provence-Flair. Ich werde den Gang über den Wochenmarkt in Carpentras mit seinen typischen Gerüchen mindestens genauso vermissen wie die Besuche in Simons Restaurantküche. Auch von der sympathischen Lilou muss ich schweren Herzens Abschied nehmen, denn dies war der Abschlussband der Reihe.
von Ameland - 2026-06-18 23:42:00
Autor: Julia Reymers

Zauberhaft, emotional, bewegend - 5 Sterne

Nach vielen Jahren kehrt Svea auf den elterlichen Hof zurück, um ihn möglichst schnell wieder zu verpachten, denn zu viele schlimme Erinnerungen verbindet sie mit dem Sanddornhof. Aber der Hof ist in die Jahre gekommen und es stehen etliche Renovierungen und Ausbesserungen an, die Sveas finanzielle Möglichkeiten überschreiten. Ein unerwartetes Angebot würde dieses Problem lösen. Wird sie dieses Angebot annehmen und gehen oder wird sie bleiben und kämpfen?

Svea ist eine junge Frau, die ich von Anfang an sympathisch fand. Man merkt schnell, dass ihr der Hof einerseits am Herzen liegt, sie andererseits aber ein Trauma noch nicht verarbeitet hat. Genau wie Svea hat der Trakehner Fiete, der plötzlich bei ihr vor der Tür steht, eine schlimme Erfahrung gemacht. Er weckt in Svea einen längst aufgegebenen Traum zum Leben.

Manchmal hätte ich Svea gerne in die Arme geschlossen, denn es prasselt so einiges auf sie ein. Zum Glück gibt es die Gemeinschaft der Muschelstiegler, die das für mich übernehmen. Sie kommen Svea mehr oder minder ungefragt zur Hilfe. Gegen ihre Hilfsbereitschaft kommt man nicht an, aber sie meinen es nur gut. Ihr Einsatz hätte mich persönlich zwar hin und wieder auch überfordert und trotzdem habe ich sie bis auf eine Ausnahme in mein Herz geschlossen. Die Menschen kommen so authentisch und warmherzig rüber, dass man sich wünscht dazuzugehören.

Obwohl es in dem Roman um Überwindung von Ängsten und Verarbeitung schlimmer Erlebnisse geht, verliert die Geschichte nie die Leichtigkeit eines Wohlfühlromans. Emotionale Passagen, die mich bewegten, hat Julia Reymers immer wieder durch andere Aktionen aufgelockert. Eine tolle Mischung wie ich finde.
von Ameland - 2026-06-13 16:31:00
Autor: Gerhard Drexel

Schönes unbekanntes Brandenburg - 4 Sterne

Brandenburg ist für mich noch ein blinder Fleck auf der Landkarte. Ich war also gespannt was mich in diesem handlichen Reiseführer aus dem BeBra Verlag mit knapp 170 Seiten erwartete. Gerhard Drexel stellt 30 Unterkünfte und 18 Hofläden in Wort und Bild in ganz Brandenburg vor. Schon das Vorwort verrät welche Vielfalt mir das Bundesland zu bieten hat und unberührte Natur verspricht Ruhe und Erholung.

Jeder Unterkunft sind zwei Doppelseiten gewidmet. Dabei finde ich den historischen Hintergrund, den es zu jedem Objekt gibt eine tolle Idee. Die ausgesuchten Unterkünfte reichen von einfachen Bahnwaggons und Schäferkarren über Gasthöfe bis hin zu Schlössern. Die Fotos sehen sehr ansprechend und oft idyllisch aus. Bei den Angaben der Adressen und Kontaktdaten am Ende der Vorstellung hätte ich mir noch eine Angabe zu dem Preisniveau in Form von Icons wie z. B. 1 – 3 Münzen gewünscht.

Die vorgestellten Hofläden mit ihren regionalen Produkten in der Nähe oder direkt bei den Unterkünften gefallen mir als großer Fan von Hofläden sehr.

Am Ende des Buches findet sich noch eine Übersichtskarte, der man entnehmen kann wo die jeweilige Unterkunft bzw. der Hofladen in Brandenburg verortet ist.

Ein Reiseführer, der die Vielfalt von Landschaft und Schlafmöglichkeiten in Brandenburg wiedergibt.
von Ameland - 2026-06-10 21:28:00
Autor: Mirjam Müntefering

Herausfordernde Zeiten für die Honigfrauen - 5 Sterne

Wir befinden uns im Bergischen Land im Frühjahr 1910 und der bekannte Konditor Ludwig Honig, seine Frau Auguste und ihre Enkelin Irma führen ein scheinbar sorgenfreies Leben. Aber schon bald ereilt sie ein Schicksalsschlag, der alles verändert. Die dritte Honigfrau Harriet hat es in ihrem Leben bisher auch nicht einfach gehabt und es sieht so aus, als ob es für sie ebenfalls einen Wendepunkt im Leben geben wird. Alle drei Frauen sind mir beim Lesen immer mehr ans Herz gewachsen.

Ich mag historische Familiensagas sehr gern. Nicht nur weil Geheimnisse ans Licht kommen, meist lerne ich auch noch etwas über die damaligen Lebensumstände der Menschen. So ging es mir auch bei diesem Auftaktband von Mirjam Müntefering. Deren Schreibstil locker flüssig, bildhaft und gleichzeitig fesselnd ist.

Die wechselnden Perspektiven zwischen den drei Protagonistinnen waren mit ein Grund warum ich immer noch ein Kapitel und noch eins lesen wollte. Zudem wollte ich wissen wie es im Leben der jeweiligen Frau nun weitergeht. Auguste, Irma und auch Harriet gehören nicht nur unterschiedlichen Generationen an, sie sind auch vom Charakter her sehr verschieden, was gut erkennbar wird. Was die drei Frauen aber eint, ist ihre starke Persönlichkeit. Sie sind mutig und aufgeben gibt es bei ihnen nicht.

Mich hat die emotionale Geschichte von Beginn an in ihren Bann gezogen und es fiel mir schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand legen zu müssen. Das Ende ist für die Leserschaft etwas gemein, denn es bleiben viele Fragen offen, auch einer der Gründe warum ich der Fortsetzung entgegenfiebere.
von Ameland - 2026-06-10 12:07:00
Autor: Lucy Steeds

Ein sprachliches sowie atmosphärisches Erlebnis - 5 Sterne

Ich war mir nicht sicher, ob ein Buch über einen Maler die richtige Wahl für mich sei. Zum Glück habe ich es trotz meiner Zweifel versucht. Bisher hätte ich gedacht, dass mich Beschreibungen über Farbe, Textur und Bildkompositionen langweilen würden, erstaunlicherweise hat Lucy Steeds es geschafft, dass das hier nicht der Fall war.

Die Charaktere der Protagonisten ergeben sich aus ihrem Handeln, ihren Blicken. Mir gefiel wie sich die Protagonisten im Laufe der Geschichte entwickeln. Unterschwellige Strömungen werden mehr und mehr erkennbar. Geheimnisse kommen ans Licht und führen zu einem Eklat. Apropos Licht, das spielt eine große Rolle in den Werken von Tartuffe und kommt immer wieder zur Sprache.

Mit ihrem einzigartigen Schreibstil, der wunderbaren und bildgewaltigen Sprache versetzte mich die Autorin mitten in die Provence. Unter der brennenden Sonne sah ich die Weizen- und Sonnenblumenfelder, roch den Lavendel und den Staub auf den Wegen, fühlte den Wind auf meiner Haut. Ich saß mit am Tisch und versuchte zu sehen was Tartuffe an der Zusammenstellung der Speisen auf den Tellern zu einem Bild inspirierte.

Der Roman war ein sprachliches sowie atmosphärisches Erlebnis für mich, auch wenn mir am Ende der zeitliche Sprung zu abrupt war. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Meiner Meinung nach verdient der Roman die Lobeshymnen, die die internationale Presse auf The Artist singt.
von Ameland - 2026-06-05 16:57:00
Autor: Janina Wanek

Tolles Mutmachbuch - 5 Sterne

Der kleine Zwerghahn Bruno lebt mit seinen drei Hennen eigentlich glücklich und zufrieden in ihrem neuen Zuhause. Die Hennen hören zwar nicht immer auf ihn, denn er ist ihnen zu herrisch und dabei noch sehr ängstlich.

Als sein Lieblingshuhn Lilly aus dem Gehege ausbricht, um Abenteuer zu erleben, macht er sich auf, sie zu suchen. Unterwegs trifft er auf unterschiedliche Tiere und stellt nach anfänglicher Angst fest, dass sie ihn gar nicht fressen wollen, sondern sie entpuppen sich sogar als Helfer bei seiner Suche. Ein ums andere Mal stellt er dabei fest, dass es sinnvoll ist eigene Erfahrungen zu machen. Und so wächst Schritt für Schritt sein Selbstvertrauen und er lernt, seine Angst zu überwinden bzw. mit ihr umzugehen. Wunderbar verstärkt wird der Text durch die vielen schönen Illustrationen von Olha Andrus.

Auf eine kindgerechte Art und Weise zeigt Janina Wanek, dass Angst zu haben nicht schlimm ist, denn sie ist hin und wieder auch ein guter Ratgeber. Vorsichtig zu sein ist kein Fehler, aber der Angst kann man sich stellen, vielleicht mit einem guten Freund an der Seite und so nach und nach mutiger werden und Selbstvertrauen aufbauen.

In der spannenden Geschichte sind so viele Botschaften enthalten. Es geht um Angst, Mut, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Zusammenhalt. Wir begegnen vielen Tieren, die alle ganz eigene Charaktereigenschaften aufweisen. Mir ist besonders das Albino Kaninchen ans Herz gewachsen, welches zuerst wegen seines Aussehens nicht gemocht wurde.
von Ameland - 2026-06-05 13:34:00
Autor:

Überall Meer in Sicht - 5 Sterne

Ich hatte es schon befürchtet bevor ich diesen Bildband von Lonely Planet aufgeschlagen hatte. Mit jeder Seite überfiel mich eine unbändige Sehnsucht, die Wanderschuhe anzuziehen und den Rucksack zu schultern. Aber vorerst muss ich mich wohl mit den Beschreibungen und Fotos zufriedengeben.

Ich wusste ja, dass Europa sehr viel Küste aufzuweisen hat, aber dass es so viele Küstenwanderwege gibt, war mir nicht bewusst. Hier werden 40 legendäre in Wort und Bild vorgestellt, jedem Weg sind 6 bis 8 Seiten gewidmet. Mit ihrem Erfahrungsbericht lassen mich die verschiedenen Wanderer an ihrem Erlebnis teilhaben. Ein Highlight sind die vielen Fotos, die nicht nur spektakuläre Aussichten, sondern auch Land und Leute sowie Tiere und weitere schöne Motive zeigen. Für jede Wanderung gibt es immer noch eine Besonderheit, die erläutert wird und natürlich gibt es Informationen zu dem jeweiligen Weg wie z. B. Start, Ziel, Länge, Höhenmeter, Übernachtungsmöglichkeiten, Anreise und beste Jahreszeit und wo man weitere Informationen bekommt.

Die Wanderwege könnten unterschiedlicher nicht sein, das fängt schon bei der Länge an. Der Hochuferweg auf Rügen z. B. ist nur 8 km lang und ich kann ihn aus eigener Erfahrung wirklich empfehlen. Der Lykische Weg in der Türkei mit seinen 540 km erfordert da schon wesentlich mehr Ausdauer. Wie gut, dass man die Wege auch in Etappen erwandern kann. Auch die Schwierigkeitsgrade differieren sehr, wobei die Strecken meiner Meinung nach überwiegend etwas für geübte Wanderer sind.

Eine Entscheidung welcher der hier vorgestellten Küstenwanderwege noch von mir erkundet werden soll, fällt schwer. Einige kann ich ausschließen, da ich sie schon gelaufen bin wie den Nordküstenweg auf Madeira oder Abschnitte des Ruta de Pedra en Sec auf Mallorca. Andere möchte ich nicht unter die Füße nehmen wie den Lykischen Weg in der Türkei. Vielleicht sollte ich mit denen in der Nähe anfangen, Holland und das Wattenmeer sind schnell mit dem Auto zu erreichen. So schön Reise-Bildbände auch sind, sie haben den Nachteil, dass sie Sehnsüchte wecken.
von Ameland - 2026-06-02 18:04:00
Autor: Åsa Hellberg

Geheimnisse und Lügen wohin man schaut - 4 Sterne

Ich fand schon die Farben des Covers ungewöhnlich für einen Krimi und ungewöhnlich ist auch die Ermittlerin Vega Varg. Sie ist Kriminalbeamtin bei der Polizei in Strömstad, 62 Jahre, legt keinen Wert auf ihr Äußeres und sie ist stur, oh ja! Ich kann nicht sagen, dass mir Vega richtig sympathisch wurde. Auch manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, wie z. B. den Angriff auf sie nicht zu ahnden. Allerdings hatte ich manchmal auch Mitleid mit ihr, auch weil dieser Fall ihr Leben verändern wird.

Als auf der Insel Südkoster ein toter Mann gefunden wird, übernimmt Vega die Ermittlungen. Hier tut sich ein Wirrwarr an Geheimnissen und Lügen auf, das die Ermittlungen immer wieder in eine andere Richtung driften lässt. Auch ich musste mehrmals erkennen, dass ich mich mit meinem Verdacht auf der völlig falschen Fährte befand. Es gibt einige Verdächtige mit handfestem Motiv, aber am Ende hat mich Asa Hellberg mit ihrer Lösung völlig überrascht.

Mir gefiel von Beginn an der bildhafte und flüssige Schreibstil, bei dem ich lediglich aufgrund der Vielzahl der Personen und der für mich ungewöhnlichen Namen ins Stocken geriet.

Ich kann Johanna Mo bei ihrer Aussage, diese Reihe gehöre zum Besten, was die skandinavische Spannung zu bieten hat, zwar nicht zustimmen, aber es handelt sich um einen soliden schwedischen Krimi, bei dem ich bis zum Ende miträtseln konnte und der mich gut unterhalten hat.
von Ameland - 2026-06-01 16:16:00