Rezensionen
Rezensionen von ReiShimura
Autor: GU
Zwischen Bento, Bowls und Izakaya - 4 Sterne
Dass die japanische Küche mehr zu bieten hat als Sushi, wissen wahrscheinlich mittlerweile die meisten. Weniger bekannt dürfte hingegen sein, wie vielfältig das vegetarische Speisenangebot in Japan ist. Dieses Buch zeigt dies sehr deutlich und eindrücklich.
Das Buch startet mit einer Einführung zur japanischen Küche, die sich vornehmlich an Neulinge in diesem Bereich richtet, aber auch für erfahrene Köche durchaus interessant ist. Hier hat mir besonders gut gefallen, dass immer wieder Austauschtipps für die Basiszutaten angegeben werden. Natürlich erreicht man mit diesen nicht den Originalgeschmack. Allerdings ist es hilfreich, wenn man sich noch unsicher ist, ob diese Zutaten und Gerichte den eigenen Geschmack treffen.
Wie nicht anders zu erwarten startet der Rezeptteil mit einem umfangreichen Kapitel zu vegetarischem Sushi. Ideal für alle, die zwar auf Fisch und Fleisch, nicht aber auf ihr liebstes japanisches Gericht verzichten wollen. Hierbei konnte ich einige interessante Kreationen entdecken wie z. B. Matcha-Nigiri mit roter Beete. Für meinen Geschmack hätte dieses Kapitel aber durchaus deutlich weniger umfangreich sein können.
Auch den allseits beliebten japanischen Nudelsuppen wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Ebenso dem neuesten Trendessen: Bowls. Natürlich wird auch nicht auf die Bento-Boxen vergessen. Mein persönliches Lieblingskapitel war das zum Thema Izakaya.
Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und man sieht auf einen Blick die benötigten Zutaten sowie die geschätzte Zubereitungszeit. Viele der Zutaten bekommt man heutzutage bereits in einem größeren, gut sortierten Supermarkt. Ein Besuch im Asia-Laden oder eine Onlinebestellung in einem eben solchen wird sich aber wahrscheinlich nicht vermeiden lassen. Diese sollte man vor der Anschaffung dieses Kochbuchs auf jeden Fall bedenken.
Der Großteil der vorgestellten Speisen benötigt etwas mehr Zeit für die Zubereitung. Daher würde ich dieses Buch nur bedingt für den Alltag empfehlen, vor allem, wenn man noch ungeübt in der Zubereitung von japanischen Speisen ist.
Das Buch zeigt auf jeden Fall, wie vielfältig die japanische Küche ist und dass man nicht immer Fisch und Fleisch braucht, um ein schmackhaftes Gericht zu zaubern. Empfehlenswert für alle, die ein wenig über den Tellerrand schauen möchten und Lust auf Neues haben.
Das Buch startet mit einer Einführung zur japanischen Küche, die sich vornehmlich an Neulinge in diesem Bereich richtet, aber auch für erfahrene Köche durchaus interessant ist. Hier hat mir besonders gut gefallen, dass immer wieder Austauschtipps für die Basiszutaten angegeben werden. Natürlich erreicht man mit diesen nicht den Originalgeschmack. Allerdings ist es hilfreich, wenn man sich noch unsicher ist, ob diese Zutaten und Gerichte den eigenen Geschmack treffen.
Wie nicht anders zu erwarten startet der Rezeptteil mit einem umfangreichen Kapitel zu vegetarischem Sushi. Ideal für alle, die zwar auf Fisch und Fleisch, nicht aber auf ihr liebstes japanisches Gericht verzichten wollen. Hierbei konnte ich einige interessante Kreationen entdecken wie z. B. Matcha-Nigiri mit roter Beete. Für meinen Geschmack hätte dieses Kapitel aber durchaus deutlich weniger umfangreich sein können.
Auch den allseits beliebten japanischen Nudelsuppen wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Ebenso dem neuesten Trendessen: Bowls. Natürlich wird auch nicht auf die Bento-Boxen vergessen. Mein persönliches Lieblingskapitel war das zum Thema Izakaya.
Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und man sieht auf einen Blick die benötigten Zutaten sowie die geschätzte Zubereitungszeit. Viele der Zutaten bekommt man heutzutage bereits in einem größeren, gut sortierten Supermarkt. Ein Besuch im Asia-Laden oder eine Onlinebestellung in einem eben solchen wird sich aber wahrscheinlich nicht vermeiden lassen. Diese sollte man vor der Anschaffung dieses Kochbuchs auf jeden Fall bedenken.
Der Großteil der vorgestellten Speisen benötigt etwas mehr Zeit für die Zubereitung. Daher würde ich dieses Buch nur bedingt für den Alltag empfehlen, vor allem, wenn man noch ungeübt in der Zubereitung von japanischen Speisen ist.
Das Buch zeigt auf jeden Fall, wie vielfältig die japanische Küche ist und dass man nicht immer Fisch und Fleisch braucht, um ein schmackhaftes Gericht zu zaubern. Empfehlenswert für alle, die ein wenig über den Tellerrand schauen möchten und Lust auf Neues haben.
von ReiShimura - 2026-06-24 10:00:00
Autor: Ursula Schersch
Um die Welt mit dem Supermarkt von nebenan - 5 Sterne
Ich hatte ein wenig Sorge, dass bei diesem Buch zu viel versprochen wird. Internationale Gerichte, alltagstauglich und mit Zutaten aus dem Supermarkt ums Eck. Das klang ein wenig zu schön um wahr zu sein. Doch Ursula Schersch, eine preisgekrönte Foodbloggerin, hält ihre Versprechen und hat meine Familie und mich mit ihrem Kochbuch überzeugt.
Meine mittlerweile doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung enthält bereits einige Bücher von GU. Dies liegt daran, dass die Bücher stets hochwertig verarbeitet, ansprechend gestaltet und mit einem übersichtlichen Layout aufwarten. Dieses hier stellt dabei keine Ausnahme dar.
Die Rezeptauswahl ist abwechslungsreich und zu meiner großen Freude konnte ich viele neue Rezepte für mich entdecken. Natürlich gibt es wie immer das eine oder andere Gericht, auf das man gut hätte verzichten können, wie zum Beispiel den obligatorischen Chiapudding.
Wie der Titel des Buches bereits verrät, geht es hier um simple Gerichte. Wobei die Autorin damit nicht meint, dass die Rezepte in Rekordzeit gekocht werden. Sondern ihr geht es viel mehr darum, die Anzahl der Zutaten klein zu halten. Ursula Schersch baut die Speisen in ihrem Buch um einige essenzielle Basiszutaten herum auf. Klingt im ersten Augenblick vielleicht langweilig oder eintönig. Ist es aber definitiv nicht, sondern wohlschmeckend, sparsam und überaus praktisch.
Besonders hervorheben möchte ich, dass es sich bei diesem Kochbuch um ein rein vegetarisches Kochbuch handelt. Wobei mir dies ehrlicherweise am Anfang nicht einmal aufgefallen ist. Die Rezepte sind so stimmig und ausgewogen, dass ich die Fleisch- und Fischkomponenten keinen Augenblick vermisst habe.
Leider wird wieder einmal auf eine Nährstoffangabe bei den Rezepten verzichtet. Dies ist mir in der letzten Zeit vermehrt bei Kochbüchern aufgefallen und dies finde ich sehr schade.
Ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die internationale Gerichte mit wenigen, leicht erhältlichen Zutaten kochen möchten, ohne den Vorratsschrank mit Spezialzutaten zu füllen.
Meine mittlerweile doch recht umfangreiche Kochbuchsammlung enthält bereits einige Bücher von GU. Dies liegt daran, dass die Bücher stets hochwertig verarbeitet, ansprechend gestaltet und mit einem übersichtlichen Layout aufwarten. Dieses hier stellt dabei keine Ausnahme dar.
Die Rezeptauswahl ist abwechslungsreich und zu meiner großen Freude konnte ich viele neue Rezepte für mich entdecken. Natürlich gibt es wie immer das eine oder andere Gericht, auf das man gut hätte verzichten können, wie zum Beispiel den obligatorischen Chiapudding.
Wie der Titel des Buches bereits verrät, geht es hier um simple Gerichte. Wobei die Autorin damit nicht meint, dass die Rezepte in Rekordzeit gekocht werden. Sondern ihr geht es viel mehr darum, die Anzahl der Zutaten klein zu halten. Ursula Schersch baut die Speisen in ihrem Buch um einige essenzielle Basiszutaten herum auf. Klingt im ersten Augenblick vielleicht langweilig oder eintönig. Ist es aber definitiv nicht, sondern wohlschmeckend, sparsam und überaus praktisch.
Besonders hervorheben möchte ich, dass es sich bei diesem Kochbuch um ein rein vegetarisches Kochbuch handelt. Wobei mir dies ehrlicherweise am Anfang nicht einmal aufgefallen ist. Die Rezepte sind so stimmig und ausgewogen, dass ich die Fleisch- und Fischkomponenten keinen Augenblick vermisst habe.
Leider wird wieder einmal auf eine Nährstoffangabe bei den Rezepten verzichtet. Dies ist mir in der letzten Zeit vermehrt bei Kochbüchern aufgefallen und dies finde ich sehr schade.
Ein empfehlenswertes Kochbuch für alle, die internationale Gerichte mit wenigen, leicht erhältlichen Zutaten kochen möchten, ohne den Vorratsschrank mit Spezialzutaten zu füllen.
von ReiShimura - 2026-06-23 08:47:00
Autor: Sarah Fulmar
Zwischen Küstenromantik und vorhersehbarer Handlung - 3 Sterne
Sarah Fulmars Auftaktroman ihrer St. Ives Serie ist ein etwas flacher, aber dennoch unterhaltsamer Liebesroman. Das Buch ist perfekt für einen Strandtag an dem man seinen Kopf abschalten und dennoch etwas lesen möchte.
Das Cover des Buches ist ansprechend und passt hervorragend zum Handlungsort des Romans. Da es sich um den Start einer Reihe handelt, habe ich damit gerechnet, dass sehr viele Personen vorgestellt werden, die dann in weiterer Folge die Hauptpersonen sein werden. Mit dieser Vermutung hatte ich Recht und die ersten Kapitel widmen sich vornehmlich der Personenvorstellung und -beschreibung.
Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen sehr angenehm. Besonders genossen habe ich die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Umgebung von St. Ives. Obwohl ich Cornwall bis dato noch nicht bereist habe, ist mir bewusst, dass dies landschaftlich ein besonders schöner Fleck ist. Weniger gut gefallen hat mir die Einflechtung von zu vielen englischen Begriffen, an Stellen, an denen dies nicht notwendig ist.
Mit der weiblichen Hauptperson, Scarlett, hatte ich von Anfang an so meine Schwierigkeiten. Viele ihrer Unsicherheiten und Probleme habe ich nachvollziehen und verstehen können. Dennoch war sie für ihr Alter und ihre Berufserfahrung dann für meinen Geschmack doch ein wenig zu naiv. Ich hatte gehofft, dass Scarlett im Laufe des Buches eine ordentliche Charakterentwicklung durchmachen wird. Diese war zwar vorhanden, aber nicht in dem notwendigen oder erwarteten Ausmaß.
Jonah war mir deutlich sympathischer als Scarlett, aber auch mit ihm hatte ich so meine Probleme. Sein innerer Konflikt wurde von der Autorin zunächst überdramatisiert, nur um ihn wenig später recht schnell wieder aufzulösen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass sie Jonah diese Schwierigkeiten nur gegeben hat, damit sie das Thema Therapie und mentale Gesundheit einbinden kann.
Ein Spannungsbogen ist kaum vorhanden und recht schnell ist klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Der Weg dahin hätte ein wenig spannender und fesselnder sein können. Der Roman ließ sich zügig lesen und hat mich phasenweise gut unterhalten. Es gibt aber deutlich stärkere Bücher in diesem Genre.
Trotz vieler kleiner Mängel und Schwächen hat die Autorin es geschafft mich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen. Ich möchte die Reihe all jenen empfehlen, die einen leicht lesbaren Liebesroman suchen.
Das Cover des Buches ist ansprechend und passt hervorragend zum Handlungsort des Romans. Da es sich um den Start einer Reihe handelt, habe ich damit gerechnet, dass sehr viele Personen vorgestellt werden, die dann in weiterer Folge die Hauptpersonen sein werden. Mit dieser Vermutung hatte ich Recht und die ersten Kapitel widmen sich vornehmlich der Personenvorstellung und -beschreibung.
Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen sehr angenehm. Besonders genossen habe ich die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Umgebung von St. Ives. Obwohl ich Cornwall bis dato noch nicht bereist habe, ist mir bewusst, dass dies landschaftlich ein besonders schöner Fleck ist. Weniger gut gefallen hat mir die Einflechtung von zu vielen englischen Begriffen, an Stellen, an denen dies nicht notwendig ist.
Mit der weiblichen Hauptperson, Scarlett, hatte ich von Anfang an so meine Schwierigkeiten. Viele ihrer Unsicherheiten und Probleme habe ich nachvollziehen und verstehen können. Dennoch war sie für ihr Alter und ihre Berufserfahrung dann für meinen Geschmack doch ein wenig zu naiv. Ich hatte gehofft, dass Scarlett im Laufe des Buches eine ordentliche Charakterentwicklung durchmachen wird. Diese war zwar vorhanden, aber nicht in dem notwendigen oder erwarteten Ausmaß.
Jonah war mir deutlich sympathischer als Scarlett, aber auch mit ihm hatte ich so meine Probleme. Sein innerer Konflikt wurde von der Autorin zunächst überdramatisiert, nur um ihn wenig später recht schnell wieder aufzulösen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass sie Jonah diese Schwierigkeiten nur gegeben hat, damit sie das Thema Therapie und mentale Gesundheit einbinden kann.
Ein Spannungsbogen ist kaum vorhanden und recht schnell ist klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Der Weg dahin hätte ein wenig spannender und fesselnder sein können. Der Roman ließ sich zügig lesen und hat mich phasenweise gut unterhalten. Es gibt aber deutlich stärkere Bücher in diesem Genre.
Trotz vieler kleiner Mängel und Schwächen hat die Autorin es geschafft mich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen. Ich möchte die Reihe all jenen empfehlen, die einen leicht lesbaren Liebesroman suchen.
von ReiShimura - 2026-06-22 08:54:00
Autor: Amy Coombe
Zwischen Magie, Humor und ganz viel Herz - 5 Sterne
Amy Coombes skurrile Mischung aus Märchen, Liebesgeschichte und Fantasy ist für mich das Beste, was ich seit langem gelesen habe. Ich kann es kaum erwarten, dass weitere Bücher von ihr veröffentlicht werden.
Der Titel hat mich neugierig gemacht und mich schon vermuten lassen, dass es sich hierbei um keine gewöhnliche Geschichte handelt. Dieser erste Eindruck hat sich nach nur wenigen Seiten bestätigt. Die Handlung hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
Die Autorin erschafft eine zauberhafte Welt, mit interessanten Figuren und viel Magie. Bei einem gewöhnlichen Fantasyroman würde ich an dieser Stelle anmerken, dass die Welt, in der das Buch spielt nicht detailliert genug beschrieben war. Und auch das Magiesystem hätte die eine oder andere zusätzliche Erklärung vertragen können. Doch bei diesem Werk rücken derlei Dinge in den Hintergrund.
Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist erfrischend und lässt sich wunderbar lesen. Sie nimmt sich Zeit für die Beschreibung von kleinen Details. Dennoch wirkt die Geschichte an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und machen im Laufe des Buches auch eine spürbare Charakterentwicklung durch. Die Liebesgeschichten sind glaubwürdig und die Chemie zwischen den Protagonisten stimmt hier einfach perfekt. Zu meiner großen Freude verzichtet die Autorin auf pikante Szenen.
Die größte Überraschung für mich war aber, wie humorvoll der Roman ist. Amy Coombe orientiert sich mit ihrer Geschichte eindeutig an Filmen wie "Die Braut des Prinzen". Man merkt, dass die Autorin Märchen liebt, aber diese auch nicht immer ernst nehmen kann. Das Nachwort, in dem Amy Coombe beschreibt, unter welchen Umständen sie ihren Debütroman geschrieben hat, hat mich dann sehr berührt.
Dieses Buch war für mich einfach rundum perfekt und daher möchte ich unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen. Empfehlenswert ist es für all jene, die cozy Fantasygeschichten mit einem märchenhaften Touch lieben. Liebhaber des Films "Die Braut des Prinzen" kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Genauso wie alle, die "Ich fürchte, ihr habt Drachen" von Peter S. Beagle oder "Spellshop" von Sarah Beth Durst geliebt haben.
Der Titel hat mich neugierig gemacht und mich schon vermuten lassen, dass es sich hierbei um keine gewöhnliche Geschichte handelt. Dieser erste Eindruck hat sich nach nur wenigen Seiten bestätigt. Die Handlung hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
Die Autorin erschafft eine zauberhafte Welt, mit interessanten Figuren und viel Magie. Bei einem gewöhnlichen Fantasyroman würde ich an dieser Stelle anmerken, dass die Welt, in der das Buch spielt nicht detailliert genug beschrieben war. Und auch das Magiesystem hätte die eine oder andere zusätzliche Erklärung vertragen können. Doch bei diesem Werk rücken derlei Dinge in den Hintergrund.
Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist erfrischend und lässt sich wunderbar lesen. Sie nimmt sich Zeit für die Beschreibung von kleinen Details. Dennoch wirkt die Geschichte an keiner Stelle langatmig oder langweilig. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und machen im Laufe des Buches auch eine spürbare Charakterentwicklung durch. Die Liebesgeschichten sind glaubwürdig und die Chemie zwischen den Protagonisten stimmt hier einfach perfekt. Zu meiner großen Freude verzichtet die Autorin auf pikante Szenen.
Die größte Überraschung für mich war aber, wie humorvoll der Roman ist. Amy Coombe orientiert sich mit ihrer Geschichte eindeutig an Filmen wie "Die Braut des Prinzen". Man merkt, dass die Autorin Märchen liebt, aber diese auch nicht immer ernst nehmen kann. Das Nachwort, in dem Amy Coombe beschreibt, unter welchen Umständen sie ihren Debütroman geschrieben hat, hat mich dann sehr berührt.
Dieses Buch war für mich einfach rundum perfekt und daher möchte ich unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen. Empfehlenswert ist es für all jene, die cozy Fantasygeschichten mit einem märchenhaften Touch lieben. Liebhaber des Films "Die Braut des Prinzen" kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Genauso wie alle, die "Ich fürchte, ihr habt Drachen" von Peter S. Beagle oder "Spellshop" von Sarah Beth Durst geliebt haben.
von ReiShimura - 2026-06-19 09:54:00
Autor: Steffi Kuhlmann
Sympathisch, glaubwürdig und angenehm zu lesen - 4 Sterne
Steffi Kuhlmann gelingt mit ihrem Debüt ein gefühlvoller New-Adult-Roman, der besonders durch seine authentischen Figuren und den ungewöhnlichen Schauplatz Heidelberg überzeugt. Ein äußerst angenehmes Leseerlebnis mit wenigen langatmigen Passagen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es sich hierbei um eine deutsche Autorin handelt, die sich traut ihr Buch in Deutschland spielen zu lassen. In der letzten Zeit habe ich vermehrt feststellen müssen, dass die meisten Bücher eher in Amerika oder England spielen. Deutschland als Schauplatz gilt wohl in vielen Fällen als uncool.
Steffi Kuhlmann stammt selbst aus Heidelberg und das merkt man den detailreichen und stimmungsvollen Beschreibungen der Stadt an. Diese wirken deutlich authentischer und sympathischer, als ich es in vielen anderen Büchern erlebt habe.
Doch nicht nur die Umgebungsbeschreibungen sind glaubwürdig. Das gleiche trifft auch auf ihre Charaktere zu. Man muss zwar Dalia und Xander nicht unbedingt sympathisch finden, aber realistisch sind sie auf jeden Fall. Die beiden Hauptcharaktere haben Ecken und Kanten, Stärken und noch mehr Schwächen, ganz viele Probleme und Unsicherheiten.
Die Autorin spricht in ihrem Buch viele Themen an, die sehr gut zur Zielgruppe des Buches passen, aber auch für erfahrene Leser:innen nicht uninteressant sind. Positiv hervorheben möchte ich, wie gut sie den inneren Kampf von Lia und ihren Versagensängsten darstellt. Dies war für mich sehr überzeugend und nachvollziehbar.
Die Nebencharaktere sind interessant und von manchen hätte ich gerne mehr erfahren. Leider hat die Autorin sich hier stark zurückgehalten. Das Buch hätte jedoch deutlich gewonnen, wenn das Hin und Her zwischen Lia und Xander ein wenig gekürzt und dafür ein wenig mehr Zeit auf die Nebencharaktere verwendet worden wäre.
Die Handlung ist an vielen Stellen vorhersehbar, hat aber dennoch einen hohen Unterhaltungswert. Der Schreibstil von Steffi Kuhlmann hat mir gut gefallen und ich denke, dass ich wieder zu einem Buch von ihr greifen würde.
Pikante Szenen sind im Buch, wie nicht anders zu erwarten, vorhanden, nehmen aber nur einen geringen Teil der Geschichte ein. Alles in allem war dies für mich eine angenehme Leseerfahrung. Daher möchte ich das Buch gerne an andere Liebhaber von romantischen New Adult Romanen weiterempfehlen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es sich hierbei um eine deutsche Autorin handelt, die sich traut ihr Buch in Deutschland spielen zu lassen. In der letzten Zeit habe ich vermehrt feststellen müssen, dass die meisten Bücher eher in Amerika oder England spielen. Deutschland als Schauplatz gilt wohl in vielen Fällen als uncool.
Steffi Kuhlmann stammt selbst aus Heidelberg und das merkt man den detailreichen und stimmungsvollen Beschreibungen der Stadt an. Diese wirken deutlich authentischer und sympathischer, als ich es in vielen anderen Büchern erlebt habe.
Doch nicht nur die Umgebungsbeschreibungen sind glaubwürdig. Das gleiche trifft auch auf ihre Charaktere zu. Man muss zwar Dalia und Xander nicht unbedingt sympathisch finden, aber realistisch sind sie auf jeden Fall. Die beiden Hauptcharaktere haben Ecken und Kanten, Stärken und noch mehr Schwächen, ganz viele Probleme und Unsicherheiten.
Die Autorin spricht in ihrem Buch viele Themen an, die sehr gut zur Zielgruppe des Buches passen, aber auch für erfahrene Leser:innen nicht uninteressant sind. Positiv hervorheben möchte ich, wie gut sie den inneren Kampf von Lia und ihren Versagensängsten darstellt. Dies war für mich sehr überzeugend und nachvollziehbar.
Die Nebencharaktere sind interessant und von manchen hätte ich gerne mehr erfahren. Leider hat die Autorin sich hier stark zurückgehalten. Das Buch hätte jedoch deutlich gewonnen, wenn das Hin und Her zwischen Lia und Xander ein wenig gekürzt und dafür ein wenig mehr Zeit auf die Nebencharaktere verwendet worden wäre.
Die Handlung ist an vielen Stellen vorhersehbar, hat aber dennoch einen hohen Unterhaltungswert. Der Schreibstil von Steffi Kuhlmann hat mir gut gefallen und ich denke, dass ich wieder zu einem Buch von ihr greifen würde.
Pikante Szenen sind im Buch, wie nicht anders zu erwarten, vorhanden, nehmen aber nur einen geringen Teil der Geschichte ein. Alles in allem war dies für mich eine angenehme Leseerfahrung. Daher möchte ich das Buch gerne an andere Liebhaber von romantischen New Adult Romanen weiterempfehlen.
von ReiShimura - 2026-06-18 09:20:00
Autor: Shiori Ota
Nur mit frischer Erinnerung ein voller Genuss - 4 Sterne
Nachdem mich Shiori Ota mit ihrem Debütroman begeistert hatte, waren meine Erwartungen an die Fortsetzung entsprechend hoch. Obwohl dieses natürlich starke Ähnlichkeiten mit dem Auftaktroman hat, muss ich doch sagen, dass es mich nicht so fesseln konnte wie erhofft.
Meine fehlende Begeisterung und Faszination für das Buch kann ich aber nur bedingt der Autorin und dem Buch ankreiden. Die Handlung des zweiten Buches schließt nahezu nahtlos an den ersten Teil an, weshalb Vorkenntnisse aus "Das kleine Café der zweiten Chancen" unbedingt empfehlenswert sind. Während dem Lesen habe ich aber feststellen müssen, dass zu viel Zeit vergangen ist und mein Wissen ein wenig verblasst ist. Daher habe ich mir teilweise schwer getan dem Inhalt zu folgen.
Positiv hervorheben möchte ich aber, dass die Autorin ihrem Schreib- und Erzählstil treu bleibt. Diese Mischung aus nüchterner Erzählweise und emotionaler Tiefe hat mich erneut sehr berührt. Shiori Ota hat ein wunderbares Gespür für Worte und sie hat es mühelos geschafft Bilder in meinem Kopf zu erzeugen. Wie bereits im ersten Teil schafft sie es den Fokus auf die kleinen Dinge zu richten.
Zu den vielen bereits bekannten Charakteren aus dem ersten Buch gesellen sich natürlich auch ein paar neue hinzu. Auch diese Personen sind wieder gut herausgearbeitet und fügen sich hervorragend in das große Ganze ein.
Im Vergleich zum ersten Teil muss ich aber sagen, dass das Buch phasenweise einige Längen aufweist. Die behandelten Themen sind erwartungsgemäß die gleichen wie im Vorgängerband. Wobei ich diesmal nicht ganz so emotional involviert und berührt war. Die einzelnen Geschichten waren interessant, dennoch blieb für mich bis zum Schluss eine emotionale Distanz, mit der ich nicht gerechnet habe.
Liebhaber von japanischer Literatur und Wohlfühlromanen werden mit diesem Buch definitiv ihre Freude haben. Allerdings empfehle ich dringend, beide Bände innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne zu lesen, um den zweiten Teil besser auskosten zu können.
Meine fehlende Begeisterung und Faszination für das Buch kann ich aber nur bedingt der Autorin und dem Buch ankreiden. Die Handlung des zweiten Buches schließt nahezu nahtlos an den ersten Teil an, weshalb Vorkenntnisse aus "Das kleine Café der zweiten Chancen" unbedingt empfehlenswert sind. Während dem Lesen habe ich aber feststellen müssen, dass zu viel Zeit vergangen ist und mein Wissen ein wenig verblasst ist. Daher habe ich mir teilweise schwer getan dem Inhalt zu folgen.
Positiv hervorheben möchte ich aber, dass die Autorin ihrem Schreib- und Erzählstil treu bleibt. Diese Mischung aus nüchterner Erzählweise und emotionaler Tiefe hat mich erneut sehr berührt. Shiori Ota hat ein wunderbares Gespür für Worte und sie hat es mühelos geschafft Bilder in meinem Kopf zu erzeugen. Wie bereits im ersten Teil schafft sie es den Fokus auf die kleinen Dinge zu richten.
Zu den vielen bereits bekannten Charakteren aus dem ersten Buch gesellen sich natürlich auch ein paar neue hinzu. Auch diese Personen sind wieder gut herausgearbeitet und fügen sich hervorragend in das große Ganze ein.
Im Vergleich zum ersten Teil muss ich aber sagen, dass das Buch phasenweise einige Längen aufweist. Die behandelten Themen sind erwartungsgemäß die gleichen wie im Vorgängerband. Wobei ich diesmal nicht ganz so emotional involviert und berührt war. Die einzelnen Geschichten waren interessant, dennoch blieb für mich bis zum Schluss eine emotionale Distanz, mit der ich nicht gerechnet habe.
Liebhaber von japanischer Literatur und Wohlfühlromanen werden mit diesem Buch definitiv ihre Freude haben. Allerdings empfehle ich dringend, beide Bände innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne zu lesen, um den zweiten Teil besser auskosten zu können.
von ReiShimura - 2026-06-16 08:53:00
Autor: Keshe Chow
Klischees statt großer Magie - 3 Sterne
Autorin Keshe Chow hat mit dem Auftaktroman zur Seamere College Reihe einiges richtig gemacht. Leider konnte mich das Buch trotz einiger interessanter Ideen nicht vollständig überzeugen. Hier wurde einiges an Potenzial verschenkt. Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen und ich habe mich im Großen und Ganzen recht schnell in der Welt zurechtfinden können. Die Autorin hat es sich erspart eine komplett neue Welt zu erschaffen, sondern nur unsere Welt mit ein wenig Magie angereichert. An sich ein kluger Schachzug, allerdings blieben mir hier zu viele Fragen unbeantwortet. Spannend fand ich aber die Herangehensweise, dass man Magie nicht einfach besitzt, sondern diese kaufen muss. Das Hauptargument warum ich mich für dieses Buch entschieden habe, waren die magischen Tiere. Diese kommen zwar vor, nehmen jedoch nicht den Stellenwert ein, den ich mir erhofft hatte. Gerade Gwens Seelentier Percy hätte meiner Meinung nach viel öfter zu Wort kommen dürfen. Er ist für mich der eigentliche Star der Geschichte und ich liebe seine sarkastische Art. Aber auch die magische Bartagame Pudding fand ich großartig. Bei den beiden Protagonisten Gwen und Harrisford hat die Autorin für meinen Geschmack zu tief in die Klischeekiste gegriffen. Wie nicht anders zu erwarten ist Harrisford reich, gutaussehend und arrogant. Gwen hingegen ist das intelligente Mädchen aus einfachen Verhältnissen, das sich seiner Schönheit nicht bewusst ist. Mir ist bewusst, dass dieses Schema immer wieder gerne in Liebesromanen verwendet wird, weil es funktioniert. Aber ich bin dem Ganzen langsam überdrüssig. Die Geschichte weist definitiv spannende Momente und unerwartete Wendepunkte auf. Wobei die meisten Wendepunkte gar nicht so unerwartet waren, wie es die Autorin vielleicht vorgesehen hat. Eventuell habe ich schon zu viele ähnliche Romane gelesen, aber die meisten Punkte waren doch sehr vorhersehbar. Alles in allem ist dieses Buch wirklich ein akzeptabler Roman, aus dem man aber deutlich mehr hätte herausholen können. Ich habe die Hoffnung, dass im zweiten Teil der Fokus stärker in Richtung Magie und magische Tiere geht. Empfehlenswert ist dieses Buch für all jene, die gerne Collegegeschichten mit magischen Aspekten lesen und sich nicht an den Klischees stören.
von ReiShimura - 2026-06-15 09:16:00
Autor: Kael Tudor
Ein Eis, sieben Tiere und jede Menge Chaos - 5 Sterne
Der kleine Leser zeigt sehr großes Interesse an Zahlen und Buchstaben. Dieses Interesse versuchen wir natürlich zu fördern. Da wir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit den Büchern des Baumhausverlages gemacht haben, durfte dieses Buch bei uns einziehen. Bereut haben wir die Entscheidung keine Sekunde.
Die Grundidee des Buches ist schnell erklärt: Es ist heiß und alle Tiere wollen ein Eis. Also wird sich brav in einer Reihe angestellt und der Eisverkäufer zählt die Tiere durch. Doch so einfach das klingt ist es dann doch nicht. Denn der eine oder andere Elch stellt sich in der falschen Reihe an und somit ist das Chaos vorprogrammiert.
Besonders hervorzuheben sind die farbenfrohen und lustigen Illustrationen. Wer die Bücher rund um den Blätterdieb kennt, wird den Stil der Bilder sofort wiedererkennen, da die gleiche Illustratorin, Nicola Slater, dafür verantwortlich ist. Die Tiere sind realistisch und dennoch ansprechend niedlich dargestellt.
Die Wortanzahl ist verhältnismäßig gering. Dies passt in diesem Fall aber sehr gut, da der Hauptfokus des Buches auf dem Zählen von eins bis sieben liegt. Die Reime sind einfach und auch recht anständig gereimt. Es macht Spaß, das Buch vorzulesen. Noch mehr Spaß macht es aber scheinbar, wenn man das Buch vorgelesen bekommt. Zumindest wenn ich an die Reaktion des kleinen Lesers denke. Dieser kam nämlich aus dem Kichern und Kudern gar nicht mehr raus.
Für den kleinen Leser war das Buch fast schon ein wenig zu einfach. Es hat ihn aber definitiv gut unterhalten und den Zahlenbereich von eins bis sieben noch einmal gefestigt.
Der Baumhaus Verlag hat hier wieder einmal ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch auf den Markt gebracht. Empfehlenswert für alle Kinder ab zwei Jahren, die Interesse an Zahlen und dem Zählen haben.
Die Grundidee des Buches ist schnell erklärt: Es ist heiß und alle Tiere wollen ein Eis. Also wird sich brav in einer Reihe angestellt und der Eisverkäufer zählt die Tiere durch. Doch so einfach das klingt ist es dann doch nicht. Denn der eine oder andere Elch stellt sich in der falschen Reihe an und somit ist das Chaos vorprogrammiert.
Besonders hervorzuheben sind die farbenfrohen und lustigen Illustrationen. Wer die Bücher rund um den Blätterdieb kennt, wird den Stil der Bilder sofort wiedererkennen, da die gleiche Illustratorin, Nicola Slater, dafür verantwortlich ist. Die Tiere sind realistisch und dennoch ansprechend niedlich dargestellt.
Die Wortanzahl ist verhältnismäßig gering. Dies passt in diesem Fall aber sehr gut, da der Hauptfokus des Buches auf dem Zählen von eins bis sieben liegt. Die Reime sind einfach und auch recht anständig gereimt. Es macht Spaß, das Buch vorzulesen. Noch mehr Spaß macht es aber scheinbar, wenn man das Buch vorgelesen bekommt. Zumindest wenn ich an die Reaktion des kleinen Lesers denke. Dieser kam nämlich aus dem Kichern und Kudern gar nicht mehr raus.
Für den kleinen Leser war das Buch fast schon ein wenig zu einfach. Es hat ihn aber definitiv gut unterhalten und den Zahlenbereich von eins bis sieben noch einmal gefestigt.
Der Baumhaus Verlag hat hier wieder einmal ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch auf den Markt gebracht. Empfehlenswert für alle Kinder ab zwei Jahren, die Interesse an Zahlen und dem Zählen haben.
von ReiShimura - 2026-06-11 10:50:00
Autor: Michaela Tiedemann
Klassische Chick-Lit mit frischem Twist - 4 Sterne
Die Zeit der Chick-Lit Romane der 1990iger Jahre ist ja leider vorbei. Ich habe diese Romane und auch die romantischen Komödien der Zeit wirklich geliebt. Doch hin und wieder gibt es Bücher die an diese Zeit erinnern. Dieses Buch ist eben so eines. Ein herrlich lustiger, erfrischender Liebesroman ohne viel Spice, dafür mit Charme und Witz.
Die Idee zu Michalea Tiedemanns Roman ist definitiv nicht neu, aber mir gefällt ihre Interpretation der ganzen Geschichte wirklich sehr gut. Im ersten Augenblick habe ich befürchtet, dass das Buch mit der Zeit langweilig werden könnte. Der Hauptteil der Handlung spielt auf verschiedenen Hochzeiten und die Vermutung lag nahe, dass es hier viele Wiederholungen und Ähnlichkeiten geben wird. Zu meiner großen Freude muss ich aber sagen, dass ich die Kreativität und den Einfallsreichtum der Autorin unterschätzt habe. Jede der Hochzeiten ist einzigartig und etwas ganz Besonderes.
Den Schreib- und Erzählstil der Autorin fand ich sehr ansprechend. Leider hat mich die Leseweise von Susanna Cuda nicht ganz überzeugen können. Daher habe ich in der Mitte des Buches vom Hörbuch zum E-Book gewechselt. Susanne Cuda hat auf jeden Fall eine solide Arbeit abgeliefert, allerdings traf ihre Art zu lesen nicht ganz meinen Geschmack.
Die Handlung selbst durchläuft die für dieses Genre klassischen Irrungen und Wirrungen. Es gibt das eine oder andere Missverständnis und eine knisternde Stimmung. Die weibliche Hauptperson Lily hat mich hin und wieder ein wenig genervt und ich konnte ihre Gedanken nicht immer nachvollziehen. Bei Thomas hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin ein wenig von den üblichen Klischees, reich, gutaussehend und arrogant, abgewichen wäre.
Alles in allem ist dies ein wirklich erfrischender Liebesroman. Ideal für alle Fans von klassischer Chick-Lit.
Die Idee zu Michalea Tiedemanns Roman ist definitiv nicht neu, aber mir gefällt ihre Interpretation der ganzen Geschichte wirklich sehr gut. Im ersten Augenblick habe ich befürchtet, dass das Buch mit der Zeit langweilig werden könnte. Der Hauptteil der Handlung spielt auf verschiedenen Hochzeiten und die Vermutung lag nahe, dass es hier viele Wiederholungen und Ähnlichkeiten geben wird. Zu meiner großen Freude muss ich aber sagen, dass ich die Kreativität und den Einfallsreichtum der Autorin unterschätzt habe. Jede der Hochzeiten ist einzigartig und etwas ganz Besonderes.
Den Schreib- und Erzählstil der Autorin fand ich sehr ansprechend. Leider hat mich die Leseweise von Susanna Cuda nicht ganz überzeugen können. Daher habe ich in der Mitte des Buches vom Hörbuch zum E-Book gewechselt. Susanne Cuda hat auf jeden Fall eine solide Arbeit abgeliefert, allerdings traf ihre Art zu lesen nicht ganz meinen Geschmack.
Die Handlung selbst durchläuft die für dieses Genre klassischen Irrungen und Wirrungen. Es gibt das eine oder andere Missverständnis und eine knisternde Stimmung. Die weibliche Hauptperson Lily hat mich hin und wieder ein wenig genervt und ich konnte ihre Gedanken nicht immer nachvollziehen. Bei Thomas hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin ein wenig von den üblichen Klischees, reich, gutaussehend und arrogant, abgewichen wäre.
Alles in allem ist dies ein wirklich erfrischender Liebesroman. Ideal für alle Fans von klassischer Chick-Lit.
von ReiShimura - 2026-06-11 08:40:00
Autor: Kyra Groh
Sympathisches Setting, durchwachsene Liebesgeschichte - 3 Sterne
Das erste Buch der Reihe konnte mich nicht wirklich begeistern. Dennoch habe ich mich zum Weiterlesen der Reihe entschieden, da ich das kleine Städtchen und seine skurrilen Bewohner irgendwie ins Herz geschlossen habe. Dieses Buch war ein wenig besser, aber auch keine Offenbarung.
Vorkenntnisse aus dem ersten Roman sind nicht zwangsläufig notwendig. Ich denke aber, dass es mehr Spaß macht und man tiefer in die Geschichte eintauchen kann, wenn man die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge liest.
Der Schreibstil der Autorin hat mir bereits im ersten Buch gut gefallen und dies trifft hier auch wieder zu. Dieses Mal war ich ein wenig schneller mit dem Lesen. Im Vergleich zu ähnlichen Büchern war es aber durchaus ein kleiner Kampf. Glücklicherweise aber kam dieses Buch mit deutlich weniger Spice Szenen aus als der vorherige Band. Dies liegt vor allem an Nore und ihrer Vorgeschichte.
Wobei wir hier auch schon bei meinem größten Problem mit diesem Buch sind: der weiblichen Hauptperson. In ihren Grundzügen ist sie eine wirklich sympathische und greifbare Protagonistin und auch ihre Probleme sind nachvollziehbar. Ab einem gewissen Punkt war ich aber nur mehr genervt, da mir ihr ständiges Gejammer, dass kein Mann sie möchte, einfach auf die Nerven gegangen ist. Einerseits ist Nore nämlich eine durchaus starke und unabhängige Frau, andererseits schreit sie förmlich danach von einem Mann „gerettet“ zu werden.
Auch bei der männlichen Hauptperson Dex hat die Autorin gefühlsmäßig kein Klischee ausgelassen. Mir ist bewusst, dass dies gerade bei Romanen dieses Genres durchaus Standard ist. Aber hier war es doch ein wenig zu viel des Guten.
Irgendwann habe ich dann meinen Kopf ausgeschaltet, nicht zu viel über das Buch nachgedacht und mich einfach von der Geschichte treiben lassen. Eigentlich nicht meine Art ein Buch zu lesen, hier hat dies aber geholfen.
Die Atmosphäre von Lower Whilby hat mir auch dieses Mal wieder gefallen und die Nebencharaktere haben einiges wieder gut gemacht. Ich denke, dass die trotz zwei eher mittelmäßigen Erfahrungen auch noch das letzte Buch der Reihe lesen werde.
Vorkenntnisse aus dem ersten Roman sind nicht zwangsläufig notwendig. Ich denke aber, dass es mehr Spaß macht und man tiefer in die Geschichte eintauchen kann, wenn man die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge liest.
Der Schreibstil der Autorin hat mir bereits im ersten Buch gut gefallen und dies trifft hier auch wieder zu. Dieses Mal war ich ein wenig schneller mit dem Lesen. Im Vergleich zu ähnlichen Büchern war es aber durchaus ein kleiner Kampf. Glücklicherweise aber kam dieses Buch mit deutlich weniger Spice Szenen aus als der vorherige Band. Dies liegt vor allem an Nore und ihrer Vorgeschichte.
Wobei wir hier auch schon bei meinem größten Problem mit diesem Buch sind: der weiblichen Hauptperson. In ihren Grundzügen ist sie eine wirklich sympathische und greifbare Protagonistin und auch ihre Probleme sind nachvollziehbar. Ab einem gewissen Punkt war ich aber nur mehr genervt, da mir ihr ständiges Gejammer, dass kein Mann sie möchte, einfach auf die Nerven gegangen ist. Einerseits ist Nore nämlich eine durchaus starke und unabhängige Frau, andererseits schreit sie förmlich danach von einem Mann „gerettet“ zu werden.
Auch bei der männlichen Hauptperson Dex hat die Autorin gefühlsmäßig kein Klischee ausgelassen. Mir ist bewusst, dass dies gerade bei Romanen dieses Genres durchaus Standard ist. Aber hier war es doch ein wenig zu viel des Guten.
Irgendwann habe ich dann meinen Kopf ausgeschaltet, nicht zu viel über das Buch nachgedacht und mich einfach von der Geschichte treiben lassen. Eigentlich nicht meine Art ein Buch zu lesen, hier hat dies aber geholfen.
Die Atmosphäre von Lower Whilby hat mir auch dieses Mal wieder gefallen und die Nebencharaktere haben einiges wieder gut gemacht. Ich denke, dass die trotz zwei eher mittelmäßigen Erfahrungen auch noch das letzte Buch der Reihe lesen werde.
von ReiShimura - 2026-06-10 09:06:00











