Rezensionen
Rezensionen von Krani
Autor: René Goscinny; Albert Uderzo; Philippe Fenech; Suaëna Airault; Sébastien Viaud; Philippe Clerc; Olivier Serrano; Yves Coulon
Toll! - 5 Sterne
Im Universum von Asterix und Obelix ist eine Menge los. In Lutetia, das von den Römern besetzt ist, lebt eine Gruppe von Tieren, die hier für Gerechtigkeit sorgt. Es ist die Bande von Idefix. Die Charaktere sind sehr schräg und komisch, und auch der Wortwitz macht großen Spaß. Die Zeichnungen sehen genauso aus wie die „Originale“. Auch hier gibt es viele Details, die ein wiederholtes Anschauen der Bilder und ein Nachlesen lohnen. Die Texte sind witzig und anspielungsreich. Zentrale Themen sind Freundschaft und Gerechtigkeit. Und der Widerstand gegen die Römer!
Dies ist bereits der neunte Band der Idefix-Reihe. Das Buch ist nur etwa halb so groß wie die bekannten Asterix-Comics, und es enthält drei Geschichten, die unabhängig von einander sind. Besonders gefiel mir die Geschichte um einen Straßenmaler. Wie er tauchen einige Figuren aus den Asterix-Bänden hier auf.
Idefix hat alles, was die Asterix-Bände auch haben. Für Fans und jene, die es bald sein werden.
Dies ist bereits der neunte Band der Idefix-Reihe. Das Buch ist nur etwa halb so groß wie die bekannten Asterix-Comics, und es enthält drei Geschichten, die unabhängig von einander sind. Besonders gefiel mir die Geschichte um einen Straßenmaler. Wie er tauchen einige Figuren aus den Asterix-Bänden hier auf.
Idefix hat alles, was die Asterix-Bände auch haben. Für Fans und jene, die es bald sein werden.
von Krani - 2026-06-22 15:50:00
Autor: Moa Herngren
Tragisch - 4 Sterne
Ulrika, Andrea und Rasmus sind Geschwister. Sie alle sind erwachsen. Die Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit sind sehr unterschiedlich. Jedes der drei Kinder berichtet aus seiner Sicht von den prägendsten Momenten.
So wird das Empfinden jedes einzelnen Geschwisterkinds sehr begreiflich. Gemeinheiten und Missverständnisse zwischen den Geschwistern werden plausibel und scheinen beinahe zwingend. Tragischerweise liegen all die guten Momente, die es zwischen ihnen gab, schon Jahrzehnte zurück.
Schwer erträglich fand ich Andrea, die Mittlere, die im Buch den größten Raum einnimmt. Sie scheint sehr engagiert für das, was sie unter Familie versteht. Sie reißt alles an sich und macht sich damit selber den größten Stress. Aber es fehlen ihr wesentliche Informationen über ihre Kindheit, die die ältere Schwester besitzt. Der später Geborene hat wiederum eine ganz andere Sicht.
Mir kam das alles sehr realistisch vor. Die Hauptpersonen sind glaubhaft, selbst Andrea. Zum Ende hin entsteht eine Zuspitzung, die weh tut.
Für ein besseres Verständnis der kompletten Geschichte fehlte mir die Sicht der Mutter.
So wird das Empfinden jedes einzelnen Geschwisterkinds sehr begreiflich. Gemeinheiten und Missverständnisse zwischen den Geschwistern werden plausibel und scheinen beinahe zwingend. Tragischerweise liegen all die guten Momente, die es zwischen ihnen gab, schon Jahrzehnte zurück.
Schwer erträglich fand ich Andrea, die Mittlere, die im Buch den größten Raum einnimmt. Sie scheint sehr engagiert für das, was sie unter Familie versteht. Sie reißt alles an sich und macht sich damit selber den größten Stress. Aber es fehlen ihr wesentliche Informationen über ihre Kindheit, die die ältere Schwester besitzt. Der später Geborene hat wiederum eine ganz andere Sicht.
Mir kam das alles sehr realistisch vor. Die Hauptpersonen sind glaubhaft, selbst Andrea. Zum Ende hin entsteht eine Zuspitzung, die weh tut.
Für ein besseres Verständnis der kompletten Geschichte fehlte mir die Sicht der Mutter.
von Krani - 2026-06-18 13:48:00
Autor: Valérie Perrin
Großartig - 4 Sterne
Agnes erhält die Nachricht, ihre Tante Colette sei gestorben. Doch diese wurde schon vor drei Jahren beerdigt. Was ist da passiert?
Ein vielversprechender Anfang. Ich hatte einen Spannungsroman erwartet, aber das ist es nicht.
Die Lebensgeschichte der Tante Collette wird zum großen Teil erzählt von ihrer Nichte Agnes, aber in Teilen auch von ihr selbst. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Perspektivwechsel, durch die wir einen Einblick in das Innenleben der jeweils Beteiligten erhalten. Es entsteht ein Familienpanorama, das verschiedenen Handlungssträngen folgt und auf unterschiedlichen Zeiteben spielt. Da muss man sich schon etwas anstrengen, um immer genau zu verstehen, worum und um wen es gerade geht, und was die Person vorher schon erlebt hat. Eine Liste der Figuren wäre hilfreich gewesen.
Der Stil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sehr genau schildert sie Emotionen und Zwischentöne. Es geht um Liebe und Freundschaft, um Schuld, Gewalt und Missbrauch, und darum, einander zu helfen.
Valerie Perrin ist eine moderne französische Autorin, die bewegend und spannend erzählt. Wer komplexe Familiengeschichten mag, ist hier gut aufgehoben.
Ein vielversprechender Anfang. Ich hatte einen Spannungsroman erwartet, aber das ist es nicht.
Die Lebensgeschichte der Tante Collette wird zum großen Teil erzählt von ihrer Nichte Agnes, aber in Teilen auch von ihr selbst. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Perspektivwechsel, durch die wir einen Einblick in das Innenleben der jeweils Beteiligten erhalten. Es entsteht ein Familienpanorama, das verschiedenen Handlungssträngen folgt und auf unterschiedlichen Zeiteben spielt. Da muss man sich schon etwas anstrengen, um immer genau zu verstehen, worum und um wen es gerade geht, und was die Person vorher schon erlebt hat. Eine Liste der Figuren wäre hilfreich gewesen.
Der Stil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sehr genau schildert sie Emotionen und Zwischentöne. Es geht um Liebe und Freundschaft, um Schuld, Gewalt und Missbrauch, und darum, einander zu helfen.
Valerie Perrin ist eine moderne französische Autorin, die bewegend und spannend erzählt. Wer komplexe Familiengeschichten mag, ist hier gut aufgehoben.
von Krani - 2026-06-08 18:17:00
Autor: Florian Illies
Goldrubinglas - 4 Sterne
1685: Johannes Kunkel ist Alchimist und bekommt vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg eine Insel in der Havel geschenkt, um dort Glas zu fertigen. Er erschafft Großartiges.
Die Sprache von Florian Illies ist etwas Besonderes. Der Autor berichtet poetisch und mit einem feinen Humor, aber auch mit einer gewissen Distanz. Wörtliche Rede benutzt er nur selten. Das wirkt eher betrachtend als spannend. So sehr ich die Sprache genoss, ich konnte mich nicht so richtig verlieren in der Geschichte.
Die Details der Glasherstellung sind sehr anschaulich. Es ist ein Handwerk und zugleich eine Kunst, und das an der Grenze zwischen Alchemie und Naturwissenschaft.
Ein interessanter Einblick in die deutsche Geschichte. Kein Roman.
Die Sprache von Florian Illies ist etwas Besonderes. Der Autor berichtet poetisch und mit einem feinen Humor, aber auch mit einer gewissen Distanz. Wörtliche Rede benutzt er nur selten. Das wirkt eher betrachtend als spannend. So sehr ich die Sprache genoss, ich konnte mich nicht so richtig verlieren in der Geschichte.
Die Details der Glasherstellung sind sehr anschaulich. Es ist ein Handwerk und zugleich eine Kunst, und das an der Grenze zwischen Alchemie und Naturwissenschaft.
Ein interessanter Einblick in die deutsche Geschichte. Kein Roman.
von Krani - 2026-05-27 12:18:00
Autor: Gudrun Lochte
Oberflächlich - 3 Sterne
Caro hat einen Ehemann und zwei Söhne. Sie macht einen Sprachurlaub in Südfrankreich. Ihre Ehe kriselt, die Kinder sind erwachsen.
Was vom Setting und auch vom Cover her wie eine Neuauflage von „Bonjour Agneta“ wirkt, ist recht oberflächlich geraten. Die Personen sind eindimensional, auch die Hauptperson Caro bietet keine Überraschungen und wenig Tiefe. Die Geschichte ist vorhersehbar und die Sprache voller Klischees. Die Schilderungen der Kleinstadt, in der Caro ihren Sprachkurs absolviert, könnte auch aus der Werbebroschüre eines Reiseveranstalters stammen. Als Roman ist das etwas langweilig.
Das Buch selbst ist schön gemacht. Der feste Einband ist etwas breiter als normal, und er trägt selber noch ein Titelbild, ähnlich dem auf dem Umschlag. Außerdem gibt es ein Lesebändchen und eine Fotografie im Buch, dazu eine Karte und ein Lesezeichen.
Sehr leichte Unterhaltung.
Was vom Setting und auch vom Cover her wie eine Neuauflage von „Bonjour Agneta“ wirkt, ist recht oberflächlich geraten. Die Personen sind eindimensional, auch die Hauptperson Caro bietet keine Überraschungen und wenig Tiefe. Die Geschichte ist vorhersehbar und die Sprache voller Klischees. Die Schilderungen der Kleinstadt, in der Caro ihren Sprachkurs absolviert, könnte auch aus der Werbebroschüre eines Reiseveranstalters stammen. Als Roman ist das etwas langweilig.
Das Buch selbst ist schön gemacht. Der feste Einband ist etwas breiter als normal, und er trägt selber noch ein Titelbild, ähnlich dem auf dem Umschlag. Außerdem gibt es ein Lesebändchen und eine Fotografie im Buch, dazu eine Karte und ein Lesezeichen.
Sehr leichte Unterhaltung.
von Krani - 2026-05-24 13:08:00
Autor: Rhiannon Lucy Cosslett
Weiblich - 3 Sterne
Sophie ist Künstlerin, sie malt. Auf einer griechischen Insel feiert sie gemeinsam mit ihen Studienfreundinnen Alessia und Iris den Junggesellinnenabschied von Helena. Sophie hadert mit dem Kinderwunsch ihres langjährigen Freundes. Sie versucht, im eigenen Leben anzukommen und sich künstlerisch zu verwirklichen.
Sophie wirkt mit ihrer Verletzlichkeit und ihrer Suche sehr authentisch und glaubhaft. Sie ist eine interessante Protagonistin, der man gerne folgt. Ihre reichen Freundinnen und auch die Männer bleiben dagegen etwas blass. Arbeiten bekannter Künstlerinnen werden geschildert, die Sophie auf ihrem Weg beeinflusst haben und noch beeinflussen werden. Hier gibt es auch Zeitsprünge, aber die verwirren nur wenig. Im Zentrum stehen weibliche Lebensentwürfe zwischen Mutterschaft, gesellschaftlichen Erwartungen und künstlerischem Ausdruck.
Eine Sommergeschichte voller Tiefe und Ehrlichkeit, für Künstlerinnen und Frauen, die das sein könnten.
Sophie wirkt mit ihrer Verletzlichkeit und ihrer Suche sehr authentisch und glaubhaft. Sie ist eine interessante Protagonistin, der man gerne folgt. Ihre reichen Freundinnen und auch die Männer bleiben dagegen etwas blass. Arbeiten bekannter Künstlerinnen werden geschildert, die Sophie auf ihrem Weg beeinflusst haben und noch beeinflussen werden. Hier gibt es auch Zeitsprünge, aber die verwirren nur wenig. Im Zentrum stehen weibliche Lebensentwürfe zwischen Mutterschaft, gesellschaftlichen Erwartungen und künstlerischem Ausdruck.
Eine Sommergeschichte voller Tiefe und Ehrlichkeit, für Künstlerinnen und Frauen, die das sein könnten.
von Krani - 2026-05-07 13:54:00
Autor: Francesco Vidotto
Schön und grausam - 4 Sterne
Briefe an die Berge kann die Post nicht zustellen. In einem entlegenen Dorf in den italienischen Alpen taucht ein ganzes Paket solcher Briefe auf. Es ist die Grundlage dieses Buches.
Die Idee, sich an einen der Berggipfel zu wenden, wenn man etwas Bewegendes zu erzählen hat, ist berührend. Täglich schauen die Dorfbewohner dort hinauf. Es sind einfache Menschen, die ein hartes Leben haben. In den Briefen schildern sie den Bergen amüsante, seltsame und schöne Episoden, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen. Doch es ist kein Idyll, denn es fehl nicht an Grausamkeit und überraschenden, unschönen Wendungen.
Die Darstellung als eine Art Briefroman ist etwas anspruchsvoll: Man muss sehr darauf achten, wer jetzt gerade erzählt und in welcher Zeit man sich befindet, um alles richtig zu verstehen. Das Ganze ist poetisch erzählt, schön zu lesen und voller Weisheit. Empfehlung!
Die Idee, sich an einen der Berggipfel zu wenden, wenn man etwas Bewegendes zu erzählen hat, ist berührend. Täglich schauen die Dorfbewohner dort hinauf. Es sind einfache Menschen, die ein hartes Leben haben. In den Briefen schildern sie den Bergen amüsante, seltsame und schöne Episoden, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen. Doch es ist kein Idyll, denn es fehl nicht an Grausamkeit und überraschenden, unschönen Wendungen.
Die Darstellung als eine Art Briefroman ist etwas anspruchsvoll: Man muss sehr darauf achten, wer jetzt gerade erzählt und in welcher Zeit man sich befindet, um alles richtig zu verstehen. Das Ganze ist poetisch erzählt, schön zu lesen und voller Weisheit. Empfehlung!
von Krani - 2026-04-15 17:00:00
Autor: Christian Huber
Sehr fesselnd - 5 Sterne
Alina will eine Fernsehreportage über einen Obdachlosen drehen und trifft auf Bohm. Zuerst scheint es, als werde da jemand fürs Fernsehen verheizt, weil die Journalistin das für ihre Karriere braucht. Kritik an der Medienwelt scheint auf. Aber das ist es nicht.
Es geht um Menschen, und wir kommen ihnen sehr nahe. Die sehr unterschiedlichen Lebenswelten der Protagonisten werden kapitelweise abwechselnd dargestellt. So erhalten wir einen authentischen Einblick. Es entfalten sich zwei interessante und verwundete Persönlichkeiten, die beide ihre Entwicklungen durchmachen. Besonders die von Bohm hat mich sehr berührt.
Der Stil ist lebendig und leicht zu lesen. Das war sehr fesselnd! Eine eigentlich einfache Geschichte, toll erzählt.
Es geht um Menschen, und wir kommen ihnen sehr nahe. Die sehr unterschiedlichen Lebenswelten der Protagonisten werden kapitelweise abwechselnd dargestellt. So erhalten wir einen authentischen Einblick. Es entfalten sich zwei interessante und verwundete Persönlichkeiten, die beide ihre Entwicklungen durchmachen. Besonders die von Bohm hat mich sehr berührt.
Der Stil ist lebendig und leicht zu lesen. Das war sehr fesselnd! Eine eigentlich einfache Geschichte, toll erzählt.
von Krani - 2026-04-15 11:29:00
Autor: Michael Pedersen
Schön! - 5 Sterne
Ein angehender Selbstmörder lässt sich von einem vorbeifliegenden Baßtölpel überzeugen, vorher noch etwas zu erledigen. So reist er nach Muckle Flugga, eine unbewohnte Shetlandinsel, auf der Ouse und sein gewalttätiger Vater sich um den Leuchtturm kümmern. Der Autor ist erfolgreicher Poetry Slammer und Lyriker in Schottland.
Die Hauptpersonen haben mich fasziniert und überrascht. Immer wieder wechseln die Perspektiven, manchmal mehrmals im gleichen Absatz. Das ist immer eindeutig, und es bringt die Menschen dem Leser sehr nahe. Auf Anführungsstriche, die wörtliche Rede anzeigen, wird kompett verzichtet. Alles Gesagte ist kursiv gedruckt. Das verstärkt den Eindruck, es gehe hier mehr darum, wie die Menschen sind als darum, was sie darüber sagen.
Die Sprache ist besonders. Beispiel: „Lichtexplosionen aufgeplatzter Kirschen, die am Lätzchen des Himmels herabrinnen, während sich die Dunkelheit hereinwindet und Sternenlicht alles mit Juwelen besetzt“. Der Ausdruck „Sonnenuntergang“, so heißt es, sei doch viel zu mechanisch und klinisch!
Die Geschichte entwickelt sich eher langsam. Weil viel gestaunt wird und die Sprache so ungewöhnlich ist, erfordert dieses Buch viel Aufmerksamkeit. Dennoch ein Highlight!
Die Hauptpersonen haben mich fasziniert und überrascht. Immer wieder wechseln die Perspektiven, manchmal mehrmals im gleichen Absatz. Das ist immer eindeutig, und es bringt die Menschen dem Leser sehr nahe. Auf Anführungsstriche, die wörtliche Rede anzeigen, wird kompett verzichtet. Alles Gesagte ist kursiv gedruckt. Das verstärkt den Eindruck, es gehe hier mehr darum, wie die Menschen sind als darum, was sie darüber sagen.
Die Sprache ist besonders. Beispiel: „Lichtexplosionen aufgeplatzter Kirschen, die am Lätzchen des Himmels herabrinnen, während sich die Dunkelheit hereinwindet und Sternenlicht alles mit Juwelen besetzt“. Der Ausdruck „Sonnenuntergang“, so heißt es, sei doch viel zu mechanisch und klinisch!
Die Geschichte entwickelt sich eher langsam. Weil viel gestaunt wird und die Sprache so ungewöhnlich ist, erfordert dieses Buch viel Aufmerksamkeit. Dennoch ein Highlight!
von Krani - 2026-04-12 13:46:00
Autor: Wendy Bjazevich
Bunt - 5 Sterne
Das Thema ist faszinierend: Könnte es Leben wie unseres auf einem anderen Planeten geben? Das Buch richtet sich an Kinder ab zehn Jahren.
Die Techniken, mit denen die Wissenschaft heute nach Exoplaneten sucht, sind recht anspruchsvoll. Doch wer sich für das Thema interessiert und schon weiß, was ein Planet überhaupt ist, kann hier eine Menge erfahren. Es gibt kurze Texte und prächtige Abbildungen, die vieles gut erklären. Zu Beispiel, dass flüssiges Wasser von großer Bedeutung ist, und dass das keineswegs überall vorkommt. Die heute bekannten Exoplaneten werden klassifiziert und in Illustrationen anschaulich gezeigt, jeweils im Vergleich mit der Erde.
Die bunten Farben und großflächigen Bilder verlocken dazu, immer wieder in die Texte hinein zu lesen. Das ist hilfreich, wenn man nicht auf Anhieb alles versteht. Zentrale Themen wie Statistik und Spektroskopie werden beleuchtet, aber nicht allzusehr vertieft. Ein schöner, kindgerechter Einblick in ein spannendes, hochmodernes Fachgebiet!
Mir fehlte der Gedanke, dass Leben auch ganz anders aufgebaut sein könnte als das unsere.
Die Techniken, mit denen die Wissenschaft heute nach Exoplaneten sucht, sind recht anspruchsvoll. Doch wer sich für das Thema interessiert und schon weiß, was ein Planet überhaupt ist, kann hier eine Menge erfahren. Es gibt kurze Texte und prächtige Abbildungen, die vieles gut erklären. Zu Beispiel, dass flüssiges Wasser von großer Bedeutung ist, und dass das keineswegs überall vorkommt. Die heute bekannten Exoplaneten werden klassifiziert und in Illustrationen anschaulich gezeigt, jeweils im Vergleich mit der Erde.
Die bunten Farben und großflächigen Bilder verlocken dazu, immer wieder in die Texte hinein zu lesen. Das ist hilfreich, wenn man nicht auf Anhieb alles versteht. Zentrale Themen wie Statistik und Spektroskopie werden beleuchtet, aber nicht allzusehr vertieft. Ein schöner, kindgerechter Einblick in ein spannendes, hochmodernes Fachgebiet!
Mir fehlte der Gedanke, dass Leben auch ganz anders aufgebaut sein könnte als das unsere.
von Krani - 2026-04-07 19:05:00











