Rezensionen
Rezensionen von peppi
Autor: Jochen Mariss
Sara und Leon - 5 Sterne
In dem Roman "Tage am Fluss" erzählt der Autor Jochen Mariss die Geschichte von Sara Harmsen, die als Fährfrau ein zurückgezogenes Leben am Rande eines Dorfes führt. Mit ihren Tieren lebt sie auf einem abgelegenen Hof. Sie hat sich eine stabile Ruhe aufgebaut, die ins Wanken gerät als Leon mit einer Kopfverletzung auf ihrer Fähre auftaucht und sie ihn bei sich aufnimmt.
Der Roman verbindet Naturbeobachtungen, Alltagsarbeit und emotionale Annäherung .Die Stimmung wird geprägt von Wetter und Landschaft.
Gleichzeitig werden aber auch große Themen aufgegriffen, wie alte Verletzungen, die Angst vor Nähe, die Sorge um die Umwelt und der Konflikt mit dem Dorf, als Sar und Leon sich gegen der Bau einer Brücke stellen.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die Protagonisten Sara und Leon, von denen man nach und nach mehr erfahren hat sind glaubhaft dargestellt.
Leseempfehlung!
Der Roman verbindet Naturbeobachtungen, Alltagsarbeit und emotionale Annäherung .Die Stimmung wird geprägt von Wetter und Landschaft.
Gleichzeitig werden aber auch große Themen aufgegriffen, wie alte Verletzungen, die Angst vor Nähe, die Sorge um die Umwelt und der Konflikt mit dem Dorf, als Sar und Leon sich gegen der Bau einer Brücke stellen.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die Protagonisten Sara und Leon, von denen man nach und nach mehr erfahren hat sind glaubhaft dargestellt.
Leseempfehlung!
von peppi - 2026-06-20 13:44:00
Autor: Elena Fischer
Joseph - 5 Sterne
Im Mittelpunkt von "Wirf einen Schatten" von der Autorin Elena Fischer steht Bauer Joseph. Er lebt allein auf seinem abgelegenen Hof. Er hat sich von der Welt zurückgezogen und steckt tief in Trauer und Schuldgefühlen fest.
Seine Frau und sein Sohn haben ihn verlassen und sind in die Stadt gezogen. Lis , seine Ehefrau, hat das Leben auf dem Hof nicht mehr ausgehalten. Joseph war ein Mensch, der nur noch funktioniert hat. er spricht nicht und zieht sich immer mehr zurück.
Als jemand an seine Tür klopft und seine Hilfe braucht, wird sein festgefahrenes Leben durcheinander gebracht. Er hilft und wird gezwungen sich wieder mit seiner Welt und mit seinen eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen.
Der Roman zeigt, wie schwer es ist aus einer tiefen Dunkelheit herauszufinden. Aber auch, dass es manchmal nur einen unerwarteten Kontakt oder einen kleinen
Moment braucht, um wieder Hoffnung zu spüren.
Meine Leseempfehlung!
Seine Frau und sein Sohn haben ihn verlassen und sind in die Stadt gezogen. Lis , seine Ehefrau, hat das Leben auf dem Hof nicht mehr ausgehalten. Joseph war ein Mensch, der nur noch funktioniert hat. er spricht nicht und zieht sich immer mehr zurück.
Als jemand an seine Tür klopft und seine Hilfe braucht, wird sein festgefahrenes Leben durcheinander gebracht. Er hilft und wird gezwungen sich wieder mit seiner Welt und mit seinen eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen.
Der Roman zeigt, wie schwer es ist aus einer tiefen Dunkelheit herauszufinden. Aber auch, dass es manchmal nur einen unerwarteten Kontakt oder einen kleinen
Moment braucht, um wieder Hoffnung zu spüren.
Meine Leseempfehlung!
von peppi - 2026-06-18 17:47:00
Autor: Caroline Seibt
Spannend bis zur letzten Seite - 5 Sterne
"Weil sie lügt" von Caroline Seibt ist ein intensiver, emotionaler und unheimlich clever aufgebauter Psychothriller, der bis zur aller letzten Seite fesselt.
Der Autorin ist es gelungen, mich immer wieder zu dem Punkt zu bringen, an dem ich dachte-aha das ist es- nur um einige Seiten wieder zu merken-nein, das ist es nicht.
Sie verbindet Familiendrama und Krimispannung zu einem Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Es gibt zwei Perspektiven. Einmal die von Anna, der jüngeren Schwester der spurlos verschwundenen Juli. Die Polizei geht schnell von einem Verbrechen aus und verdächtigt den Vater. An diesem Druck, den Schuldgefühlen und dem Misstrauen zerbricht die Familie. Anna versucht die Familie zusammenzuhalten und vor allem für den jüngeren Bruder da zu sein. Gleichzeitig ist sie wütend und versucht auf eigener Faust zu ermitteln.
Parallel dazu begleitet der Roman die Ermittlerin Katharina, deren Perspektive dem Roman. zusätzliche Tiefe gibt.
Ein starkes Buch, meine Leseempfehlung!
Der Autorin ist es gelungen, mich immer wieder zu dem Punkt zu bringen, an dem ich dachte-aha das ist es- nur um einige Seiten wieder zu merken-nein, das ist es nicht.
Sie verbindet Familiendrama und Krimispannung zu einem Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Es gibt zwei Perspektiven. Einmal die von Anna, der jüngeren Schwester der spurlos verschwundenen Juli. Die Polizei geht schnell von einem Verbrechen aus und verdächtigt den Vater. An diesem Druck, den Schuldgefühlen und dem Misstrauen zerbricht die Familie. Anna versucht die Familie zusammenzuhalten und vor allem für den jüngeren Bruder da zu sein. Gleichzeitig ist sie wütend und versucht auf eigener Faust zu ermitteln.
Parallel dazu begleitet der Roman die Ermittlerin Katharina, deren Perspektive dem Roman. zusätzliche Tiefe gibt.
Ein starkes Buch, meine Leseempfehlung!
von peppi - 2026-06-15 16:15:00
Autor: Ann Packer
Claires letzter Wunsch - 3 Sterne
"Ein unerhörter Wunsch" von Ann Packer ist ein stiller Roman über das Ende eines langen gemeinsamen Lebenswegs.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Claire, die nach vielen Jahren mit einer Krebserkrankung an einen Punkt angekommen ist, an dem sie ihre letzten Entscheidungen bewusst trifft. Damit fordert sie die Menschen in ihrem engen Umfeld heraus. Den Kern des Romans bildet ihr Wunsch, die ihr verbleibende Zeit nicht mit ihrem Ehemann Eliot, sondern mit ihren beiden engsten Freundinnen zu verbringen. Hier fehlt mir, die Begründung ihrer Entscheidungen. Auch waren die Freundinnen Holly und Michelle für mich zu passiv in die Geschichte eingepasst.
Es wird wird zum größten Teil aus der Sicht von Eliot erzählt. Ein Ehemann, der sich lange Jahre aufopferungsvoll um seine Frau gekümmert hat, muss plötzlich loslassen und versteht nicht warum. Ich eigentlich auch nicht. Will Claire nicht, dass er ihr Sterben mit ertragen muss? Schütz Claire ihren Ehemann, indem sie ihn ausschließt?
Diese Fragen beantwortet der Roman nicht, trotzdem eine Leseempfehlung von mir.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Claire, die nach vielen Jahren mit einer Krebserkrankung an einen Punkt angekommen ist, an dem sie ihre letzten Entscheidungen bewusst trifft. Damit fordert sie die Menschen in ihrem engen Umfeld heraus. Den Kern des Romans bildet ihr Wunsch, die ihr verbleibende Zeit nicht mit ihrem Ehemann Eliot, sondern mit ihren beiden engsten Freundinnen zu verbringen. Hier fehlt mir, die Begründung ihrer Entscheidungen. Auch waren die Freundinnen Holly und Michelle für mich zu passiv in die Geschichte eingepasst.
Es wird wird zum größten Teil aus der Sicht von Eliot erzählt. Ein Ehemann, der sich lange Jahre aufopferungsvoll um seine Frau gekümmert hat, muss plötzlich loslassen und versteht nicht warum. Ich eigentlich auch nicht. Will Claire nicht, dass er ihr Sterben mit ertragen muss? Schütz Claire ihren Ehemann, indem sie ihn ausschließt?
Diese Fragen beantwortet der Roman nicht, trotzdem eine Leseempfehlung von mir.
von peppi - 2026-06-13 19:50:00
Autor: Kate Eberle
anders als erwartet - 2 Sterne
Ich wollte fieses Buch unbedingt lesen, weil ich die Ausgangsidee, dass eine Leserin plötzlich in der Handlung eines Buches landet, originell und spannend fand. Auch der versprochene Mix aus Romance und Thriller hat mich angesprochen. Soviel kann ich hier schon sagen- weder als Romance noch als Thriller hat mich dieses Buch wirklich abgeholt. Die Idee ist gut, aber die Ausführung hat mich enttäuscht.
Die Handlung stolpert von einer Idee zur nächsten ohne echten Fokus. Die Komponenten der Romance bleiben oberflächlich und die Thrillerelemente wirken überzogen und gleichzeitig erstaunlich spannungsarm.
Die Figuren bleiben blass, ihre Entscheidungen oft unlogisch. Die Dynamik zwischen Roxie und Grant konnte mich auch nicht überzeugen, weil sie sich für mich zu konstruiert anfühlte.
ich würde sagen, ein Roman, der viel will, aber wenig liefert.
Keine Leseempfehlung von mir!
Die Handlung stolpert von einer Idee zur nächsten ohne echten Fokus. Die Komponenten der Romance bleiben oberflächlich und die Thrillerelemente wirken überzogen und gleichzeitig erstaunlich spannungsarm.
Die Figuren bleiben blass, ihre Entscheidungen oft unlogisch. Die Dynamik zwischen Roxie und Grant konnte mich auch nicht überzeugen, weil sie sich für mich zu konstruiert anfühlte.
ich würde sagen, ein Roman, der viel will, aber wenig liefert.
Keine Leseempfehlung von mir!
von peppi - 2026-06-06 18:38:00
Autor: Katharina E. Volk
Lesen lernen - 5 Sterne
"Eine kleine Katze für Anton" ist ein Buch, das Kindern hilft, erste Wörter zu erkennen und einfache Sätze zu verstehen. Durch Bildsymbole lernen sie spielerisch mitzuverfolgen was gelesen wird. Am Ende des Buches sind noch einmal alle Bilder und ihre Bedeutung aufgelistet.
Das Buch erzählt von Anton, der in eine neue Stadt zieht. Anfangs fühlt er sich unsicher, doch eine kleine Katze hilft ihm, sich wohlzufühlen.
Besonders hübsch sind die Illustrationen. Sie sind warm und freundlich und zeigen sehr gut, wie sich Anton fühlt. Man sieht seine Neugier, seine Unsicherheit und die Freude über diese niedliche kleine Katze, die ihm hilft sich einzuleben.
Eine wunderschöne Geschichte über Mut, Ankommen und Freundschaft.
Das Buch ist im typischen Leserabe-Format gestaltet. Es ist handlich, stabil und mit vielen farbigen Bildern.
Gern empfehle ich dieses tolle Kinderbuch!
Das Buch erzählt von Anton, der in eine neue Stadt zieht. Anfangs fühlt er sich unsicher, doch eine kleine Katze hilft ihm, sich wohlzufühlen.
Besonders hübsch sind die Illustrationen. Sie sind warm und freundlich und zeigen sehr gut, wie sich Anton fühlt. Man sieht seine Neugier, seine Unsicherheit und die Freude über diese niedliche kleine Katze, die ihm hilft sich einzuleben.
Eine wunderschöne Geschichte über Mut, Ankommen und Freundschaft.
Das Buch ist im typischen Leserabe-Format gestaltet. Es ist handlich, stabil und mit vielen farbigen Bildern.
Gern empfehle ich dieses tolle Kinderbuch!
von peppi - 2026-05-29 15:55:00
Autor: Brian Sewell
Treue Begleiter - 5 Sterne
Ich habe dieses Buch von Brain Sewell gelesen, weil auch mich ein Hund einige Jahre durch das Leben begleitet hat Unsere Bindung war eng, er war ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen.
Diese enge Beziehung habe ich auch bei Sewell und seinen Hunden wieder gefunden.
Wer ein Buch mit Tiergeschichten erwartet, irrt sich. Der Autor hat vielmehr ein autobiografisches Erinnerungsbuch geschrieben, in dem Hunde zu emotionalen Fixpunkten eines sehr bewegten Lebens werden.
Brain Sewells Beobachtungen über das Wesen seiner recht unterschiedlichen Hunde sind präzise, liebevoll und ehrlich. Jedes seiner Tiere beschreibt er als eigenständige Persönlichkeit mit all seinen Macken und Besonderheiten.
Berührend fand ich, dass viele Tiere aus schwierigen Umständen stammen und wie sehr ihr Herrchen um ihr Vertrauen gekämpft hat.
Die Illustrationen im Buch passen perfekt zum Text und gefallen mir gut.
Meine Leseempfehlung!
Diese enge Beziehung habe ich auch bei Sewell und seinen Hunden wieder gefunden.
Wer ein Buch mit Tiergeschichten erwartet, irrt sich. Der Autor hat vielmehr ein autobiografisches Erinnerungsbuch geschrieben, in dem Hunde zu emotionalen Fixpunkten eines sehr bewegten Lebens werden.
Brain Sewells Beobachtungen über das Wesen seiner recht unterschiedlichen Hunde sind präzise, liebevoll und ehrlich. Jedes seiner Tiere beschreibt er als eigenständige Persönlichkeit mit all seinen Macken und Besonderheiten.
Berührend fand ich, dass viele Tiere aus schwierigen Umständen stammen und wie sehr ihr Herrchen um ihr Vertrauen gekämpft hat.
Die Illustrationen im Buch passen perfekt zum Text und gefallen mir gut.
Meine Leseempfehlung!
von peppi - 2026-05-14 19:50:00
Autor: Penelope Farmer
Geschichte vom Erwachsenwerden - 5 Sterne
"Sie flogen einen Sommer lang" erzählt eine leise, poetische Geschichte über zwei Schwestern, deren Traum vom Fliegen plötzlich Wirklichkeit wird.
Der geheimnisvolle Junge, der Charlotte, Emma und ihren Schulfreunden das Fliegen beibringt, schafft eine magische Atmosphäre, die sich durch den ganzen Sommer zieht. Fantasie und Realität vermischen sich.
Nur die Kinde und ihre Lehrerin können den Jungen sehen. Keiner der anderen Erwachsenen sieht ihn. Vielleicht weil Kinder noch offen sind für Magie.
Das Ende des Sommers ist als Symbol gemeint. Ein Abschnitt geht zu Ende, die Kinder müssen etwas loslassen
Fliegen , Freiheit, Abenteuer steht für die unbeschwerte Kindheit. Dass es nicht so bleibt ist Teil des Erwachsenwerdens.
Besonders gut haben mir auch die Illustrationen gefallen, sie sind stimmungsvoll und passen sehr gut zum Text.
Eine ruhige, fantasievolle Geschichte, die Kinder und auch Erwachsene lesen können.
Meine Buchempfehlung!
Der geheimnisvolle Junge, der Charlotte, Emma und ihren Schulfreunden das Fliegen beibringt, schafft eine magische Atmosphäre, die sich durch den ganzen Sommer zieht. Fantasie und Realität vermischen sich.
Nur die Kinde und ihre Lehrerin können den Jungen sehen. Keiner der anderen Erwachsenen sieht ihn. Vielleicht weil Kinder noch offen sind für Magie.
Das Ende des Sommers ist als Symbol gemeint. Ein Abschnitt geht zu Ende, die Kinder müssen etwas loslassen
Fliegen , Freiheit, Abenteuer steht für die unbeschwerte Kindheit. Dass es nicht so bleibt ist Teil des Erwachsenwerdens.
Besonders gut haben mir auch die Illustrationen gefallen, sie sind stimmungsvoll und passen sehr gut zum Text.
Eine ruhige, fantasievolle Geschichte, die Kinder und auch Erwachsene lesen können.
Meine Buchempfehlung!
von peppi - 2026-05-13 16:53:00
Autor: Debra Curtis
Lily - 3 Sterne
Die Autorin Debra Curtis erzählt in ihrem Roman , der sich über fünf Jahrzehnte erstreckt, wie Entscheidungen, Schuld und Sehnsucht ein Leben prägen.
Im Mittelpunkt steht Lily, deren Jugend an der Ostküste von Freiheit, Strandtagen und der ersten Liebe geprägt ist. Eine Partynacht zerstört nicht nur die Liebe von Lily und dem Jungen, der im Buch nie namentlich genannt wird, sondern verändert auch das Leben von mehreren Menschen.
Wir begleiten Lily durch die Jahre. In ihrer zweiten Liebe mit dem älteren Marshall findet sie Stabilität. Aber ihre Jugendliebe lässt sie nie ganz los.
Neben Lily, sind im Buch ihre Mutter, die Schwester und auch der Vater interessante Persönlichkeiten, die gut beschrieben sind.
Beim Lesen hat mich gestört, dass Themen aus Politik, Mathematik und Biologie im Roman einen deutlichen Raum einnehmen. Diese sehr ausführlichen Passagen bremsen für mich den erzählerischen Fluss.
Trotzdem ein lesenswertes Buch
Im Mittelpunkt steht Lily, deren Jugend an der Ostküste von Freiheit, Strandtagen und der ersten Liebe geprägt ist. Eine Partynacht zerstört nicht nur die Liebe von Lily und dem Jungen, der im Buch nie namentlich genannt wird, sondern verändert auch das Leben von mehreren Menschen.
Wir begleiten Lily durch die Jahre. In ihrer zweiten Liebe mit dem älteren Marshall findet sie Stabilität. Aber ihre Jugendliebe lässt sie nie ganz los.
Neben Lily, sind im Buch ihre Mutter, die Schwester und auch der Vater interessante Persönlichkeiten, die gut beschrieben sind.
Beim Lesen hat mich gestört, dass Themen aus Politik, Mathematik und Biologie im Roman einen deutlichen Raum einnehmen. Diese sehr ausführlichen Passagen bremsen für mich den erzählerischen Fluss.
Trotzdem ein lesenswertes Buch
von peppi - 2026-05-02 14:47:00
Autor: Lena Kupke
Rückzug als Neustart - 4 Sterne
Lena Kupkes Debütroman erzählt die Geschichte von Hanna, die nach einem Zusammenbruch gezwungen ist ihr Leben anzuhalten und als erwachsene Frau ins Elternhaus zurückkehrt. Hier hat sie nicht nur mit ihrer eigenen Erschöpfung zu kämpfen, sondern auch mit alten Mustern und familiären Spannungen.
Hanna ist keine Heldin, die sich spektakulär ins Leben zurück kämpft. Sie wirkt glaubhaft.
Der Roman zeigt auch wie schwer es ist als erwachsene Tochter ins Elternhaus zurückzukehren, indem Rollenbilder und Gesprächsverhalten seit Jahrzehnten feststehen. Gut gefällt mir hier, dass die Eltern mit eigenen Grenzen und Ängsten gezeigt werden.
Die Autorin vermeidet melodramatische Selbstgespräche. Sie zeigt Erschöpfung und und Überforderung in alltäglichen Details. Ihr Schreibstil ist klar und sehr beobachtend.
Lest das Buch, es lohnt sich !
Hanna ist keine Heldin, die sich spektakulär ins Leben zurück kämpft. Sie wirkt glaubhaft.
Der Roman zeigt auch wie schwer es ist als erwachsene Tochter ins Elternhaus zurückzukehren, indem Rollenbilder und Gesprächsverhalten seit Jahrzehnten feststehen. Gut gefällt mir hier, dass die Eltern mit eigenen Grenzen und Ängsten gezeigt werden.
Die Autorin vermeidet melodramatische Selbstgespräche. Sie zeigt Erschöpfung und und Überforderung in alltäglichen Details. Ihr Schreibstil ist klar und sehr beobachtend.
Lest das Buch, es lohnt sich !
von peppi - 2026-04-14 15:16:00











