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Thị Thanh Thảo TrầnMenschen wie wir

Roman

Hardcover

Leykam (2026)

288 Seiten; 20.5 cm x 13 cm

ISBN 978-3-7011-8405-7

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Menschen wie wir

Hauptbeschreibung

Die Geschichte der zwei Kontinente in mir




Wie viele Jahre deines Lebens würdest du opfern, damit deine Liebsten die Freiheit spüren können?




Ihre Eltern lernen sich auf einer vietnamesischen Insel kennen. Sie sind arm, aber glücklich miteinander. Als ein Angebot aus der DDR kommt, entschließt sich der Vater, nur für ein paar Jahre dort zu arbeiten. Welche Folgen diese Entscheidung für seine Familie haben wird, kann er da noch nicht abschätzen. Seine Frau und seine Tochter – die Erzählerin des Romans – folgen ihm erst Jahre später nach Deutschland. Dort werden sie jedoch nicht mit offenen Armen empfangen. Immer mehr entlarvt sich das Ankommen als eine Fiktion, aber zurückgehen würde sich wie ein Scheitern anfühlen.
„Menschen wie wir“ sind die, deren Namen hier niemand richtig aussprechen kann. Die jedes Jahr bangen müssen, ihre Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert zu bekommen. Sie erinnern sich an die Lieder und Gedichte aus der alten Heimat und wollen doch nicht zurück.




Thi Thanh Thao Trân erzählt davon, was es bedeutet, in zwei Sprachen und zwei Ländern zu leben. Sie zeigt, zu welchen radikalen Entscheidungen uns Armut führen kann und welche Opfer wir bereit sind für unsere Liebe zu geben.




1. Auflage mit Farbschnitt!


Hersteller: Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Lichtenauergasse 1/8, 1020 Wien AT
E-Mail: office@leykamverlag.atHersteller: Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Lichtenauergasse 1/8, 1020 Wien ATDreihackengasse 20, 8020 Graz AT
E-Mail: office@leykamverlag.at


Ein stilles Buch über Heimat und Fremd-Sein
In ihrem autofiktionalen Roman "Menschen wie wir" erzählt die Autorin von dem Leben ihrer Familie zwischen Vietnam und Deutschland. Zuerst ist der Vater für 7 Jahre als Gastarbeiter in die DDR gezogen und war in dieser Zeit nur einmal für einen Monat zu Besuch bei Frau und Kind in Vietnam. Später konnten dann die Autorin und ihre Mutter auch nach Europa ziehen, in das mittlerweile wiedervereinigte Deutschland.

In vielen kleinen Szenen geht es um Kindheitserinnerungen in Vietnam, Ankommen und Aufwachsen in Deutschland, Fremd-Sein und woanders heimisch werden - auch im Unterschied zur später schon in Deutschland geborenen Schwester, die wiederum ein anderes Verhältnis zu den beiden Ländern hat. Das alles in verschiedenen Zeitperioden, die sich von 1988 über 2002 und 2011 bis zum Herbst 2020 erstrecken. Es findet sich so einiges Interessantes in dem Buch, zum Beispiel auch Songtexte vietnamesischer Volkslieder, in denen es ebenfalls um die Liebe zur Heimat geht, und viel über kulturelle Unterschiede und Zuschreibungen.

Wenn man noch nicht viel über Vietnam und die vietnamesische Kultur weiß, lässt sich ein erstes Gefühl dafür in diesem Buch bekommen. Gefehlt hat mir aber ein bisschen ein durchgängiger roter Faden und Spannungsbogen, zwar waren viele einzelne erzählte Details durchaus interessant, aber so richtig einen Sog zum Weiterlesen hat das Buch bei mir nicht ausgelöst.

Aus Vietnam nach Deutschland
von begine


Thị Thanh Thảo Trần ist eine Schriftstellerin, die in Vietnam geboren ist.
Ihr Roman, Menschen wie wir, zeigt wie Emigranten, das Leben in Deutschland schwer ist.
Es ist ein ruhiger Roman.
Die Autorin beschreibt auch, was ein Kind empfindet, wenn der Vater jahrelang nicht vorhanden ist. Das Verhältnis ist dann gestört.
Die Autorin erzählt detailliert die Probleme und Empfindungen der Vietnamesen. Das hört sich oft beklemmend an, überhaupt, das die Mutter am Ende jedes halbe Jahr, wegen einer Aufenthaltsgenehmigung zum Amt muss.
Es ist interessant zu lesen, aber ich möchte nicht tauschen.
Das Buch ist lesenswert, sollten vielleicht viel lesen, um einen Einblick bekommt.