Ein weites Leben
Roman - »Ein Wahnsinnsschmöker für den Urlaub!« Elke Heidenreich
Hardcover
Blanvalet; Doubleday, London 2026 (2026)
528 Seiten; 22 cm x 14.4 cm
ISBN 978-3-7645-1005-3
Sofort verfügbar oder abholbereit
Hauptbeschreibung
Das perfekte Sommerbuch über die unvergängliche Kraft der Liebe!
Westaustralien 1958: Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm Meredith Downs. Bis eines Tages ein Unfall alles ändert. Während der Vater und der älteste Sohn ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück nur knapp. Doch als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu: Ausgerechnet Matthews Rückkehr nach Meredith Downs kostet ein weiteres Mitglied der MacBrides das Leben, während ein anderes das seine opfert, um ein unschuldiges Kind zu retten. Matt steht vor einer schmerzhaften Zerreißprobe …
»Das ist, was man im allerbesten Sinn einen großartigen Schmöker nennt - ich war für Tage darin versunken. [...] Wir haben es mit einer ergreifenden Geschichte von Schuld, Unschuld, Zufall, von zerstörten Leben, von vorsichtiger Liebe und von all dem zu tun, was das Leben groß, tragisch, wunderbar, überwältigend oder manchmal auch kaum zu ertragen macht!«
Elke Heidenreich
»Mein Buch des Jahres! Ein ganz großes Lesevergnügen mit einem der schönsten Enden, die ich je gelesen habe. Ich beneide jeden, der dieses Buch noch vor sich hat – solche Bücher gibt es nur alle zehn Jahre.«
Dora Heldt
»Was einer schwächeren Autorin zu einer kitschigen Familiensaga geriete, wird durch Stedmans feines Stilempfinden zu einem bewegenden Roman über Verlust und das, was uns prägt und hält.«
Denis Scheck
• Für Fans von emotionalen literarischen Familienromanen.
• Westaustralien als majestätische, symbolische Erzählkulisse.
• Ein Roman, der nicht vor Schmerz zurückschreckt – und gerade dadurch tief berührt.
M.L. Stedman legt wie keine Zweite den Finger auf die ganz großen zwischenmenschlichen Konflikte – und macht aus ihnen eine überwältigende und heilsame Leseerfahrung.
Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28, 81673 München DE
E-Mail: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
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Mitreißender Familienroman mit Tiefgang
Seit Generationen bewirtschaftet die Familie MacBride ihre riesige Schaffarm Meredith Downs im Westen des Landes. Wir schreiben das Jahr 1958, als die drei Männer der Familie, der Vater Phil und seine beiden Söhne Warren und Matt, mit dem Lastwagen unterwegs sind. Bei einem Ausweichmanöver wegen eines Kängurus kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem Phil und der 22-jährige Warren ums Leben kommen. Der 17-jährige Matt überlebt das Unglück mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma. Seine Mutter Lorna trägt nun die Verantwortung für die Farm, gemeinsam mit Matts Schwester Rosie hält sie den Betrieb mithilfe von Nachbarn und Miles Beaumont, einem adeligen Praktikanten aus England, aufrecht. Nach Matts Klinikaufenthalt folgt eine lange Rehamaßnahme. Während einer kurzen Rehaauszeit kommt es zu einem Ereignis, das sein ganzes Leben beeinflussen wird ...
Auf 526 Seiten erzählt die Autorin die Geschichte einer Familie, deren Leben sich durch ein schreckliches Unglück vollkommen verändert. Zurück bleiben die Mutter, ihre Tochter Rosie und ihr schwerverletzter Sohn, der nur langsam ins Leben zurückfindet. Schon bald muss die Familie einen weiteren Schicksalsschlag verkraften.
Die Geschichte ist in schöner, eingängiger Sprache flüssig erzählt, die Charaktere sind authentisch beschrieben, ganz besonders der innerlich zerrissene Matt, die rebellische Rosie und der Kängurujäger Pete, der ein Geheimnis hütet. Lornas Enkel Andy, der mit Hingabe Steine sammelt, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Wir begleiten die Figuren über mehrere Jahrzehnte, ihre Entwicklung fand ich überzeugend und glaubhaft dargestellt.
Die Autorin beschreibt die Kargheit des Landes und das entbehrungsreiche Leben der Menschen im australischen Outback sehr beeindruckend. Sie leben unter extremen klimatischen Bedingungen und sind den Naturgewalten ausgesetzt. Die detaillierten Ausführungen über die harte Arbeit auf einer Schaffarm, die aus Haltung und Zucht sowie aus der Produktion von Wolle besteht, fand ich sehr interessant.
Ich habe das Buch, in dem es um Schuldgefühle und Geheimnisse, Verzicht und Einsamkeit geht, sehr gern gelesen, es hat mich trotz einiger Längen gefesselt und berührt. Es gibt überraschende Wendungen und mehrere Nebenhandlungen, das Ende ist stimmig und hoffnungsvoll. Ich habe mir für die Lektüre Zeit gelassen, zahlreiche Nebenfiguren und häufige Zeitsprünge erfordern konzentriertes Lesen.
Ich kann mir "Ein weites Leben" gut als Vorlage für eine Verfilmung vorstellen und empfehle das Buch sehr gern weiter.
Ein großer Familiengenerationenroman
Blauer Himmel über roter Erde verkörpert hier Australien, ein passendes Cover.
Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hinweg zieht. Im westaustralischen Outback befindet sich die Schaffarm der Familie Mac Bride. Ihr gepachtetes Land verfügt über einen riesige Fläche.
Es beginnt mit einem Unfall, bei dem der Vater und der ältere Sohn ums Leben kommen. Der jüngere Sohn Matt überlebt, schwer verletzt und benötigt längere Zeit, bis er wieder ein normales Leben führen kann und sein Gehirn weitgehend normal funktioniert. Die Mutter und Schwester Rose helfen ihm bei der Rehabilitation. Nachdem Rose nach der Geburt ihres Sohnes Andy Selbstmord begangen hat, müssen Matt, seine Mutter und Andy die Farm alleine weiterführen.
Man erfährt viel über das harte, recht einsame und entbehrungsreiche Leben auf der Schaffarm, die Rückschläge durch Naturereignisse, die naturbelassene Landschaft, Hitze und Dürre, das oft fehlende Wasser, das mühsam hochgepumpt werden muss, damit die Tiere überleben können und über die geringe Bevölkerungsdichte in dieser Wildnisregion. Ebenso wird über die geologischen Untersuchungen berichtet, um eventuelle Bodenschätze aufspüren zu können.
Ein atmosphärisch wunderbar konstruierter Roman mit Tiefgang, der sehr packend und mit Intensität geschrieben wurde und mit seinen familiären Verstrickungen für Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende sorgt.
Ein großer Familiengenerationenroman
Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hinweg zieht. Im westaustralischen Outback befindet sich die Schaffarm der Familie Mac Bride. Ihr gepachtetes Land verfügt über einen riesige Fläche.
Es beginnt mit einem Unfall, bei dem der Vater und der ältere Sohn ums Leben kommen. Der jüngere Sohn Matt überlebt, schwer verletzt und benötigt längere Zeit, bis er wieder ein normales Leben führen kann und sein Gehirn weitgehend normal funktioniert. Die Mutter und Schwester Rose helfen ihm bei der Rehabilitation. Nachdem Rose nach der Geburt ihres Sohnes Andy Selbstmord begangen hat, müssen Matt, seine Mutter und Andy die Farm alleine weiterführen.
Man erfährt viel über das harte, recht einsame und entbehrungsreiche Leben auf der Schaffarm, die Rückschläge durch Naturereignisse, die naturbelassene Landschaft, Hitze und Dürre, das oft fehlende Wasser, das mühsam hochgepumpt werden muss, damit die Tiere überleben können und über die geringe Bevölkerkungsdichte in dieser Wildnisregion. Ebenso wird über die geologischen Untersuchungen berichtet, um eventuelle Bodenschätze aufspüren zu können.
Ein atmosphärisch wunderbar konstruierter Roman mit Tiefgang, der sehr packend und mit Intensität geschrieben wurde und mit seinen familiären Verstrickungen für Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende sorgt.
Ein ruhiges Buch mit großer emotionaler Wirkung
Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig die Autorin mit traumatischen Ereignissen umgeht. Das zentrale Unglück der Familie wird nicht sensationsheischend ausgeschlachtet, sondern entfaltet seine Wirkung langsam, fast unerbittlich. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, den Figuren ganz nah zu sein, ihren Gedanken, ihren Zweifeln und ihren inneren Kämpfen. Gerade diese Zurückhaltung macht den Roman für mich so intensiv.
Das Cover hat mich sofort angesprochen, weil es schlicht und stimmungsvoll ist. Es wirkt ruhig, fast melancholisch, und passt damit sehr gut zur Atmosphäre der Geschichte. Ohne viel zu erklären, vermittelt es genau das Gefühl von Weite und Nachdenklichkeit, das mich auch beim Lesen begleitet hat.
Die Sprache des Romans ist klar und bildhaft, besonders in den Naturbeschreibungen, die die Einsamkeit und Größe der Landschaft eindrucksvoll widerspiegeln. Das Buch verlangt etwas Geduld, schenkt dafür aber eine tiefe emotionale Erfahrung.
Eine dramatische Familiengeschichte
Die Sprache ist feinfühlig und detailreich, stellenweise fast poetisch und führt den/die LeserIn durch das Leben auf einer Schaffarm im australischen Outback. Besonders gefallen hat mir die emotionale zwischenmenschliche Tiefe des Romans. Durch die präzisen Beschreibungen gelingt Stedmann Landschaft und Lebensumstände sehr lebendig vor Augen zu führen. Dramatische Erlebnisse werden dabei nicht reißerisch, sondern klar und zurückhaltend geschildert, ohne unnötig aufzutragen.
Oft bleiben Umstände nicht restlos geklärt, sondern schwingen nach- als LeserIn kann man sich seinen/ihren eigenen Teil dazu denken mit und Schlussfolgerungen ziehen.
Ganz frei von kleinen Schwächen ist der Roman jedoch nicht. Einige sprachliche Ungenauigkeiten, Vereinzelte Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler haben mich persönlich gestört, was bei einem so hochwertig gestalteten und inhaltlich anspruchsvollen Buch etwas schade ist. Das trübte stellenweise den ansonsten sehr runden Eindruck.
Zudem wurden im Verlauf der Handlung einzelne Erzählfäden angedeutet, die später nicht weiter aufgegriffen oder zu Ende geführt wurden. Diese offenen Ansätze wirkten auf mich teilweise etwas verloren und hätten- zumindest in Teilen mehr Klarheit oder eine stärkere Einbindung in den Gesamtbogen vertragen.
Trotz dieser Punkte ist EIN WEITES LEBEN ein äußerst berührender Roman. Meiner Meinung nach wird er vor allem Leserinnen und Leser ansprechen, die eine ruhige, präzise Erzählweise schätzen und sich eine Kulisse gern bildhaft vorstellen. Ich empfehle das Buch allen, die einen ruhigen literarischen Stil mit viel emotionaler Tiefe lieben.
Eine Familie tut, was sie kann, im Outback Australiens
Diese Geschichte ist ein Erlebnis, unglaublich in dem Empfinden, das sie seinen Lesern schenkt. Man ist so nahe dran, wenn diese Familie mit erhobenem Kopf, jedem neuem Schicksalsschlag zum Trotz, einfach weitermacht, weil es nun mal so funktioniert, das Leben. Man leidet mit, trauert mit und ist so unfassbar angetan von diesen Menschen, wenn sie sich, mit Mut und Würde, nicht unterkriegen lassen. Und drumherum das karge Hinterland Australiens, das sich mit seiner sandigen rauen Natur als Teil des Ganzen zeigt und uns tiefe Einblicke gibt in die Realität dieses Kontinents.
Ein ungeheuer kraftvolles Buch, das seinesgleichen sucht und noch lange nachklingt.
Meredith Downs
Dann folgt ein weiterer tragischer Vorfall, über den an dieser Stelle nichts verraten werden darf. Geheimnisse sind ein wesentlicher Baustein des Buches.
M.L.Stedman schafft es, den Figuren Leben zu verleihen. Man ist als Leser gepackt von dem, was der Familie zustößt und wie es mit ihnen weitergeht.
Der zweite Teil des Romans setzt 1969 ein und mit dem jungen Andy gibt es einen weiteren McBride.
Zeit und Schauplatz prägen den Roman. Der Autorin gelingt es, viel Stimmung und Atmosphäre zu erzeugen.
Nur ein Augenblick im Fluss der Zeit
Auf dieser entlegenen Schaffarm lebt die Familie MacBride, Vater Phil und seine zwei Söhne sind auf dem Weg in die Stadt. Doch ein Augenblick verändert ihr Schicksal und damit das der ganzen Familie. Phil und der ältere Sohn werden bei einem Verkehrsunfall getötet, der jüngere Sohn, Matthew, erleidet eine schwere Kopfverletzung und hat lange mit Beeinträchtigungen zu kämpfen. Mutter Lorna und seine Schwester Rose kümmern sich, Rose zeigt ihm die Farm, um seine Erinnerung anzuregen. Doch als ein Unwetter kommt, suchen beide in einem Schuppen Schutz- und wieder ein Augenblick, dem kein Vergessen gegönnt sein wird.
Rose verlässt die Farm und kehrt mit einem namenlosen Säugling zurück. Aus Scham und Bedrängnis trifft sie eine verzweifelte Entscheidung. Ein furchtbarer Augenblick, der kein Erbarmen kennt.
Als Baby Andy als Waisenkind auf der Farm bei seinem Onkel Matthew und Großmutter Lorna aufwächst, meint Matthew, sich zu erinnern, an Regen, der auf das Dach trommelte und an seine Schwester Rose. Nunmehr von Schuldgefühlen zerrissen, verweigert er sich die Erfüllung seiner Träume und die Liebe.
M.L. Stedman hat eine tragische und tiefgründige Geschichte über das einfache Leben auf der Schaffarm der MacBrides in einem kargen Landstrich geschrieben. Trotz allen Unglücks bemühen sich Matthew und Lorna, die Farm am Leben zu erhalten und Andy alle Liebe zu geben. Doch Andy ist ein aufgewecktes Kind, das sich nicht damit abfinden will, seinen Vater nicht zu kennen. Wieder unternimmt Matthew alles, um das Geheimnis zu bewahren, das ihn schon seit so langer Zeit bedrückt. Der Augenblick, in dem es gelüftet wird, würde das Leben der Familie in den Abgrund stürzen.
Neben dieser von Tragik überschatteten Familiengeschichte beschreibt die Autorin, wie sich die wirtschaftliche Situation der Schaffarm verändert. Da das Land den MacBrides nicht gehört, können Bergbauunternehmen ihre Claims abstecken, Spannungen sind normal. Doch findet Andy so eine Freundin, die seine Leidenschaft für Mineralien teilt, auch wenn sie schon erwachsen ist. Immer wieder scheint sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen Matthew und der Geologin Bonnie anzubahnen, doch im entscheidenden Augenblick ist Matthew nicht bereit. Dieses Bild der Schuld, das die Autorin feinfühlig zeichnet, zeigt den Zwiespalt, in dem sich die Protagonisten des Romans wiederfinden und wodurch das schmerzhafte Bewältigen der Vergangenheit lange nicht gelingen mag.
So zerrinnt die Zeit, nur gebändigt und im Takt gehalten von “Old Wally”, der Uhr, die schon seit Jahrzehnten im Besitz der MacBrides ist, die tröstend die Stunden schlägt, gleichgültig gegenüber den menschlichen Schicksalen und unbeeindruckt von den Augenblicken, die diese Schicksale für immer verändern.
Mein Fazit:
M.L. Stedmann hat mit “Ein weites Leben” einen realitätsnahen, durch seine psychologische Tiefe faszinierenden Roman geschrieben, der in klarer Sprache präzise die Bruchlinien aufzeigt, die zwischen Schuld und unausweichlichem Geschehen liegen.
Was wie ein unentrinnbares Schicksal scheint, wendet die Autorin im letzten Teil ihres Buches in eine mit großem Einfühlungsvermögen beschriebene positive Richtung. So finden die Lesenden in diesem Roman ein überzeugendes Ganzes, das durch seine Vielfalt besticht und ein außergewöhnliches Leseerlebnis bietet.
Familiengeschichte
Der Autorin ist es gelungen ihre Figuren glaubhaft darzustellen Ihre Konflikte sind nachvollziehbar.
Besonders gut hat mir auch das australische Setting gefallen, das so gut beschrieben ist, das man sich mühelos die weite, raue Landschaft und die harte Arbeit mit der Schafzucht vorstellen kann.
Mit diesem Roman ist der Autorin M. L. Stedman ein Buch gelungen, das auf eine großartige Art und Weise von Verlust, Zusammenhalt und der Suche nach einem Platz im Leben erzählt.
Unbedingt lesen, es lohnt sich!
Ein weites Leben
Das neue Buch von M. L. Stedman hat mich nicht gleich von Anfang an gepackt. Im Gegenteil, war der erste Teil etwas mühsam, aber dann hat es mich nicht mehr losgelassen. Die Geschichte ist schon recht tragisch, aber auch ungemein fesselnd und sie hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Dieses Buch hat alles, was es für eine große Geschichte braucht.
Outback
Ein weites Leben
Ein tragischer Unfall verändert das Leben der ganzen Familie. Ein Moment der Unachtsamkeit und von einer Sekunde auf die andere ist das Leben der MacBrides ein anderes.
Sohn Matthew übersteht das Unglück, leidet aber an Gedächtnisverlust und kämpft sich zielstrebig zurück. Leider bleibt es nicht bei dem einen Unglück.
Aber das Leben geht weiter und Old Wally, die alte Standuhr im Haus, schlägt die nächsten Stunden an.
Glück und Leid liegen nah beieinander.
Viel Ungesagtes bleibt bis zum Schluss verborgen.
Ein weites Leben
„Die MacBrides waren allesamt gutaussehende Männer und hatten die seltene Gabe, schicke junge Frauen aus der Stadt für das Leben im Busch zu gewinnen.“
Es ist ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, der das Leben und das Glück der Familie MacBride im Jahr 1958 für alle Zeiten verändert. Bei einem tragischen Unfall kommen sein Vater und sein älterer Bruder ums Leben, nur Matt überlebt schwer verletzt.
Mit diesem tragischen Ereignis lässt M. L. Stedman ihren Roman „Ein weites Leben“ beginnen – es ist eine Familien-Saga, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt und die mich von der ersten Seite an gefesselt hat.
Es ist aber auch alles drin, was eine spannende Story ausmacht:
Eine falsche Entscheidung, die das Leben mehrerer Menschen für immer beeinflussen wird.
Eine quälende Erinnerung an ein Ereignis, das man nie wieder rückgängig machen kann.
Eine große Liebe, die stets unter dem Einfluss einer noch viel größeren Schuld stehen wird.
Ein weiterer tragischer Todesfall – und ein Kind, das seine Mutter niemals kennengelernt hat.
Dass die Geschichte mitten im australischen Outback angesiedelt ist, wo es außer unzähligen Schafen und endloser Weite auch noch einen geheimnisvollen Känguru-Jäger gibt sowie die neugierige Ehefrau eines Postbeamten und einen Polizisten, der keine Ruhe gibt, bis er all die Geheimnisse, die es zu bewahren gilt, aufgedeckt hat – das alles trägt dazu bei, dass ich diesem Roman verdient den Stempel „perfekter Schmöker für ein langes Wochenende“ aufdrücken kann.


