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Rezensionen

Rezensionen von Katrin

Autor: Amie Kaufman

Reise zum Mars - 4 Sterne

Das Cover sieht genauso aus, wie ich mir den roten Planeten und Raumfahrerinnen als Kinder immer ausgemalt hatte. Mir gefällt es daher sehr gut.

Story:
Hunter reist, ohne es Irgendjemanden gesagt zu haben zum Mars. Sein Ziel die GravesUP Industries.
Zwischenstopp auf Pax, einer UN-Orbitstation.
Als er gerade registriert werden sollte, erfährt er, dass der Weitertransport aufgrund Sandstürme sich verzögern wird.
Plötzlich Panik. Der Evakuierungston erklingt und der Alarm wird immer wieder abgespielt. Jeder soll die Station verlassen, da sie kontaminiert wurde und entlüftet werden muss.
Er läuft zu den Rovern, doch einen Platz findet er nicht sofort. Immer wieder die Durchsage zu evakuieren. Selbst in den Rover für Besucher kommt er nicht, da die Registrierung nicht abgeschlossen wurde. Alle verlassen die Station.
Er hat Lebensangst und ruft immer wieder um Hilfe durch sein Headset.
Cleo ist illegale Einwanderin auf der Pax und in einen Raumanzug gequetscht versteckt. Sie hört ihn und eilt ihm nachdem sie seinen Namen hörte zu Hilfe. Auf der Suche nach weiterem Personal gelangen sie zur Brücke. Hunter kennt das Programm und sucht nach einem Weg die Entlüftung abzubrechen, doch dabei stellt er fest, die Evakuierung ist zwar gestartet, doch mehr passiert nicht.
Plötzlich öffnet sich eine Schleuse. Das Personal kehrt zurück, oder?

Fazit:
Der Schreibstil ist echt toll. Man ist ohne große Einleitung sofort im Geschehen und es geht direkt los mit Spannung. Viele Dialoge und Kapitel im Wechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten gefallen mir sehr gut. Ich hatte beim lesen aber irgendwie das Gefühl die Geschichte in eine ähnlichen Art bereits gesehen oder gelesen zu haben. Nichts destotrotz hat mir das Buch sehr gefallen und ich empfehle es weiter.
von Katrin - 2026-06-20 13:11:00
Autor: Steffi Kuhlmann

Eine Wahrheit für eine andere - 5 Sterne

Das Cover finde ich total toll gewählt, es ist verspielt durch die Farben aber nicht aufdringlich und zeigt die beiden Hauptprotagonisten, welche im Verlauf der Geschichte immer mehr Details bekommen.

Story:
Als sich Dalia an einem Abend denkt, dass der Tag kaum noch schlechter werden kann, da sie ihren Job verloren hatte, kam der Anruf ihrer Mutter. Ihr Zwillingsbruder liegt nach einem schweren Motorradunfall im Krankenhaus. Ohne einen Gedanken zu verschwenden, sagt Dalia nur: Ich komme so schnell ich kann. Bei der Fahrt nach Heidelberg, in ihre Heimatstadt in der damals alles begann, dachte sie viel an früher zurück, an die Zeit mit Alexander und ihr.

Timecut. 2020. Etwa 6 Jahre vor dem Unfall. Dalia und Alexander lernen sich auf dem Schulflur kennen. Es scheint ihm nicht sehr gut zu gehen. Dalia macht sich Sorgen und versucht immer wieder mit ihm ins Gespräch zu kommen. Beide nähern sich an und verlieben sich ineinander.
Wie aus heiterem Himmel trennt er sich 2023 von ihr und sie verlässt daraufhin Heidelberg.

Dalia findet sich am Krankenbett ihres Bruders wieder. Er liegt im Koma. Ihre Aufenthaltsdauer rückt nun ins ungewisse. Sie hat nicht die Kraft ihren Eltern vom erneuten Jobverlust zu erzählen und sucht daher hinter ihren Rücken einen neuen.

Alexander ist Student, er jobbt und kümmert sich aufrichtig um seine labile Mutter. Auch sein Leben läuft nur bedingt rund.

Wie sollte es auch anders sein, treffen sich die beiden bereits nach kurzer Zeit wieder. Weder sie noch ihre gebrochenen Herzen scheinen sich von einander losgelöst zu haben und ab da laufen sie sich immer wieder über den Weg.


Fazit:
Selten habe ich ein Buch, dass mich wirklich ab dem ersten Kapitel "hat". Ich finde die Timecuts super. Der Schreibstil so kurzweilig, dabei aber so detailliert. Ich konnte mich mit Dalia sofort identifizieren. Auch die Geschichte von Alexander, seine Ansichten der Sachen und sein Leben sind sehr gut und nachvollziehbar erzählt. Als beide "Eine Wahrheit für eine andere" spielten, empfand ich die Entwicklung der Geschichte extrem toll. So wie es der Buchtitel verspricht, zählt man die Tage, entweder bis zur Abreise oder bis sie wieder zueinander finden? Von mir eine klare Leseempfehlung!
von Katrin - 2026-06-08 13:55:00
Autor: Mia Andersen

Sommerträume auf Rosenholm - 5 Sterne

Ich habe das Buch im Hardcover und finde den Farbschnitt echt toll. Die Seiten sind etwas dicker, was ich als sehr hochwertig, manchmal aber etwas unangenehm zum umblättern empfinde.
Ein wunderschön, modern gestaltetes Cover trifft hier auf eine tolle Geschichte.

Zusammenfassung:
Lene liebt den Sommer. Sie, ihre Zwillingsschwester und ihre Freundin Amba fiebern schon den Sommerferien entgegen. In der Pension der Eltern helfen die Zwillingsmädchen besonders gerne aus, aber auch die Zeit am Strand und der Eisdiele dürfen nicht zu kurz kommen.
Sie lernen auch Frida kennen, die eigentlich nur zu Gast in der Pension war. Bei der Buchung ging einiges schief, aber dann freunden sich die Mädchen an und sie blieben länger als gedacht.
Lene schreibt wahnsinnig gerne, daher ist es naheliegend, dass sie an einem Schreibwettbewerb teilnehmen möchte. Das richtige Thema findet sich allerdings nicht auf anhieb, denn in ihrem Kopf schwirrt ihr Schwarm Mats immer wieder umher und vernebelt ihre klare Sicht aufs wesentliche.

Fazit:
Ich finde das Buch total schön illustriert. Es ist sehr jugendlich gehalten, sehr bunt und auch die Comicseiten und vielen Bilder lockern das Buch allgemein sehr auf. Der Schreibstil ist kurzweilig und leicht zu folgen. Meine Tochter (fast 10) hat die Geschichte geliebt und freut sich auf die nächsten Bänder. Der Farbschnitt macht das Buch zu einem Hingucker in ihrem Bücherregal.

Klare Leseempfehlung!
von Katrin - 2026-05-31 13:21:00
Autor: Miriam Carbe

Erinnerungen von Generationen - 4 Sterne

Ich habe das Buch in Hardcoverausführung, der Umschlag ist wirklich schön aber nicht sehr auffällig gestaltet. Nimmt man ihn ab, erinnert da Buch an Literaturbücher von früher, rein blau pappartig aussehendes Cover mit weißer Aufschrift des Titels.

Story:

Eine Geschichte von vier Generationen Frauen einer deutschen Familie: Margarethe, Marianne, Monika und Miriam.
Es beginnt mit Margarethe, sie ist die Urgroßmutter von Miriam - der Autorin und in weiterer Folge Figur in dieser Erzählung.
Man erfährt viele Familiengeschichten vom frühen 20.Jahrhundert bis in die Gegenwart. Krieg, gesellschaftliche Zwänge, Rassismus und familiäre Konflikte die das Leben der Frauen prägen.
Besonders dramatisch wird es, als Monika in den 1960er-Jahren gegen den Willen ihrer Familie ein schwarzes Kind zur Welt bringt.

Jede Generation ist eigenständig und doch habe sie alle etwas gemeinsam - unerwünschte, zum Teil weniger geliebt wirkende, unterdrückte Töchter.

Fazit:

Der Roman verbindet persönliche Erinnerungen mit deutscher Zeitgeschichte und thematisiert vor allem den Kampf der Frauen zur Selbstbestimmung, aber auch Identität, Herkunft und generell gesellschaftliche Veränderungen.
Da die Autorin ihre eigene Familiengeschichte niederschreibt, zeigt sich sehr deutlich, wie Verletzungen, Vorurteile und die Sehnsucht nach Freiheit sich in der Familie weitervererbt.
Den Schreibstil fand ich sehr gelungen, allerdings musste ich mich nach etwa 100 Seiten in denen zwar viel passierte, es aber dennoch sehr zäh dahinging beinahe zum weiterlesen zwingen. Zum Glück gefiel mir die zweite Hälfte des Buches besser und ich konnte mich durchaus immer wieder sehr gut identifizieren.
von Katrin - 2026-05-27 06:49:00
Autor: Penelope Farmer

Der Traum vom Fliegen - 4 Sterne

Das Buch ist in Hardcover-Ausführung und der Stil der Illustrationen ist außen wie innen ganz anders als man es gewöhnt ist von Kinderbüchern. Der Zeichenstil ist detailliert, verspielt und kindgerecht.

Zusammenfassung:
Charlotte und Emma treffen auf ihren Schulweg einen sehr ungewöhnlich aussehenden Jungen der mit einem Zweig gegen die Hecke schlägt. Er spricht kaum, seine Nase ähnelt einem Schnabel, seine Beine und sein Körper sind eher lang und schlaksig. Im Gesicht hat er Sommersprossen und zwei sehr dunkle Augen.
Die beiden Mädchen überreden ihn mit in die Schule zu kommen. Am Schultor angekommen ist bereits sehr spät, dennoch spielen die Kinder vergnügt miteinander. Der Junge folgt den beiden ins Klassenzimmer. Die Lehrerin beachtet ihn nicht, oder kann ihn womöglich nicht einmal sehen.
Der Junge überredet Charlotte mit ihm raus zu gehen. Sie verlassen die Schule und auf einer Wiese bringt er ihr bei, wie man fliegt. Nach Startschwierigkeiten hat sie den dreh raus. Das ganze ist ein Geheimnis. Am nächsten Tag ist ihre Schwester an der Reihe und Charlotte ist eifersüchtig, denn Emma liegt das Fliegen noch viel mehr.
Kurze Zeit später haben alle Schulkollegen fliegen gelernt und verabreden sich zu einem gemeinsamen "Ausflug".

Fazit:
Die Geschichte beginnt wirklich toll, denn immerhin träumen wir doch alle davon fliegen zu können. Leider habe ich zwischendrin etwas den Faden verloren und obwohl viel passiert, war es eher zäh. Vom Ende war ich aber total überrascht und auch die verschiedensten Tierbezeichnungen - vor allem Vogelarten gefiel mir sehr gut. Daher gibt es von mir 4 Sterne und doch auch eine Leseempfehlung, allerdings sollten die Kids schon etwas älter als 9 Jahre (oder sehr geübte Leser) sein um den ganzen folgen zu können.
von Katrin - 2026-05-13 15:11:00
Autor: Eliane Retz

Aus dem Leben eines Vorschulkindes - 5 Sterne

Das Buch ist in Hardcoverausführung und das Cover bunt und herzlich, genau so wie das Leben eines Kindes aussehen soll. Die Illustrationen sind super detailliert , dabei dennoch kindgerecht und sehr bunt.

Zusammenfassung:

Frida ist 6 Jahre alt und ist im letzten Kindergartenjahr als Vorschulkind angelangt. Sie hat zum Teil ein etwas mulmiges Gefühl, wenn sie daran denkt, dass sie den Kindergarten bald verlassen muss, aber natürlich auch Vorfreude und Nervosität, wegen des Schuleintritts.
Am liebsten würde sie bei ihrer Mama im Zuhause-Büro bleiben, aber das lässt diese nicht zu. Nachdem Frida sich doch zum in den Kindergarten gehen vorbereitet hat und mit ihrem Erzieher sprach, ist schnell wieder alles gut.

Nach einigen Erlebnissen im Kindergarten, fasst Frida schlussendlich den Entschluss : Ich freue mich auf die Schule!, doch bis dahin ist noch ein weiter Weg mit einigen Hürden die es zu meistern gibt. Das Seepferdchenabzeichen, der Schulranzenkauf, Lausarlarm, Streit und viele weitere Abenteuer und Erlebnisse warten noch auf Frida bis sie aus dem Kindergarten zum Tor im Gartenzaun "gebracht" und somit verabschiedet wird.

Fazit:

Ein total nett aufbereitetes Buch, dass genauso wie es das Leben schreibt durch Höhen und Tiefen geht. Es hat mich sehr an das letzte Kindergartenjahr meiner großen Tochter erinnert. Manchmal wollte auch sie unbedingt im Kindergarten bleiben und dann kurze Zeit später konnte es nicht schnell genug gehen in die Schule zu kommen.
Ich freue mich auf den zweiten Band.
von Katrin - 2026-05-05 07:40:00
Autor: Nikki St. Crowe

Fantastisches Retelling - 5 Sterne

Spoiler vorweg: Dies war mein Lesehighlight im 2. Quartal 2026!! Das Buch sieht nicht nur wunderschön, atemberaubend und düster aus, nein, dieses Retelling ist der absolute Wahnsinn!

Story:

Dorothy wächst bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf einer Farm auf. Ihre Mutter hatte sie dort zurückgelassen und daher ist sie immer wieder auf der Suche nach sich selbst, oder besser ihren Bruchstücken, denn irgendwie kann sie die Leere in ihrem Inneren nicht füllen.
Eigentlich möchte sie etwas erleben, aber sie möchte auch ihre Tante und den Onkel nicht im Stich lassen. So ganz zu wissen was sie will scheint sie noch nicht, denn ihr Nachbar und Liebhaber bittet sie immer wieder seine Frau zu werden und sobald er diese Frage ausgesprochen hat, verknotet sich ihr Magen.
Ihre Welt wird wortwörtlich aus ihren Angeln gerissen, als sie während eines Wirbelsturmes, samt Haus und Hund Toto abhebt. Sie wird herum geschleudert und landet schlussendlich unsanft in einem fremden Land.
Das Haus kracht und ächzt und plötzlich klopft es an der Falltür, die eigentlich in den Keller geführt hätte. Die Tür fliegt auf und eine Frau steht vor ihr. Die Hexe des Ostens, wie sich herausstellte ist das Haus auf ihr gelandet. Wie besessen greift sie Dorothy an. Sie wehrt sich und verletzt die eigentlich unverwundbare Hexe Delphine tödlich. Als Dorothy aus dem Haus tritt, verneigen sich die unterdrückten Menschen vor ihr und erklären sie zur Zauberin. Ihr sollen die magischen Schuhe der Hexe zukommen, doch da taucht die Hexe des Nordens auf und möchte sie ihr abnehmen. Die Schuhe verschwinden und Dorothy möchte es ihnen gleich tun. Lacosta, die Hexe des Nordens erklärt ihr, dass sie den Großen und Mächtigen Zauberer von Oz aufsuchen muss, dieser kann ihr vielleicht helfen nach Hause zurück zu kehren. Somit begibt sich Dorothy mit Toto auf eine Reise durch ein fremdes düsteres Land...

Fazit:
Das Buch hat mich von außen schon gepackt. Ich mochte bereits das Kind die Geschichte vom Zauberer von Oz. Das Dark Fantasy Retelling gleicht dem Original nur bedingt, am meisten durch manche Charaktere und dem Setting. Manche Stellen sind etwas verwirrend, da an sehr vielen Enden etwas passiert und manchmal zwischen der Ich-Perspektive und Erzählerseite hin und her geswitcht wird, dennoch ist der Schreibstil im allgemeinen sehr flüssig und eher schnell.
Für mich eine absolute Leseempfehlung!
von Katrin - 2026-05-05 07:34:00
Autor: Johanna van Veen

Besessenheit oder Realität? - 5 Sterne

Ein wunderschönes Buch durch und durch. Das Cover und der Farbschnitt halten auf schöne Art diese düstere Stimmung fest, welche ab der ersten Seite fühlbar ist.

Story:

Roos lebt bei ihrer Ziehmutter, die sie Maman nennen soll, damit es in den Séancen die sie abhält, mystischer und geheimnisvoller wirkt.
Maman beutet sie seitdem sie sich zurückerinnern kann aus. Ob als Schauspielerin in den Sitzungen selbst oder als Gehilfin, Hunger leidend oder eingesperrt in einem kleinen Loch unter den Dillen, damit sie bei den richtigen Wörtern, wortwörtlich die richtigen Fäden ziehen kann.
Roos hat in diesem kleinen Loch Angst, generell hat sie Angst im Dunkeln. Als die Angst sie wieder einmal vollkommen einnahm und sie begann sich selbst zu verletzen, tauchte plötzlich Ruth auf. Ruth ist ein Geist, gestorben vor langer langer Zeit. Der Geist hilft ihr die endlos wirkende Zeit unter den Dillen irgendwie zu überstehen und ist ab sofort ihr Kontrollgeist, ihre Beschützerin.

Als Maman das erfährt, dient ihr Roos in den Séancen nun als Medium, Geisterbeschwörerin. Manchmal werden sie als Lügnerinnen oder Besessen abgetan, doch immer wieder kommen Menschen zu den Sitzungen um mit kürzlich Verstorbenen zu sprechen.
Frau Agnes Knoop, eine wohlhabende Witwe, wurde von Maman als sehr Geldbringend eingestuft und Roos soll in der Sitzung mit ihr alles geben. Roos tat wie ihr befohlen und spielte alles ab was möglich war. Einige Tage nach dieser Sitzung kaufte sie Agnes ihrer Maman ab und die beiden fuhren zu ihren Anwesen. Wie sich herausstellte haben Agnes und sie jede Menge gemeinsam...

Fazit:
Richtig tolles Buch, das mich ab den ersten Kapiteln vollkommen gefesselt hat. Alles wird wahnsinnig detailliert erzählt. Ein wirklich toller Schreibstil. Die Kapitel, welche mit den Arztsitzungen gespickt sind, haben mich besonders zum immer weiterlesen motiviert. Das Ende hatte ich in dieser Art und Weise nicht erwartet. Von mir eine totale Leseempfehlung!
von Katrin - 2026-04-25 10:49:00
Autor: Camilla Sten

Die letzte Bachelorette Party - 3 Sterne

Das Cover ist total cool und sehr gelungen, wenn man erst die Geschichte gelesen hat. Das Buch verspricht von außen sehr viel Thrill.

Story:
Tessa ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Ihr True-Crime-Podcast wurde abgesetzt. Sie wohnt in einer Wohnung, die sie sich eigentlich nicht leisten kann, trinkt gerne auch mal zu viel und ist seit Wochen ein Wrack.
Doch da ist dann dieses Bachlorettewochenende geplant. Sie und 5 Freundinnen, ein Retreat mit Yoga, gutem Essen, jede Menge Alkohol und Party auf einer kleinen Schäreninsel mitten im Nichts.
Das sie darauf keinen Bock hat ist verständlich. Dennoch ist die Insel zu verlockend, denn vor 10 Jahren verschwanden dort im Umkreis 4 Frauen spurlos. Die Medien sagen sie seien betrunken im Meer ertrunken, doch Tessa ist skeptisch. Hat die Insel etwas damit zu tun, muss sie dorthin. Sie hat ein Gespür aus Leuten das gewisse Etwas heraus zu kitzeln und eine sehr gute Beobachtungsgabe. Die Insel und die Story dahinter, falls sie etwas findet, könnten ihre Rettung sein.
Also los auf die Insel. Ihre Freundin Anneliese heiratet schließlich nur einmal und es wird viel gelacht, getrunken und natürlich gefeiert. Nach einem ausgelassenen Abend dann der Schock beim Yoga auf der Terrasse sahen die jungen Frauen, dass das kleine Boot mitten am Meer herumtreibt. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt war Weg, denn auch die Handys mussten sie wegen Detoxing abgeben. Die Betreiberin des Retreats beruhigt alle, doch Tessa, die vorher schon ein ungutes Gefühl hatte wird beinahe panisch. Dann verschwindet plötzlich eine andere Freundin. Sie finden zwar eine Nachricht, aber irgendwas daran ist verdächtig...

Fazit:
Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben, was eher mittelmäßig ist. Das es so gehypt wurde (Instagram) kann ich nicht nachvollziehen. Auch die Plot-Twiste waren sehr flach und ich hatte ständig das Gefühl die Geschichte bereits zu kennen.
Der Schreibstil war gut, es baute sich auch immer wieder Spannung auf, nur diese war oft nur von kurzer Dauer. Hat mich leider nicht überzeugt.
von Katrin - 2026-04-17 17:09:00
Autor: Wiktoria A. Wieczorek

Wie ein Vogel im Käfig - 5 Sterne

Das Cover zeigt ein junges Pärchen, welches genau die Geschichte widerspiegelt. Die Farben sind gedeckt und es ist nicht aufdringlich. Der Farbschnitt ist eher schlicht aber alles in allem ist es ein wunderschönes Buch.

Story:
Nessy hat gerade ihr Abi gemacht und beginnt ein Architekturstudium. Sie wohnt mit einer Freundin in einer WG und hat eine Arbeit die ihr Spaß macht.

Zeitcut. Zofia (sie nennt sich später Nessy) ist 15 Jahre alt und gerade aus Polen nach Deutschland gezogen. Am Gymnasium wird sie ausgegrenzt bis sie Jonas kennenlernt. Ihr Alltag ist nun nicht mehr grau und sie öffnet ihr Herz - für Nils. Eine Lüge lässt alles aus den Fugen gleiten und sie muss das Gymnasium verlassen.

5 Jahre später... sie ist auf einer Party und plötzlich steht Nils vor ihr. Ihre Welt gerät ins schwanken. Er war der Grund warum sie gehen musste. Sie gerät in Panik und flüchtet, doch wenige Tage später ist sie im Hörsaal und ihr Tutor ist natürlich er. Nils versucht mit ihr zu reden, sich zu entschuldigen, nur ob das genug ist?
Dann taucht auch noch Jonas auf. Ein Gefühlschaos entflammt.
Gibt es eine zweite Chance für die Freundschaft oder die Liebe?

Fazit:
Ich mochte die Geschichte von Anfang an. Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und als ich dann auch noch feststellte, dass die Autorin auf Instagram ist und ich ihr tatsächlich auch schon länger folge, gefiel es mir noch besser.
Eine klare Leseempfehlung!
von Katrin - 2026-04-08 09:23:00