Rezensionen
Rezensionen von begine
Autor: Ulrika Lagerlöf
Norrlandsaga die 2. - 5 Sterne
Wo das Feuerkraut blüht, ist der
2. Teil der Norrland – Saga von Ulrika Lagerlöf.
Schon der 1. Teil hat mich gefesselt.
Jetzt sind wir mit Siv, John, Nils und Nila im Jahr 1949 wieder dabei. Siv und Nila treffen sich wieder. Der 11jährige Nils hat große Probleme mit anderen Kindern.
Wir erfahren wie die erste elektrische Säge beim Roden eingesetzt wird. Dann soll es eine Brandrodung geben, die fast zu einer Katastrophe wird.
Eva und ihr Sohn kämpfen noch mit ihrem Erbe. Der einzige Überlebende ist Nila und die Beiden wollen ihm gerne seine alte Heimat noch einmal zeigen.
Die beiden Episoden haben ihre verschiedenen Entwicklungen.
Die Autorin hat mir die nordische Atmosphäre wieder nahe gebracht. Ich möchte dem Buch wieder eine gute Leseempfehlung geben.
2. Teil der Norrland – Saga von Ulrika Lagerlöf.
Schon der 1. Teil hat mich gefesselt.
Jetzt sind wir mit Siv, John, Nils und Nila im Jahr 1949 wieder dabei. Siv und Nila treffen sich wieder. Der 11jährige Nils hat große Probleme mit anderen Kindern.
Wir erfahren wie die erste elektrische Säge beim Roden eingesetzt wird. Dann soll es eine Brandrodung geben, die fast zu einer Katastrophe wird.
Eva und ihr Sohn kämpfen noch mit ihrem Erbe. Der einzige Überlebende ist Nila und die Beiden wollen ihm gerne seine alte Heimat noch einmal zeigen.
Die beiden Episoden haben ihre verschiedenen Entwicklungen.
Die Autorin hat mir die nordische Atmosphäre wieder nahe gebracht. Ich möchte dem Buch wieder eine gute Leseempfehlung geben.
von begine - 2026-06-05 22:00:00
Autor: Valérie Perrin
Trauer und Bewältigung - 4 Sterne
Violette ist der zweite Roman, den ich von der Schriftstellerin Valerie Perrin gelesen habe.
Leider brauchte ich erst eine ganze Zeit, um in den Roman hineinzukommen.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und das Weiterleben.
Die Protagonistin Violette ist Friedhofswärterin. Sie erwähnt viele Grabaufschriften und Begräbnisse. Dann passierte in ihrer Erinnerung ein dramatischer Verlust.
Nebenbei gibt es noch ein Tagebuch einer Irene, das fand ich nicht so interessant.
Das Buch ist ruhig geschrieben, mit Höhen und Tiefen.
Leider brauchte ich erst eine ganze Zeit, um in den Roman hineinzukommen.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und das Weiterleben.
Die Protagonistin Violette ist Friedhofswärterin. Sie erwähnt viele Grabaufschriften und Begräbnisse. Dann passierte in ihrer Erinnerung ein dramatischer Verlust.
Nebenbei gibt es noch ein Tagebuch einer Irene, das fand ich nicht so interessant.
Das Buch ist ruhig geschrieben, mit Höhen und Tiefen.
von begine - 2026-06-05 16:12:00
Autor: Miriam Carbe
Vier Generationen Frauen - 5 Sterne
Miriam Carbe stammt aus einer deutsch nigerianischen Verbindung.
In dem Roman „Unerwünschte Töchter“ verarbeitet sie ihre Familiengeschichte.
Ihre Großmutter und Urgroßmutter hinterließen ihr Tagebücher bis 1908.
Margarete, Marianne, Monika und die Schriftstellerin Miriam sind die Frauen in dieser Geschichte.
Margarete verlor im ersten Weltkrieg ihren ersten Mann und im zweiten Weltkrieg einen Sohn.
Mit Marianne erlebten wir die Nazizeit und den Krieg.
1945 kam Monika zur Welt. Ihre Kinderzeit mit alle ihren Emotionen und der Freundschaft mit Mireile war interessant. Leider wurde sie in der Jugend physisch krank. Als sie in Marburg studierte hoffte ich ja, das sie gesund wird. Als sie von ihrem nigerianischen Freund ein Kind erwartet, und sich durchsetzte um es zu behalten, sah-es doch erst gut aus.
Marianne war für eine Abtreibung, aber später war sie doch eine liebevolle Großmutter.
Das Alles hat Miriam Carbe mit ehrlicher Sprache zu Papier gebracht.
Es war ein eindrucksvolles Leseerlebnis.
In dem Roman „Unerwünschte Töchter“ verarbeitet sie ihre Familiengeschichte.
Ihre Großmutter und Urgroßmutter hinterließen ihr Tagebücher bis 1908.
Margarete, Marianne, Monika und die Schriftstellerin Miriam sind die Frauen in dieser Geschichte.
Margarete verlor im ersten Weltkrieg ihren ersten Mann und im zweiten Weltkrieg einen Sohn.
Mit Marianne erlebten wir die Nazizeit und den Krieg.
1945 kam Monika zur Welt. Ihre Kinderzeit mit alle ihren Emotionen und der Freundschaft mit Mireile war interessant. Leider wurde sie in der Jugend physisch krank. Als sie in Marburg studierte hoffte ich ja, das sie gesund wird. Als sie von ihrem nigerianischen Freund ein Kind erwartet, und sich durchsetzte um es zu behalten, sah-es doch erst gut aus.
Marianne war für eine Abtreibung, aber später war sie doch eine liebevolle Großmutter.
Das Alles hat Miriam Carbe mit ehrlicher Sprache zu Papier gebracht.
Es war ein eindrucksvolles Leseerlebnis.
von begine - 2026-06-05 10:33:00
Autor: Katrin de Vries
Einfühlsam - 5 Sterne
Katrin de Vries führt uns in ihrem Roman „Die kleinste größte Welt“ in das Leben zweier Hebammen in den sechziger Jahren in einem Dorf in Ostfriesland.
1959 wird Greta geboren, die Mutter ist noch jung. Die Dorfhebamme hilft ihr.
Die Autorin erzähl gekonnt über diese Zeit und wie sich viel ändert.
Greta wächst erst bei den Großeltern auf und später wechselt sie zwischen den Eltern und den Großeltern. Das ist toll gemacht.
Die Hebammen Geeske aus dem Dorf und Käthe aus der Stadt haben sich bei ihrer Ausbildung kennen gelernt, jetzt sind sie über siebzig. Es ist interessant ihre Eindrücke in ihren Briefen und Dialogen mitzuerleben.
Die Autorin schreibt mit Raffinesse und viel Einfühlung diese Geschichte.
Da konnte sie mich mit ihrer Kunst überzeugen.
1959 wird Greta geboren, die Mutter ist noch jung. Die Dorfhebamme hilft ihr.
Die Autorin erzähl gekonnt über diese Zeit und wie sich viel ändert.
Greta wächst erst bei den Großeltern auf und später wechselt sie zwischen den Eltern und den Großeltern. Das ist toll gemacht.
Die Hebammen Geeske aus dem Dorf und Käthe aus der Stadt haben sich bei ihrer Ausbildung kennen gelernt, jetzt sind sie über siebzig. Es ist interessant ihre Eindrücke in ihren Briefen und Dialogen mitzuerleben.
Die Autorin schreibt mit Raffinesse und viel Einfühlung diese Geschichte.
Da konnte sie mich mit ihrer Kunst überzeugen.
von begine - 2026-06-04 11:09:00
Autor: Raffaella Romagnolo
einfach spannend - 5 Sterne
Die italienische Schriftstellerin Raffaella Romagnolo hat ein besonderes Talent, ergreifende Romane zu schreiben.
Wir gehen mal los, ist der zweite Roman, den ich von ihr gelesen habe. Es ist fesselnd und spannend.
Amedeos Mutter ist gestorben und er hat keine Lust mehr zur Schule zu gehen. Sein Vater nimmt sich Zeit für ihn und sie machen eine Bergwanderung. Amadeo hat eigentlich keine Lust und er ist auch ängstlich. In Gedanken spricht er mit der Mutter, sie hat ihm immer Mut gemacht.
Sie erreichen das Gipfelkreuz. Beim Abstieg gibt es einen Erdrutsch und der Vater ist unter einem Fels eingeklemmt.
Trotz seiner Ängste geht Amadeo los. Es ist eine gefährliche Partie, aber er macht alles so, wie der Vater ihm beim Aufstieg gesagt hat
Erst das linke Bein, dann den linken Arm, dann das rechte Bein und die rechte Hand.
Die Autorin hat ihn dabei eine besondere Atmosphäre gegeben.
Ich zitterte mit Amadeo mit.
Der Roman ist einfach grandios geschrieben und umgesetzt.
Wir gehen mal los, ist der zweite Roman, den ich von ihr gelesen habe. Es ist fesselnd und spannend.
Amedeos Mutter ist gestorben und er hat keine Lust mehr zur Schule zu gehen. Sein Vater nimmt sich Zeit für ihn und sie machen eine Bergwanderung. Amadeo hat eigentlich keine Lust und er ist auch ängstlich. In Gedanken spricht er mit der Mutter, sie hat ihm immer Mut gemacht.
Sie erreichen das Gipfelkreuz. Beim Abstieg gibt es einen Erdrutsch und der Vater ist unter einem Fels eingeklemmt.
Trotz seiner Ängste geht Amadeo los. Es ist eine gefährliche Partie, aber er macht alles so, wie der Vater ihm beim Aufstieg gesagt hat
Erst das linke Bein, dann den linken Arm, dann das rechte Bein und die rechte Hand.
Die Autorin hat ihn dabei eine besondere Atmosphäre gegeben.
Ich zitterte mit Amadeo mit.
Der Roman ist einfach grandios geschrieben und umgesetzt.
von begine - 2026-06-03 12:00:00
Autor: Georgi Gospodinov
Quantensalat - 5 Sterne
Physik der Schwermut ist ein experimenteller Roman von Georgi Gospodinov.
Er sagt, er hätte fast 10 Jahre an der Geschichte gearbeitet.
Da ist es ein gelungenes Werk geworden.
Er wechselt von der Antike bis Heute hin und her und auch mal dazwischen.
Interessant fand ich die Passagen seines Großvaters und dessen Mutter.
Mich hat die Geschichte gefesselt und gut unterhalten.
Er sagt, er hätte fast 10 Jahre an der Geschichte gearbeitet.
Da ist es ein gelungenes Werk geworden.
Er wechselt von der Antike bis Heute hin und her und auch mal dazwischen.
Interessant fand ich die Passagen seines Großvaters und dessen Mutter.
Mich hat die Geschichte gefesselt und gut unterhalten.
von begine - 2026-06-02 16:09:00
Autor: Andrea Mara
Milos Entführung - 4 Sterne
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich den Roman „Alles ihre Schuld„ unbedingt weiterlesen.
Die Autorin Andrea Mara schreibt spannend und realistisch über eine Entführung eines kleinen Jungen, über Schuldgefühle und Ängste.
Marissa hat ihren Sohn erlaubt, bei einem Freund zu bleiben und als sie ihn abholen will, ist er nicht da. Die Adresse stimmt gar nicht.
Jenny, die Mutter des Jungen, die ihr geschrieben hat, dass der Junge da bleiben soll, wusste von nichts.
Als sich herausstellt, dass Jennys Kindermädchen Stella etwas damit zu tun hat, will sie bei der Suche helfen.
Die Motive sind unklar. Es gibt auch keine Lösegeldforderung.
Erschreckend sind die Kommentare in den sozialen Medien, die auf den Suchanfragen zu sehen sind.
Die Autorin schreibt in einem Stil, bei den man die Situationen der Figuren mitfühlen kann.
Ich war gefangen von dem Roman, bis es die ersten Ermordeten gab.
Das macht es vielleicht dramatischer, störte mich aber.
Es ergab noch einige echt erschreckende Erkenntnisse.
Es war ein Leseerlebnis.
Die Autorin Andrea Mara schreibt spannend und realistisch über eine Entführung eines kleinen Jungen, über Schuldgefühle und Ängste.
Marissa hat ihren Sohn erlaubt, bei einem Freund zu bleiben und als sie ihn abholen will, ist er nicht da. Die Adresse stimmt gar nicht.
Jenny, die Mutter des Jungen, die ihr geschrieben hat, dass der Junge da bleiben soll, wusste von nichts.
Als sich herausstellt, dass Jennys Kindermädchen Stella etwas damit zu tun hat, will sie bei der Suche helfen.
Die Motive sind unklar. Es gibt auch keine Lösegeldforderung.
Erschreckend sind die Kommentare in den sozialen Medien, die auf den Suchanfragen zu sehen sind.
Die Autorin schreibt in einem Stil, bei den man die Situationen der Figuren mitfühlen kann.
Ich war gefangen von dem Roman, bis es die ersten Ermordeten gab.
Das macht es vielleicht dramatischer, störte mich aber.
Es ergab noch einige echt erschreckende Erkenntnisse.
Es war ein Leseerlebnis.
von begine - 2026-06-02 12:59:00
Autor: Rafik Schami
Faszinierend - 5 Sterne
Rafik Schami hat mit dem Roman „Das Mosaik der Frauen“ wieder ein grandioses Werk geschaffen.
Ich war wieder total begeistert.
Seit ich mein erstes Buch vor über zwanzig Jahren gelesen habe, muss ich ihn immer wieder lesen.
Er schreibt mit einfühlsamen Stil über die Syrische Kultur und die Frauen.
Nadim Sumi, erzählt nach langem Leben und todkrank von den Lieben seines Lebens. Jeder Frau wird ein eigenes Mosaik eingerichtet. Zwischendurch erzählt er auch über befreundete Männer und ihre Lieben.
Die Frauen sind immer wichtig, damit es den Männern gut geht.
Nadim Suri war in Damaskus in Lebensgefahr, deshalb wurde er in Damaskus beerdigt, in Wirklichkeit flieht er nach Heidelberg. Seine erste Frau wird dort ermordet.
Mit faszinierendem Flair erfahren wir von den späteren Frauen, die sein Leben teilten, mal gut, mal nicht so gut.
Er braucht lange um endlich, die Frau, die am besten zu ihm passte zu erkennen.
Rafik Schami hat diese Geschichte wieder wunderbar erzählt.
Es war ein tolles Leseerlebnis.
von begine - 2026-05-17 14:03:00
Autor: Jung Chang
Eindrucksvoll - 5 Sterne
Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich allerdings nicht.
Ich habe schon viel von Mao und seinen Machenschaften gehört. Mao war der Gott, was er anordnete , musste befolgt werden.
Jung Changs Eltern waren Kommunisten. Erst ging es ja ganz gut, aber wenn jemand anderer Meinung war , gab es Strafen.
Wir begleiten sie über ihre Kindheit, ihre Jugend, bis sie mit 26Jahren zum Studium nach London durfte.
Es ist erschreckend, wie die Schulkinder gedrillt waren, sie wurden eingesetzt, wenn Erwachsene misshandelt und drangsaliert wurden.
Die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse, um ihre Mutter besuchen zu dürfen. Die Mutter machte sich Sorgen, ob ihre Tochter wieder ausreisen durfte, erst wenn sie im Flugzeug saß, war sie beruhigt.
Dann durfte sie nicht mal zu der sterbenden Mutter, traurig.
Jung Chang erzählt mit diesem Roman, die Geschichte Chinas.
Er ist unbedingt zu empfehlen.
von begine - 2026-05-12 18:35:00
Autor: Robert Seethaler
Beobachtungen über ein Jahr - 5 Sterne
Robert Seethaler ist ein begnadeter Schriftsteller. Seine Darstellung des Romans §Die Straße“ ist ein besonderes Werk.
Er führt uns für ein Jahr in eine versteckte Straße. Wir hören verschiedene Personen miteinander sprechen. Man ist in die Zeit von früher, als die Nachbarn immer alles von den anderen wussten. In dieser Stra0e ist das noch so. Da sind die Gespräche beim Bäcker, beim Metzger und beim Arzt.
Das Hörbuch wird von dem Schauspiel Matthias Brand gelesen. Das hat er ganz gut hinbekommen, obwohl ich im Anfang nicht gleich <auf dem Laufenden war.
Es ist manchmal schwierig den Wechsel der Erzählenden mit zu bekommen.
Der Autor lässt einen Brand geschehen. Die Geschichte mit der Katze ist etwas traurig. Witzig war die Invasion der Kanarienvögel, als sie überall als kleine gelbe Kugeln auftauchten.
Robert Seethaler konnte mich da wieder mit seiner Kunst begeistern.
von begine - 2026-05-07 13:00:00











