Der Traum des Jaguars
Roman | Schillernde Familiensaga und fesselnde Geschichte Venezuelas. Preisgekrönte Erzählkunst in der Tradition des magischen Realismus
Hardcover
Eisele Verlag (2025)
288 Seiten; 21 cm x 12.8 cm
ISBN 978-3-96161-266-6
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Text der Buchrückseite
EIN JUNGE, AUSGESETZT AUF DEN STUFEN EINER KIRCHE.
EIN MÄDCHEN, DAS ZU GROßEM BESTIMMT IST.
EINE LIEBE, SO EINZIGARTIG WIE DAS LAND, IN DEM SIE ERBLÜHT.
»Ein Roman von unverschämter Vitalität und einem berauschenden und mitreißenden Stil, der Sie von der ersten bis zur letzten Zeile fesseln wird.
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LE JOURNAL DU DIMANCHE
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Dieser Roman hat den Schwung eines Gabriel García Márquez und den Familiensinn einer Isabel Allende. Unvergesslich.
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ELLE
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Nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern auch die eines Landes, die eines Jahrhunderts, des 20. Jahrhunderts.
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LE FIGARO
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Eine außerordentlich üppige, tropische, sinnliche Familiensaga.
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FRANCE INTER
Ausgezeichnet mit dem Grand Prix du Roman de l'Académie française und dem Prix Femina
Hauptbeschreibung
„Ein gewaltiges Panorama, eine Geschichte Venezuelas und eine berührende Familiensaga.“
Deutschlandfunk Büchermark
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Erbe und Vermächtnis: venezolanische Familiengeschichte im Schatten politischer Wirren
Mitten im gefährlichsten Viertel von Maracaibo, Venezuelas schillernder Metropole, findet eine stumme Bettlerin ein Neugeborenes auf den Stufen einer Kirche: Schlechte Chancen für das Findelkind Antonio. Doch Antonio kämpft sich hoch, schlägt sich als Zigarettenverkäufer, Träger am Hafen und Diener im Bordell durch und wird alle Widerstände überwinden. Er wird zum berühmtesten Chirurgen Venezuelas und erobert die Frau seines Herzens, auch sie eine herausragende, unbezwingbare Persönlichkeit. Seiner Tochter gibt er den Namen seiner Nation – Venezuela –, doch diese sehnt sich nach Paris – nur um zu lernen, dass man die Heimat nie wirklich hinter sich lassen kann …
• Venezolanische Familiensaga: von den finsteren Gassen Maracaibos bis nach Paris
• Preisgekrönte Lateinamerika-Literatur: Ausgezeichnet mit dem Grand Prix du Roman de l’Académie Française 2024 und dem Prix Femina 2024
• Ein kraftvoller Gesellschaftsroman in poetischer Sprache und voll sinnlicher Magie
• Pulsierende Familiensaga für die Leser von Isabel Allende und Gabriel García Marquez
Politische Unruhen erschüttern das Land im Jahr 1958, als Anas und Antonios gemeinsame Tochter Venezuela das Licht der Welt erblickt. Doch trotz dieses Namens, Ausdruck der Hoffnungen für die Zukunft einer stolzen Nation, hat die junge Frau bald nur noch Augen für ihren Sehnsuchtsort Paris. Als sie schließlich ihren Traum von Unabhängigkeit wahrmacht und das Land verlässt, ist es ihr Sohn Cristobal, der die außergewöhnliche Familiengeschichte für die Nachwelt festhält.
In dieser farbenprächtigen Saga verschmilzt das Schicksal von Bonnefoys eigener Familie mit der wechselhaften Geschichte ihrer venezolanischen Heimat. Ein literarisches Kleinod von fesselnder Intensität, abgerundet mit einer Prise magischem Realismus!
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Der Traum des Jaguars
ist nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern auch die eines Landes, die eines Jahrhunderts, des 20. Jahrhunderts.«
Le Figaro
Hersteller: Julia Eisele Verlags GmbH
Lilienstraße 73, 81669 München DE
E-Mail: info@eisele-verlag.de
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Hab ich verschlungen - großartiger Roman
Antonio Borjas Romero wird am dritten Tag nach seiner Geburt (1914) auf den Stiegen einer Kirche abgelegt und von einer stummen Bettlerin gefunden und aufgezogen. Es ist jene Zeit, als in Venezuela Öl entdeckt wird und damit Land und Bevölkerung zu Reichtum und zu Wohlstand gelangen. Unverstellbar, dass Antonio einmal ein berühmter Arzt und Universitätsgründer werden wird.
Auch seine Frau Ana erlangt Berühmtheit, als erste Ärztin in dem Landesteil, in dem sie leben. Die gemeinsame Tochter, mitten in der Revolution geboren, erhält den Namen Venezuela. Die Familiengeschichte erstreckt sich über drei Generationen und ist eng mit der Entwicklung des Landes verbunden
Für mich hätte der Roman gerne einige Seiten mehr Umfang haben dürfen, so eingetaucht bin ich in diese wunderbare, atmosphärische Geschichte mit bildhaften Beschreibungen.
Unbedingte Empfehlung
Kleines literarisches Familienepos aus Venezuela, historisch belegt, poetisch verfasst.
S.9: „Am dritten Tag seines Lebens wurde Antonio Borjas Romero auf den Stufen einer Kirche ausgesetzt in einer Straße, die heute seinen Namen trägt.“
Und von da an begleiten wir Antonio durch sein spannendes Leben, das er immer mehr und mehr dem Wohle der Allgemeinheit widmete. Wir sind dabei, wenn er Ana Maria im schülerischen Wettstreit um ein Kinoticket das erste Mal begegnet. Beide werden nicht nur ein Paar, verbunden in Liebe und gegenseitigem Verständnis. Sie werden auch erfolgreiche Ärzte, Ana Maria die erste Ärztin im Land überhaupt. Und die Politiker sind sehr stolz darauf, besonders auf Ana Maria. Im Zuge ihres Lebens treten deren Tochter Venezuela auf, auch sie ist von einem ganz besonderen Geist und Willen beseelt. Und in letzter Folge erscheint Venezuelas Sohn Cristobal, der ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem, man könnte meinen, Familienepos, bekommt.
Es ist aber so viel mehr als eine Familiengeschichte, gekrönt von Erfolg, der durch harte Arbeit errungen wird. Es ist die Geschichte des Landes Venezuela (der Name der Tochter – sehr geschickt gewählt). Während wir die Familie begleiten dürfen, bleiben die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des Staates nicht verborgen – sie sind ein ständiger Begleiter und beeinflussen natürlich das Leben und die Entscheidungen.
S. 98: „Aber all das würde erst viel später geschehen. Wäre es dabei geblieben, hätte Ana Maria nur eine sehr verschwommene Erinnerung an Antonio bewahrt, aber eine nebensächliche Begebenheit ließ ihr Schicksal mit voller Wucht auf seines Treffen.“
Und so entpuppt sich diese wunderbare Geschichte um die beiden historischen Personen Antonio und Ana Maria mehr und mehr zu einem Roman rund um die Geschicke des Staates. Armut, Diktatur, Zuckerrohr, Ölboom, explosionsartiger Reichtum, Militärputsche, Marxismus, usw.. Und immer wieder das einfache Landleben rund um den Maracaibo See. Caracas ist weit entfernt, von dort schießt die Politik ihre Pfeile über das Land, oftmals voller Gift.
Antonio und Ana Maria stehen immer auf der Seite der Bevölkerung, helfen wie und wo es geht, und werden oftmals wie Helden gefeiert.
Die Sprache ist harmonisch und wunderbar. Beseelt von einer zarten Poesie entwickelt sich der Roman sehr schnell zu einem Pageturner, der einen nicht mehr loslässt, in seinen Sog zieht, an den Gestaden des Sees Maracaibo ausspuckt und die Vergangenheit hautnah erleben lässt. Ganz großes Kompliment an die Übersetzerin Kirsten Gleinig.
Absolute Leseempfehlung und garantiert ein literarisches Jahreshighlight.
Leben in Venezuela
Der französische Schriftsteller Miguel Bonnefoy führt uns in seinem Roman,Der Traum des Jaguar nach Venezuela.
Er beschreibt erst die Kindheit Antonios, die als Findelkind begann. Dann ist Anna Marias Kindheit dran.
Die beiden treffen sich an der Uni in Caracas wieder. Sie studieren beide Medizin und werden ein Paar.
Interessant sind die Aufstände und Putschs in Venezuela. Da gibt es zahlreiche von.
Der Autor beschreibt die Lage Venezuelas und seiner Einwohner
eindrucksvoll.
Der Roman ist gut gemacht und lesenswert.


