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Rezensionen

Aloisia Prenninger

Autor: Konrad Paul Liessmann

Gscheit gscheit! - 5 Sterne

Immer wieder ist es ein Freude, wenns was Neues von Konrad Paul Liessmann zu lesen gibt. Und auch diesmal ist das Ergebnis von bewundernswerter Klarheit und bewegt sich in der angenhmen Mitte zwischen abgehobener Intellektualität und journalistischer Oberflächlichkeit.

Ein außergewöhnliches Lesevergnügen von einem der klügsten Köpfe, die dieses Land zu bieten hat.
von Aloisia Prenninger - 2025-10-02 16:53:29
Autor: Katharina Köller

Ein eindrucksvolles Buch. Große Empfehlung! - 5 Sterne

Marie muss flüchten. Aus Wien, vor ihrem Ehemann, der sie misshandelt hat. Sie flüchtet zu ihrer Cousine, die sich auf eine Alm in den Tiroler Alpen zurückgezogen hat.

Die beiden sind unterschiedlich, um es vorsichtig zu formulieren. Trotz gemeinsam verbrachter Kindheit und Jugend trennt sie Welten und ihr Aufeinandertreffen gestaltet sich alles anders als harmonisch.

Aus dieser Geschichte hat Katharina Köller einen Roman gebastelt, der einfach mitreißt, einen Sog entwickelt, ebenso rauh und wild wie das Umfeld in dem er handelt. Und in einer Sprache, die nicht anders sein darf, eigenwillig, sperrig, österreichisch.

Natürlich geht’s um Kindheit, Jugend, Familie und all den Kram, den man mit sich herumschleppt. In genau dieser Familienkonstellation ist aber wohl besonders viel schief gegangen.

Ein eindrucksvolles Buch. Große Empfehlung!
von Aloisia Prenninger - 2025-02-26 17:32:20
Autor: Anika Decker

Witzig, charmant, entwaffnend, bissig, aber auch tiefgründig - 5 Sterne

Ein Buch zum Lachen, trotzdem voll Ehrlich- und Ernsthaftigkeit. Eine Lovestory mit sozialkritischem Anliegen und eine unbedingte Leseempfehlung.
Phil, mittelalter Mann, midlife-crisis geplagt, erfolgreich und gewieft was Scheidungsangelegenheiten angeht.
Nina, Exfrau und der definitiv sympatischere Teil des ehemaligen Paares, erfrischend, witzig.
Dann wäre da noch Lulu, Influencerin, Insta-Schönheit und Phils Neue, Ninas Schwester und Mutter …
Und dann taucht da noch wer auf … ein jüngerer Mann, mit dem die Geschichte dann so richtig beginnt.
von Aloisia Prenninger - 2025-02-06 16:36:21
Autor: Klaus Eckel

Wer mag den nicht den Klaus Eckel? - 5 Sterne

Auf der Bühne sowieso aber auch im Patschenkino. Wenn man seiner ansichtig wird, dann pickt man fest, da bleibt die Fernsteuerung ungenutzt. ABER, es gibt ihn jetzt auch zum LESEN! In Buchform! Also ab in den (Web)Shop und Buch besorgen. Diese eigenartigen Zeiten verlangen dringend nach Erheiterung!
von Aloisia Prenninger - 2025-02-06 15:37:22
Autor: Ewald Arenz

Ein Arenz wie man sich ihn erwartet - 5 Sterne

Genau so und nicht anders haben wir uns den gewünscht. Wunderschöne Geschichte, traurig, anrührend, voll große Gefühle. Und lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass das eine Liebesgeschichte sein soll und so einen Kitsch kommt mir nicht aufs Nachtkastl …. Alles Unsinn, dieses Buch ist für jeden was. Ein unheimliches Lesevergnügen, bei dem es wahrscheinlich auch unserer Hells Angels-Leserschaft nicht gelingen wird eine Träne zu verdrücken.
SOOOOO SCHÖN!!!
von Aloisia Prenninger - 2024-10-30 15:41:02
Autor: Alina Bronsky

Beste Unterhaltung, nicht auf platt-doof-klamaukige Art sondern mit Tiefgang, Humor und Charme. Bronsky eben! - 5 Sterne

Oscar, 16 Jahre, hochbegabt, bissls adelig noch dazu, trifft auf Moni, irgendwas über 50 Jahre, 3 Enkel, ein paar Jobs, grell, bunt, laut, liebt Leopardenmuster. Ort deren erster Begegnung ist ein Uni-Hörsaal, die beiden wollen Mathematik studieren. Wider alle Wahrscheinlichkeit werden sie Freunde und Oscars Inselbegabung gepaart mit Monis Verstand ergeben nicht nur eine äußerst erfrischendes Beziehungsgeflecht, sondern auch einen höchst amüsanten Roman.
Skurrile Charaktere, ein witziger Plot, raffiniert erzählt, spannend ... Beste Unterhaltung einfach! Wem sollte das nicht gefallen? Mir fällt keiner ein und daher kriegts von uns ein "Unbedingt Lesen-Pickerl"!
von Aloisia Prenninger - 2024-08-19 10:50:01
Autor: Caroline Wahl

Hoffentlich geht das gut - 5 Sterne

Wir sind definitiv nicht die ersten, die „22 Bahnen“ geliebt haben und natürlich freust du dich natürlich darauf wenn eine Fortsetzung eines Deiner Lieblingsbücher zu erwarten ist, aber insgeheim herrscht auch ein kleines bisschen Sorge. Nämlich ob die Fortsetzung dann auch die Erwartung erfüllt.
Aber: ENTWARNUNG! Windstärke siebzehn ist mindestens so packend wie „22 Bahnen“, voll Herzenswärme, großen Gefühlen, eigenartigen Wendungen!
Manch einen gibt’s, dem der Vorgänger vielleicht ein Spur besser gefiel, aber bei ganz, ganz vielen wars umgekehrt.
Ghupft wie Ghatscht: beide super, beide Lesen!
von Aloisia Prenninger - 2024-08-13 17:23:07
Autor: Daniela Raimondi

Was haben wir „An den Ufern von Stellata“ geliebt - 5 Sterne

Und von der hochgeschätzten Daniela Raimondi gibt’s was Neues! Eine Fortsetzung, die aber nicht an Qualität verliert, die einfach die Geschichte der Familie weitererzählt.
Eine - logo - Empfehlung für alle „Stellata-Fans“ und eine Anregung für alle, die noch nicht infiziert sind, sich entweder „Das erste Licht des Sommers“ einzuverleiben, oder halt mit „Stellata“ anzufangen. Der Rest ist dann eh nicht verhandelbar ;-)
von Aloisia Prenninger - 2024-08-10 17:25:47
Autor: Veit Heinichen

Yipppiiiie, Laurenti reitet wieder! - 5 Sterne

Also er reitet jetzt nicht wirklich, eher ermittelt er, der Komissar Laurenti. Aber jedenfalls hat sich der längere Zeit nicht sehr präsente Veit Heinichen offensichtlich wieder mal an den Schreibtisch, in ein Triestiner Cafe oder vielleicht auch ins Lokal seiner Frau gesetzt und sich einen neuen Laurenti ausgedacht.
Beifang heißt der und klarerweise hat er was mit Wasser zu tun.
Jedenfalls eine literarische Bank und vielleicht auch ein Anreiz im wieder mal am Ort seiner Entstehung vorbeizuschauen und altösterreichische Luft zu schnuppern
Weil Reisen und Lesen gehört irgendwie zusammen und verträgt sich seeeehr gut.
von Aloisia Prenninger - 2024-08-10 17:15:29
Autor: Lana Lux

Sehr verstörend, aber sagenhaft gut! - 5 Sterne

Philipp und das ukrainische Flüchtlingsmädchen Faina. Die Geschichte begleitet die beiden von der Volksschulzeit bis zum ... tja … Schluss. Schwer zu beschreiben welche Art von Verhältnis die beiden haben, von „geordneten Verhältnissen“ mit Kind, Retriever, Kombi und Sonntagsbrunch sind sie aber wohl schon eine ordentliche Strecke entfernt. Mit „toxisch“ nähert man sich dem Ganzen schon eher.

Gleichzeitig entfaltet die Story der beiden einen Sog, dem man sich nur schwerlich entziehen kann. Gewalt, Manipulation aber auch der Drang nach Freiheit, Unabhängigkeit, Normalität beherrscht das Buch.

Trotzdem gibt es wunderschöne Momente, die einen schmunzeln lassen, die gut tun und dem Verhältnis der beiden eine bezaubernde Leichtigkeit verleihen. Und dann tut es wieder weh, aber so richtig.

Ein wichtiges Buch, verstörend, schmerzhaft, aber auch voll Wärme. Jedenfalls ein Buch, das lange nachwirkt, in dem viel drinsteckt, das erst so nach und nach hervortritt.

Unwahrscheinlich fesselnd und eine große Empfehlung.

von Aloisia Prenninger - 2024-02-20 14:57:16